Nordpol Expedition | Arktis
Von 89° nödlicher Breite mit Ski zum geographischen Nordpol


Die Expeditionsgruppe Auf Dem Weg Zum Su Dpol

Mit Ski zum geographischen Nordpol | Last Degree

Es sind die Rahmenbedingungen, die eine Expedition zum Nordpol zu etwas wirklich Besonderem machen. Nur wenige Meter gefrorenes Meereis trennen Dich von dem bis zu 4.000 m tiefen Nordpolarmeer. Klirrende Kälte begleitet Dich auf Schritt und Tritt. Unterwegs müssen meterhohe Presseisgürtel überwunden werden, während sich unser Untergrund gleichzeitig in völlig gegensätzliche Richtungen bewegt. Am Nordpol erwartet Dich nichts, auf dem Weg dorthin jedoch so viel, um dieser Expedition das Prädikat "Adventure of a Lifetime" zu verleihen. Zur Vorbereitung auf die Nordpol Expedition bereiten wir Dich vorab in Norwegen speziell auf die Herausforderungen vor. Dein Abenteuer beginnt! 

 

Inklusive perfekter Vorbereitung: Expeditions Training Polargebiete | Hardangervidda 

 

Der Termin am 13.04.2019 ist gesichert und findet statt.

 

Touren "Highlights"

  • Mit Ski die letzten 111 km zum Nordpol
  • Lebenslanges und einmaliges Erlebnis
  • Inklusive Vorbereitungskurs

Anforderungen

Die Nordpol Expedition eignet sich für physisch und psychisch belastbare Gäste, die absolut gesund sind. Solide skitechnische Kenntnisse aus dem Langlauf- oder Skiabfahrtsbereich sind nicht zwingend notwendig. Während der Nordpol Expedition befinden wir uns mitten im Nordpolarmeer und sind von der Zivilisation völlig abgeschnitten.

Die Temperaturen liegen zwischen -20°C und -35°C. Bei entsprechendem Wind können sich diese durch den Windchill Effekt wie -50°C anfühlen. Diese Bedingungen erfordern eine hohe psychische Stabilität von jedem Teilnehmer und ein gewisses Maß an Härte und Disziplin gegen sich selbst. Die konditionellen Anforderungen belaufen sich auf tägliche Gehzeiten von rund 8 - 10 Stunden und einer Distanz von mindestens 15 km. Dabei muss das gesamte Gepäck und anteilige Gruppenausrüstung (Zelte, Verpflegung, Kocher usw.) selbständig mit bis zu 40 bis 50 kg schweren Zugschlitten (Pulkas) transportiert werden. Hierbei teilen sich zwei Teilnehmer jeweils ein Zwei-Personen-Zelt und das zugehörige Equipment.

Zur Vorbereitung auf die Expedition ist das Expeditions Training Hardangervidda, bereits für Teilnehmer inklusive, um Mensch und Ausrüstung optimal auf die Verhältnisse abzustimmen.

Mäßige Alpine Erfahrung | Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Gute Kondition für tägliche Gehzeiten von 8 - 10 Stunden mit Gepäck
  • Bergsteigerische Kenntnisse sind nicht zwingend notwendig
  • Physisch und Psychisch belastbar
  • Teamfähigkeit und Bereitschaft zur Mithilfe in den Camps
  • Erhebliche Ernsthaftigkeit / Gefährdung

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise nach Spitzbergen

Ausgangspunkt für die Nordpol Expedition ist Spitzbergen. Da nur selten an einem Tag erreichbar, fliegen wir mit einem Zwischenstopp in Oslo in die kleine Stadt am nördlichsten Ende Europas. In Oslo besuchen wir zur Einstimmung auf die Expedition das Museum und verbringen den Abend in einem der Pubs der Stadt. Übernachtung im Hotel.

 

2. Tag: Weiter nach Longyearbyen

Gegen Mittag landen wir mit dem Flugzeug in Longyearbyen. Unser Bergführer ist bereits voraus geflogen, um hier die notwendigen Vorbereitungen für die Nordpol Expedition zu treffen. Er erwartet Dich am Flughafen für den Transfer ins Hotel. Jedes Jahr um diese Zeit wird Spitzbergen zu einem internationalen Treffpunkt für polare Abenteurer aus aller Welt. Alle vereint das Ziel, einmal zu Fuß den Nordpol zu erreichen. Entsprechend quirlig geht es in der kleinen und überschaubaren Ortschaft zu. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

 

3. Tag: Letzte Vorbereitungen für die Nordpol Expedition

Der gesamte Tag steht für die letzten Vorbereitungen auf die Expedition zur Verfügung. Am Morgen prüfen wir noch einmal unsere gesamte Ausrüstung, packen unsere Schlitten und ergänzen die Verpflegung mit allem Notwendigen. Sollte noch Zeit übrig bleiben, dann unternehmen wir eine kleine Tour in der Umgebung des Ortes. Die Barneo Driftstation wird seit mehr als 30 Jahren jedes Jahr im März aufs Neue auf 89° nördlicher Breite durch unseren russischen Partner aufgebaut. Mit Lastenschirmen wird dabei das Equipment zunächst aus der Luft abgesetzt. Per Fallschirm springt ein kleines Aufbauteam hinterher und beginnt mit der Arbeit. Eine Landebahn wird ins Packeis geformt und das Camp mit allen notwendigen Habseligkeiten ausgestattet. Erst dann kann die kurze Saison für den Nordpol beginnen. Am späten Nachmittag treffen wir uns zu einem Meeting und erfahren, wie die aktuelle Situation auf Barneo aussieht und ob die Wetterbedingungen den Flug am Folgetag zulassen. Sollte das Wetter keinen Flug zulassen, so steht uns rund um Longyearbyen ein vielfältiges Alternativprogramm mit Hundeschlittentouren, Schneeschuhwanderungen, Bootsfahrten und vielem mehr zur Auswahl, um die Tage zu überbrücken.

 

4. Tag: Flug zur Barneo Driftstation

Das Wetterfenster entscheidet über den genauen Abflugzeitpunkt. Mit einer kleinen Antonov 74 Propellermaschine starten wir vom Flughafen auf den rund 2,5 stündigen Flug ins arktische Packeis. Schnell verschwinden die unzähligen verschneiten Gipfel Spitzbergens unter uns, erste Treibeisfelder tauchen auf, verdichten sich und bilden wenig später eine kompakte weiße Eisfläche. Bereits der Flug selbst in diese entlegene Region der Erde ist ganz sicher ein einmaliges Erlebnis für sich und bleibt unvergesslich. Auf Barneo erwartet uns ein weiteres Briefing, in dem wir erfahren, wann unser Anschlussflug mit dem Mi 8 Transporthubschrauber erfolgt und von welcher Koordinate wir starten. Währenddessen können wir uns im voll ausgestatteten Messezelt noch einmal angenehme Wärme mit Snacks, Tee und Kaffee genießen. Ein russischer Mi 8 Transporthubschrauber bringt uns noch am selben Tag zu unserem Startpunkt auf dem 89-sten Breitengrad. Im Landeanflug können wir uns noch einen kleinen Überblick über unsere ersten Kilometer auf dem Packeis verschaffen. Das hilft, um die ersten Presseisrücken möglichst gut zu umgehen. Nach dem Ausladen der Ausrüstung starten wir umgehend in Richtung Nordpol, schließlich arbeitet ab jetzt die Zeit und die Meereisdrift durchaus auch gegen uns.

 

5. - 13. Tag: Last Degree Nordpol

Neun volle Tage stehen zur Verfügung, um die rund 111 km zum Nordpol zurück zu legen. Bedingt durch die Einflüsse der transpolaren Meereisdrift und des Polarwirbels befindet sich das Meereis in einer ständigen Fließbewegung, die sich für uns vorteilhaft oder auch sehr ungünstig auswirken kann. Dies kann dazu führen, dass eine deutlich höhere Distanz bis zum Erreichen des Nordpols überwunden werden muss. Vorab wird die Meereisdrift hierzu für unseren Zeitabschnitt berechnet, der richtige Startpunkt gewählt und in den täglichen Etappen entsprechend angepasst.

Der tägliche Ablauf startet mit dem Frühstück im Zelt und dem Schneeschmelzen für den täglichen Bedarf. Anschließend starten wir auf rund 2-stündige Etappen, in denen uns weite flache Eisfelder mit einzelnen Windgangeln erwarten. Entsprechend gut und schnell lassen sich diese Abschnitte zurücklegen. Durch das ständige Aufbrechen und Zufrieren der Meereisfläche bilden sich aber auch zerklüftete Abschnitte mit meterhohen Presseisrücken, die zum Teil nur ohne Ski und unter erhöhten Kraftanstrengungen überwunden werden müssen. Polynjas sind offene oder nur dünn gefrorene Meereisflächen, die umgangen werden müssen oder deren Überquerung die Zusammenarbeit der ganzen Gruppe erfordert. Die Mischung aus diesen jedes Jahr neu auftretenden Herausforderungen macht jede Nordpol Expedition zu einer Erstbegehung. Nach jeder Etappe erfolgt eine 15-minütige Pause, in der wir uns mit Expeditionsnahrung, Riegeln und Nüssen stärken. Polarbären sind auf dem letzten Breitengrad zwar selten, aber richtig sicher ist man nie. Aus diesem Grund ist auch ein wachsames Auge während des gesamten Expeditionszeitraums unerlässlich. Zum Schutz sind wir hierzu mit einem großkalibrigen Gewehr und einer Signalpistole ausgestattet. Am Ende des Tages bauen wir unser Camp auf und regenerieren für die nächste Etappe, während sich unter uns das bis zu 4.000 m tiefe Polarmeer bewegt und wahrlich in jeder Sekunde mit uns spricht.

Im Gegensatz zum Südpol erkennen wir den Nordpol nicht an einer Station, die bereits zwei Tage vorher im Sonnenschein blinkt. Nur das GPS Signal wird irgendwann - wenn alles klappt - die magische Zahl N 90° 00´00´´anzeigen. Der geographische Nordpol ist erreicht. Nach Möglichkeit übernachten wir an diesem Punkt eine Nacht, um den Moment in seiner ganz besonderen Art und Weise zu zelebrieren.

 

14. Tag: Am Nordpol

Das Knattern der russischen Mi 8 kündigt die baldige Rückkehr in die Zivilisation an. Mit dem Hubschrauber fliegen wir vom Nordpol zurück nach Barneo. Nach Möglichkeit fliegen wir auch noch heute mit der Antonov weiter nach Spitzbergen.

 

15. Tag: Longyearbyen

Wir genießen die Annehmlichkeiten des Hotels und feiern im Pub. Am Nachmittag erwartet uns noch die obligatorische Zertifikatsverleihung, die wir bei einem letzten gemeinsamen Abendessen feiern.

 

16. Tag: Rückreise

Verabschiedung und Heimreise. Mit dem Flugzeug geht es über Oslo zurück nach Hause.

 

 

 

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Polarerfahrener Bergführer und Expeditionsleiter
  • 9-tägiger Vorbereitungskurs Hardangervidda
  • Airport Transfers in Spitzbergen
  • 5 x Ü/F | Hotel - DZ
  • Hin-/Rückflug Longyearbyen - Barneo Driftstation
  • Fluggepäck 40 kg Barneo und zurück
  • Hubschrauberflug Mi 8 zum 89. Breitengrad
  • Hubschrauberflug vom Nordpol nach Barneo
  • Vollpension mit Spezialverpflegung während der Expedition
  • Übernachtung in hochwertigen 2 Personen Zelten während der Expedition
  • Komplette Camp Ausrüstung mit Kochutensilien
  • Komplette Fjellskiausrüstung leihweise
  • Pulka Schlitten mit Zugsystem leihweise
  • IRIDIUM Satellitentelefon / exklusive Gesprächsgebühren
  • GPS/Satellitengestützter Notfallsender auf Tour
  • Umfangreiche Erste Hilfe Ausrüstung mit Pulsoxymeter
  • Großkalibriges Gewehr mit entsprechender Munition
  • Expeditionswetterbericht
  • Abschlussfeier & Teilnahmeurkunde
  • 20 Grußkarten
  • 2 x Alpine Welten Dufflebags Ausrüstungspräsent

Leistungen zubuchbar

  • Expeditionsschlafsack | Optional

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag 200 €

Leistungen exklusive

  • Hin-/Rückflug Europa - Spitzbergen (gerne helfen wir bei der Flugbuchung)
  • Anfallende Zusatzkosten, u. a. für Übernachtungen infolge von Änderungen im Reiseverlauf
  • Abendessen in Spitzbergen
  • Übergepäck Flug Barneo und zurück 25 € pro kg
  • Alkoholische Getränke
  • Individuelle Trinkgelder
  • Versicherungen

Wichtige Hinweise

Pass- und Visum Erfordernisse

Spitzbergen gehört nicht zum Schengenraum. Für diese Bergreise benötigen Angehörige aus dem deutschsprachigem EU Raum und der Schweiz daher einen gültigen Reisepass. Angehörige aus einem anderen Teil der Welt wenden sich am besten an ihr zuständiges Konsulat.

 

Impfungen

Grundsätzlich empfehlen wir für weltweite Bergreisen eine Immunisierung gegen Polio, Diphterie, Keuchhusten und Tetanus. Für weiterführende Informationen zur Reisemedizin empfehlen wir das Centrum für Reisemedizin (CRM).

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der oben angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage ist dieser bestrebt, Dir ein Alternativangebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Versicherungen

Für die Expedition zum Nordpol wird eine spezielle Expeditionsversicherung mit einer Mindestdeckung von 100.000 € zwingend benötigt. Mit der Anmeldung erteilen wir Dir Informationen zu verschiedenen Anbietern, die diesen Versicherungsschutz zur Verfügung stellen. Darüber hinaus empfehlen wir für die Nordpol Expedition dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Im Verlauf der Buchung besteht entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

 

Beschreibung der Region

Spitzbergen

Spitzbergen liegt nördlich des Polarkreises zwischen dem 74. und 81. Breitengrad auf halbem Weg zwischen Tromsö in Norwegen und dem Nordpol. Die Inselgruppe besteht aus 5 größeren und mehr als 400 kleineren Inseln und wird von Norwegen verwaltet. Auf norwegisch heißt Spitzbergen "Svalbard" was so viel heißt wie "Kühle Küste". Ab dem 17. Jahrhundert war die Insel Stützpunkt für den Walfang. Die richtige Besiedelung Spitzbergens erfolgte allerdings erst im 19. Jahrhundert aufgrund der reichhaltigen Kohlevorkommen. In den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts startete der Polarforscher Roald Amundsen von hier zu seinen legendären Expeditionen in die Arktis. Die Insel verfügt nur über ein Straßennetz von rund 46 km. Für Fahrten außerhalb des Ortes Longyearbyen bewegen sich die Einheimischen daher meist mit Skidoos. Sofern wir wetterbedingt nicht auf unsere Expedition starten können, unternehmen wir vorab einige Touren rund um Longearbyen.

 

Das Nordpolarmeer

Das Nordpolarmeer ist großflächig das ganze Jahr über mit Packeis bedeckt. Durch die transpolare Drift schiebt sich dieses Packeis von Sibirien in Richtung Kanada und sorgt hierdurch für eine ständige Bewegung der bis zu 4 m dicken Eismasse. Wind und Strömungsverhältnisse sowie weitere zum Teil noch der Erforschung unterliegende Faktoren sorgen dafür, dass diese Packeisschicht durch sogenannte "Polynjas" aufgebrochen werden und sich größere freie Zonen mit offenem Meereis bilden. Das Gebiet ist insbesondere, aber nicht ausschließlich an den Rändern und den offenen Bereichen Lebensraum des arktischen Polarbären. Die Barneo Driftstation wird von der russischen geographischen Gesellschaft als alljährliches Forschungslager betrieben und liegt rund 100 km vom Nordpol entfernt auf rund 89° 30` nördlicher Breite. Russland besitzt seit Jahrzehnten die größte Erfahrung mit derartigen Stationen in den Polarregionen. Barneo ist Ausgangsbasis für wissenschaftliche Untersuchen im Nordpolarmeer und wird jedes Jahr zwischen Ende März bis Ende April betrieben. Nur in dieser kurzen Zeit besteht die Möglichkeit für eine Expedition zum Nordpol.

 

Klima

Das Nordpolarmeer befindet sich in der Hocharktis innerhalb der arktischen Klimazone. Während des polaren Winters steigt die Sonne nicht über den Horizont, was auch aufgrund der kalten Festlandsluftmassen zu Temperaturen bis unter -50° Celsius führt. Das Meereis erreicht dann seine größte Ausdehnung und Dicke. Im Frühjahr kommt die Sonne dann zurück und schafft selbst durch ihre geringe Einstrahlung eine deutliche Erwärmung. Zwischen dem 20. März und dem 23. September scheint am Nordpol die Sonne durchgehend über 24h. Während der Nordpol Expedition muss mit Temperaturen zwischen -35° Celsius und -5° Celsius gerechnet werden. Durch den Windchilleffekt kann sich dies dennoch wie -50° Celsius anfühlen. 

 

Eisbären auf Spitzbergen und auf dem Meereis

Auf Spitzbergen leben mehr als 3.500 Eisbären. Die zwischen November und Januar geborenen Jungtiere werden im Frühjahr von ihren Müttern ans Meer geführt. Auf dem Meereis und der Norpol Expedition ist die Population deutlich niedriger, so dass wir hier um diese Jahreszeit nicht mit Eisbären rechnen. Dennoch kann das nicht zu 100% ausgeschlossen werden. Zur Sicherheit sind wir für die Expedition mit einem eigenen, für arktische Verhältnisse bestens geeigneten Gewehr der Marke Heckler & Koch ausgestattet, damit der Abstand zu den Tieren deutlich genug bleibt.

Bitte beachte:

Schulung der Bergführer für Spitzbergen mit großkalibriger Waffe!

Die von uns eingesetzten Bergführer werden im Jahr vor Beginn der Tour umfassend im Umgang und in der Schussabgabe mit der großkalibrigen Waffe geschult. In regelmäßigen Abständen wird der Bergführer im Schießzentrum Ulm auf die Expedition vorbereitet. Dies ist ein wesentliches Qualitäts- und Sicherheitsmerkmal der Reise und sollte als Entscheidungsmerkmal reichen. Man muss dies ganz deutlich sagen: Im Notfall kann fehlende Übung mit der Waffe über Leben und Tod des Einzelnen entscheiden.

Zusätzliche Rettungs- und Kommunikationsmittel:

Während der Expedition führen wir zur Kommunikation mit der Außenwelt und zum Einholen des Wetterberichts ein IRIDIUM Satellitentelefon mit. Dieses Telefon, ein zusätzlicher GPS Peilsender und eine umfangreiche Erste Hilfe Ausstattung sind Teil unseres Sicherheitskonzeptes während der Reise. Im Notfall hängt eine Rettung maßgeblich von den Flugbedingungen vor Ort ab und kann sich um Tage verzögern.

 

Expeditionsleiter

Voraussichtlicher Expeditionsleiter für die Nordpol Expedition ist Hans Honold, Staatl. gepr. Berg- und Skiführer.

 

Team vor Ort

Die gesamte Logistik ab Spitzbergen wird von Vicaar, unserem russischen Partner, bereitgestellt. Vicaar verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Drifteisstationen. Alpine Welten Die Bergführer arbeitet als "Guide Company" mit Vicaar zusammen, um gemeinsame Expeditionen durchzuführen.

 

Unterkünfte während der Reise

Übernachtung in Longearbyen

In Longearbyen übernachten wir entweder im traditionsreichsten Hotel des Ortes, der Funken Lodge (eh. Hotel Spitsbergen) oder im komfortablen und zentral im Ort gelegenen Radisson Blue Hotel. Von der Sauna über das eigene Restaurant bis zum eigenen Pub ist alles vorhaben. Die Übernachtung erfolgt in geräumigen Doppelzimmern mit Dusche und WC. WLAN ist kostenlos verfügbar.

 

Übernachtung während der Ski Expedition

Während der Ski Expedition übernachten wir in polartauglichen 2-Personen-Zelten unseres Partners Hilleberg. Die Tunnelzelte eignen sich am Besten für die Nordpol Expedition.

 

Kartenausschnitt Arktis Nordpol

Hinweise zur Organisation

Die Organisation einer Nordpol Expedition ist extrem aufwendig und bedarf einer Vielzahl von Stellschrauben, die gedreht werden müssen. Im Nachfolgenden findest Du einige dieser Stellschrauben, die auch Du für eine erfolgreiche Expeditionsdurchführung drehen musst.

 

Eine frühe Anmeldung sichert Dir Deinen Platz und erleichtert die Organisation ungemein. Wir empfehlen Dir dazu folgenden Ablauf: Buche möglichst im Januar oder Februar für die Nordpol Expedition im folgenden Jahr. So hast Du die Möglichkeit, bei Bedarf an unserem Expeditions Training in der Hardangervidda teilzunehmen. Für Teilnehmer von Nordpol Expeditionen ist die Teilnahme bereits im Preis inklusive. Anmeldungen nach dem 01.10. für das Folgejahr können nur noch gegen Aufpreis entgegen genommen werden.

 

Die konditionelle Vorbereitung auf die Nordpol Expedition sollte spätestens 6 Monate vor Abreise erfolgen. Hierzu erhältst Du von uns einen Trainingsplan, der Dich optimal auf das Ziehen der Pulkas vorbereitet.

 

Geänderte Anzahlungs- und Reiserücktrittsbedingungen für die Nordpol Expedition:

Anzahlungsbedingungen:

  • Bei Anmeldung den Gegenwert von USD 8.000,- in Euro (Dieser Betrag ist nicht rückerstattbar)
  • Bis 31.10. die Restzahlung in Euro

Reiserücktrittsbedingungen

  • Bis zum 120. Tag vor Reiseantritt 20 %
  • Ab dem 119. Tag vor Reiseantritt 50 %
  • Ab dem 89. Tag vor Reiseantritt 100 %

 

Der Abschluss einer Expeditionsreiseversicherung ist obligatorisch. Mit der Reisebestätigung erhältst Du von uns dazu eine Liste von Versicherungsunternehmen, die derartige Abschlüsse anbieten.

 

inkl. ab 44.500,00 €
Tourdauer:
16 Tage
Teilnehmer:
min. 1, max. 4
Land:
Norwegen
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
3.2
Tourtermine:
13.04. - 28.04.2020
inkl. 44.500,00 €
Bergführer: Hans Honold
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Antworten zu häufig gestellten Fragen findest Du hier in den Themenbereichen: