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Kilimanjaro Besteigung über die Rongai Route | mit Mount Meru

Die sanfte Nordroute auf den Uhuru Peak - das Dach Afrikas

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Mount Meru und Kilimanjaro besteigen - über die Rongai Route

Die Rongai-Route beginnt an der ruhigen Nordseite des Kilimanjaro, nahe der Grenze zu Kenia, und zählt zu den ursprünglichsten Aufstiegswegen des Berges. Zu Beginn führt der Pfad noch vorbei an einigen Siedlungen und durch üppiges Ackerland. Dann geht es hinein in den dichten Bergwald, in dem mit etwas Glück Colobusaffen oder andere Wildtiere zu beobachten sind. Mit zunehmender Höhe öffnet sich die Landschaft zu weiten Heide- und Moorflächen, die immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt bieten. Der vergleichsweise sanfte Anstieg ermöglicht eine gute Akklimatisation und macht die Route besonders bei Trekkingbegeisterten beliebt. Die Nächte in den Hochlagern sind geprägt von einer außergewöhnlichen Stille und einem spektakulären Sternenhimmel. Der Gipfelaufstieg erfolgt in der Nacht, um dann mit den ersten Sonnenstrahlen am Kraterrand anzukommen, womit sich ein unvergesslicher Blick über die Gletscher und die weiten Ebenen Ostafrikas eröffnet. Der Abstieg erfolgt über die Marangu-Route und bietet noch einmal neue Perspektiven auf die faszinierende Landschaft des Kilimanjaro. Die Rongai-Route verbindet Naturerlebnis, Ruhe und Abenteuer zu einer eindrucksvollen Reise auf den höchsten Berg Afrikas. Kombiniert mit dem 4.566 m hohen Mount Meru im Vorfeld und dem zusätzlichen Abstecher zum Mawenzi Tarn (4.302 m) sind wir bestens akklimatisiert für den Uhuru Peak, das Dach Afrikas! Alles in allem bildet sich mit dieser Routenwahl die größtmögliche landschaftliche Abwechslung.

Trekkingreise in Kleingruppe bereits ab 2 bis maximal 8 Personen!!!

15 Tage
min. 2, max. 8

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Garantierte Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
  • Hervorragendes Führungsverhältnis durch lokale Bergführer statt Summit Porter
  • Kleine Gruppengröße bis maximal 8 Personen
  • Längere Routenwahl zur besseren Akklimatisierung und Erhöhung der Gipfelchancen
  • täglich gefiltertes Wasser mit eigenem Katadyn Expeditions-Filter (erster Veranstalter in D!)
  • 3x täglich frisch zubereitete Mahlzeiten
  • Übernachtung in großzügigen Zelten
  • Mitglied bei Flying Doctors Tanzania und Kilimanjaro SAR
  • Optionale Anschlussprogramme Safari oder Sansibar
  • inkl. Flug ab/bis Frankfurt oder München
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Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 13:00 Uhr Arusha
Tourende: Voraussichtlich 17:00 Uhr Arusha

1. Tag:
Anreise nach Tansania

Per Nachtflug geht es von München oder Frankfurt zum Kilimanjaro Airport bei Arusha.

2. Tag:
"Karibu" heißt Willkommen - Ankunft in Arusha

Am Flughafen werden wir von unseren einheimischen Partnern herzlich empfangen. Anschließend erfolgt der Transfer zu unserer komfortablen Lodge in Arusha, die während unseres Aufenthalts als Ausgangspunkt dient. Dort verbringen wir die erste Nacht in Afrika. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit, um am Pool von der langen Reise auszuruhen und zu entspannen.

Our Stay MlimaHalbpension

3. Tag:
Arusha - Tansanias Trekking-Metropole

Wir haben uns bewusst für zwei Übernachtungen in Arusha entschieden, bevor wir unser Trekking am Mount Meru und anschließend am Kilimanjaro beginnen. Die Anreise nach Ostafrika bringt viele neue Eindrücke mit sich – deshalb nehmen wir uns die Zeit, in Ruhe anzukommen und uns auf das bevorstehende Abenteuer einzustimmen.

Nach dem Frühstück gestalten wir den Tag ganz nach unseren Wünschen. Wer möchte, entspannt in der Lodge, erledigt letzte Einkäufe oder erkundet gemeinsam mit unserem lokalen Partner die lebendige Stadt Arusha. Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Soko Kuu Basars nahe der Moschee, wo sich das bunte Alltagsleben eindrucksvoll erleben lässt. Auch der Maasai Market lädt zum Stöbern nach handgefertigten Souvenirs ein – ein Besuch der Melamari Gallery ist dabei besonders empfehlenswert.

Am Nachmittag kehren wir in einem gemütlichen Café ein, genießen eine gute Tasse Kaffee und besprechen gemeinsam die bevorstehende Besteigung des Mount Meru sowie den weiteren Ablauf unserer Kilimanjaro-Tour über die Machame Route. Anschließend kehren wir in die Lodge zurück, um die letzten Vorbereitungen für den Start unseres Trekkings zu treffen.

Our Stay MlimaHalbpension

4. Tag:
Dein Abenteuer beginnt! - Aufstieg zur Miriakamba Hütte (2.514 m)

Der Mount Meru ruft - heute geht es los! Nach dem Frühstück brechen wir in den Arusha Nationalpark auf, wo heute unsere Besteigung des Mount Meru beginnt. Bereits auf dem Weg zum Ausgangspunkt lassen sich in der offenen Savannenlandschaft häufig Büffel- und Zebraherden aus dem Fahrzeug beobachten. Nach Erledigung der Parkformalitäten startet der etwa vier- bis fünfstündige Aufstieg zur Miriakamba Hütte auf 2.514 m, der uns durch dichten, beinahe mystisch wirkenden Regenwald führt.

Unterwegs begegnen uns mit etwas Glück verschiedene Affenarten, die sich durch das dichte Blätterdach der moosbewachsenen Bäume bewegen. Da der Arusha Nationalpark auch Lebensraum zahlreicher Wildtiere ist und insbesondere Büffel bis in höhere Lagen vorkommen können, begleitet uns zu unserer Sicherheit ein bewaffneter Ranger. Mit geschultem Blick macht er uns immer wieder auf Tiere aufmerksam, die wir aus sicherer Distanz beobachten können.

An der gut ausgestatteten Miriakamba Hütte angekommen, lassen wir den ersten Trekkingtag bei einem gemeinsamen Abendessen entspannt ausklingen.

950 Hm4 - 5 h6,5 kmMiriakamba HütteVollpension

5. Tag:
Mount Meru Besteigung - Aufstieg zur Sattelhütte (3.570 m)

Durch die Büffelsümpfe führt der Weg weiter hinauf zur Sattelhütte zwischen Rhinopoint und dem Little Meru auf 3.801 m. Auch wenn die Etappe vergleichsweise kurz ist, wird das Gelände heute deutlich steiler und spielt eine wichtige Rolle für die Akklimatisierung. Schritt für Schritt steigen wir langsam zur Hütte auf und gewinnen dabei stetig an Höhe.

Nach einer Pause und dem Beziehen der Zimmer besteht am Nachmittag optional die Möglichkeit, den nahegelegenen Little Meru zu besteigen (+250 Hm u. 2 km Auf- und Abstieg, Gehzeit ca. 1,5 Stunden). Dieser zusätzliche Aufstieg setzt einen weiteren wichtigen Höhenreiz und unterstützt die Anpassung an die Höhe für die kommenden Tage. Bei klarer Sicht eröffnet sich vom Gipfel ein eindrucksvoller Blick über den gesamten Krater des Mount Meru – unser Ziel für den folgenden Tag.

Zurück an der Hütte genießen wir das Abendessen und bereiten uns anschließend auf die kurze Nacht vor, da der Gipfelaufbruch bereits wenige Stunden später erfolgt.

1050 Hm4 - 5 h4,5 kmSattelhütte (Mt. Meru)Vollpension

6. Tag:
Gipfeltag Mount Meru (4.562 m)

Zwischen ein und zwei Uhr nachts brechen wir zum Gipfel des Mount Meru auf. Über Lavasand und Geröll steigen wir zunächst hinauf zum Rhino Point auf rund 3.800 m und folgen anschließend dem Kraterrand in Richtung Gipfel des fünfthöchsten Berges Afrikas.

Zum Sonnenaufgang erreichen wir den letzten Grat unterhalb des Gipfelaufbaus – ein Moment, der bei guten Bedingungen und vor allem klarer Sicht zu den eindrucksvollsten der gesamten Tour zählt. Am Horizont taucht die aufgehende Sonne den Mount Kilimanjaro in warmes Orange, während die ersten Lichtstrahlen auch die Felsen des Mount Meru in ein intensives Morgenlicht hüllen. Die klare, kalte Morgenluft und das weite Panorama bieten ideale Bedingungen für außergewöhnliche Ausblicke und eindrucksvolle Fotos. Mit etwas Glück lässt sich sogar der obere Routenverlauf unserer späteren Kilimanjaro-Besteigung erkennen.

Die Anstrengung des Aufstiegs tritt schnell in den Hintergrund, während wir die letzten Meter zum Gipfel zurücklegen. Oben angekommen genießen wir die Aussicht ausgiebig und halten den Moment mit Gipfelfotos fest. Anschließend steigen wir auf derselben Route wieder zur Hütte ab, wo wir zur besseren Akklimatisierung noch eine weitere Nacht verbringen.

1150 Hm9 - 10 h13 kmSattelhütte (Mt. Meru)Vollpension

7. Tag:
Abstieg über Miriakamba zum Momella Gate (1.500 m)

Heute führt uns der Weg ausschließlich bergab bis zum Momella Gate. Zunächst geht es zurück zur Miriakamba Hütte, wo wir eine Pause einlegen, und dann wählen wir für den weiteren Abstieg eine andere Route als beim Aufstieg. Mit jedem Höhenmeter wird der dichte Regenwald lichter und gibt den Blick auf die abwechslungsreiche Landschaft frei. Mit etwas Glück lassen sich an einem Wasserloch manchmal Büffel beobachten oder sogar Giraffen, die gemächlich die Blätter der Akazien fressen. Vor der beeindruckenden Kulisse des gegenüberliegenden Kilimandscharo entstehen unvergessliche Momente, wenn wir den Tieren in ihrer natürlichen Umgebung so nahe kommen.

Auf unserem weiteren Weg passieren wir einen eindrucksvollen Wasserfall, der an warmen Tagen zu einer erfrischenden Pause einlädt. Anschließend erreichen wir die offene Savanne, in der sich häufig Warzenschweine, Büffel, Zebras und verschiedene Affenarten zeigen.

Am Momella Gate verabschieden wir uns von unserem Meru-Team und fahren zurück zu unserer Unterkunft. Dort wartet bereits eine wohlverdiente Dusche, bevor der restliche Nachmittag ganz im Zeichen der Erholung steht – sei es am Pool oder bei den letzten Vorbereitungen für das nächste große Abenteuer. Außerdem bleibt Zeit, das Gepäck für die Besteigung des Kilimandscharo umzupacken, die am folgenden Tag beginnt.

2000 Hm5 - 6 h12 - 13 kmOur Stay MlimaHalbpension

8. Tag:
Der Kilimanjaro ruft - auf gehts zum Dach Afrikas!

Nach einem stärkenden Frühstück beginnt die Fahrt zur Nordseite des Kilimandscharo. Die Route führt gegen den Uhrzeigersinn entlang der Ostflanke des Berges durch traditionelle Chagga-Dörfer bis nahe der kenianischen Grenze. Am Nalemoru Gate, dem Ausgangspunkt der Rongai Route auf etwa 2.000 m Höhe, treffen wir unser restliches Bergteam und betreten den Kilimandscharo-Nationalpark.

Die erste Etappe der Kilimandscharo-Besteigung führt durch landwirtschaftlich genutzte Flächen und Aufforstungsgebiete, bevor der Weg in den dichten, immergrünen Bergregenwald eintaucht. Mit etwas Glück lassen sich hier Colobusaffen oder verschiedene Vogelarten beobachten. Nach mehreren Stunden stetigen Aufstiegs lichtet sich der Wald allmählich und geht in die offene Moorlandschaft über. In dieser eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft erreichen wir unser erstes Camp, das Simba Camp auf 2.640 m Höhe, für unsere erste Übernachtung im Zelt. Wir lassen den Tag inmitten der Natur ausklingen und bereiten uns auf die kommenden Etappen zum Uhuru Peak vor.

640 Hm4 - 5 h7 kmZeltcamp am KilimanjaroVollpension

9. Tag:
Einsame Pfade ins Kikelwa-Tal

Der heutige Trekkingtag am Kilimandscharo führt uns durch die weiten Moorlandschaften der Rongai-Route bis zum zweiten Höhlenlager (Second Cave), wo wir eine entspannte Mittagspause einlegen. Unterwegs eröffnen sich immer wieder beeindruckende Panoramablicke auf die markanten Gipfel des Kibo und Mawenzi – ideale Fotomotive und ein echtes Highlight der Kilimandscharo-Besteigung.

Gut gestärkt setzen wir unser Kilimandscharo-Trekking fort. Anders als die meisten Bergsteiger auf der Rongai-Route, die direkt zum Third Cave Camp aufsteigen, verlassen wir jedoch den Hauptweg und folgen dem landschaftlich reizvollen, sanft ansteigenden Pfad in Richtung des imposanten Mawenzi-Massivs. Diese Routenführung belohnt uns mit einer abwechslungsreichen Hochgebirgslandschaft, spektakulären Ausblicken und einem noch intensiveren Naturerlebnis. Gleichzeitig verbessern wir damit unsere Akklimatisation und somit auch die Chancen auf eine erfolgreiche und sichere Besteigung des Uhuru Peak.

Wir gelangen in das malerische Kikelewa Tal und nach ein paar Abstiegsmetern erreichen wir bei einer kleinen Grotte das Kikelewa Camp (3.660 m), unser heutiges Tagesziel. Das Kikelewa Camp ist deutlich weniger frequentiert als die meisten anderen Camps am Kilimanjaro. Umgeben von der beeindruckenden Kulisse des Mawenzi und des Kibo Massivs genießen wir hier die Ruhe der Bergwelt und bereiten uns auf die nächste Etappe unserer Trekkingtour vor.

 

1090 Hm50 Hm6 - 7 h12 kmZeltcamp am KilimanjaroVollpension

10. Tag:
Zum Fuße des Mawenzi - zweithöchster Gipfel Tansanias

Unsere heutige Etappe beginnt mit einer entspannten Wanderung, bevor wir einen kurzen, aber steilen Anstieg durch einen eindrucksvollen Senezien-Wald in die alpine Hochlandwüste des Kilimandscharo meistern. Je höher wir steigen, desto karger wird die Landschaft: Zwischen mächtigen Felsbrocken dominieren niedrige Heidekrautarten, Greiskräuter und Strohblumen die einzigartige Vegetation dieser Höhenlage. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Mawenzi Tarn Camp auf 4.315 m Höhe wo wir unser Lager aufschlagen.

Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, die spektakuläre Umgebung unseres Camps zu erkunden. Zerklüftete Felstürme, tiefe Schluchten und der malerische Bergsee am Fuße des Mawenzi (5.149 m) machen diesen Zeltplatz zu einem der landschaftlichen Höhepunkte unserer Kilimandscharo-Besteigung. Der zerklüftete Gipfel des Mawenzi, des zweithöchsten Berges Tansanias, ist ausschließlich erfahrenen Kletterern vorbehalten und kann nicht erwandert werden. Wir können jedoch weitere 200 bis 250 Höhenmeter in Richtung des Gipfels aufsteigen, bevor wir zum Camp zurückkehren, und damit einen weiteren Reiz für unsere Höhenanpassung setzen, so dass wir optimal für den Gipfeltag am Kilimanjaro vorbereitet sind.

650 - 900 Hm250 Hm4 - 6 h4 - 6 kmZeltcamp am KilimanjaroVollpension

11. Tag:
Den Kibo im Blick zum School Hut Camp

Unsere heutige Etappe beginnt mit einem steilen Anstieg, bevor wir den Maua River überqueren, der in dieser Höhe noch als kleiner Gebirgsbach durch die Landschaft fließt. Mit jedem Höhenmeter wird die Vegetation spärlicher, bis wir den weiten Sattel zwischen dem Kibo im Westen und dem markanten Mawenzi im Osten erreichen. Die karge, windgeprägte Hochgebirgslandschaft vermittelt das Gefühl einer alpinen Wüste und gehört zu den eindrucksvollsten Abschnitten der Kilimandscharo-Besteigung.

Während der Wanderung begleiten uns unsere erfahrenen Bergführer mit wertvollen Tipps zur Höhenanpassung, spannenden Geschichten und motivierenden Worten. Sie achten darauf, dass wir ausreichend trinken und regelmäßig Energie tanken – wichtige Voraussetzungen für den bevorstehenden Gipfeltag.

Statt an den stark frequentierten Kibo Huts zu übernachten, biegen wir kurz vorher ab und setzen unseren Weg noch etwa 45 Minuten bis zum ruhiger gelegenen School Hut Camp auf 4.735 m Höhe fort. Nach einem frühen Abendessen bereiten wir unsere Ausrüstung vor und besprechen den Ablauf des Gipfelaufstiegs. Anschließend ruhen wir uns aus, bevor wir gegen Mitternacht – idealerweise unter einem funkelnden Sternenhimmel – zum finalen Aufstieg auf den Uhuru Peak, den höchsten Punkt Afrikas, aufbrechen.

570 Hm150 Hm4 - 5 h9 kmZeltcamp am KilimanjaroVollpension

12. Tag:
Kilimanjaro Besteigung - Gipfeltag Uhuru Peak (5.895 m)

Der große Moment, auf den wir so lange hingefiebert haben ist da: unsere Gipfelbesteigung des Uhuru Peak (5.895 m), des höchsten Punktes Afrikas. Gegen Mitternacht starten wir zum Höhepunkt unserer Kilimandscharo-Besteigung  In ruhigem Tempo („pole pole“ auf Kiswahili) steigen wir über steile Serpentinen zunächst zum Gillman’s Point (5.683 m) am Kraterrand auf. Mit ausreichend Pausen, warmem Tee, viel Wasser und kleinen Snacks unterstützen wir unsere Kräfte für die letzten Höhenmeter.

Nach weiteren ein bis zwei Stunden entlang des Kraterrands erreichen wir schließlich den Uhuru Peak. Der Sonnenaufgang über den Gletschern des Kilimandscharo und der Blick über die Weite Afrikas machen diesen Moment zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach einer ausgiebigen Gipfelpause bleibt Zeit für Fotos und den verdienten Erfolgsmoment auf dem Dach Afrikas.

Anschließend steigen wir zur Kibo Hut ab, stärken uns bei einer Mittagspause und setzen den Abstieg über die Marangu-Route bis zum Horombo Camp (3.725 m) fort. Nach einem langen, aber erfüllenden Trekkingtag genießen wir die wohlverdiente Erholung und lassen gemeinsam die Erlebnisse dieses außergewöhnlichen Gipfeltages Revue passieren. Herzlichen Glückwunsch – wir haben den Kilimandscharo erfolgreich bestiegen!

1160 Hm2170 Hm11 - 12 h19 kmZeltcamp am KilimanjaroVollpension

13. Tag:
Abstieg zum Marangu Gate und Weiterfahrt nach Moshi

Zum Abschluss unserer Kilimandscharo-Besteigung genießen wir den finalen Abstieg durch den üppigen Bergregenwald an der Südflanke des Berges. Dabei überwinden wir noch einmal mehr als 1.800 Höhenmeter und erreichen schließlich das Marangu Gate, wo zahlreiche neue Bergsteiger ihre Tour zum Dach Afrikas über die frequentierte Coca Cola Route beginnen.

Am Parkausgang nehmen wir stolz unsere Gipfelurkunden entgegen und verabschieden uns vom Kilimandscharo und von unserer Bergmannschaft. Anschließend fahren wir zurück nach Moshi, wo erstmal eine heiße Dusche auf uns wartet. Am Nachmittag bleibt sicher noch etwas Zeit, um uns am Pool unserer Unterkunft von den Strapazen der letzten Tag zu erholen. Beim köstlichen Abendessen stoßen wir selbstverständlich noch einmal auf unser erfolgreiches Kilimanjaro Abenteuer an. Müde, glücklich und mit dem Komfort eines gemütlichen Bettes dauert es heute sicherlich nicht lange, bis wir eingeschlafen sind.

1850 Hm4 - 6 h20 kmTulivu Kilimanjaro RetreatVollpension

14. Tag:
Kultureller Abschluss in Moshi und Heimflug

Die Rückflüge nach Europa gehen in der Regel am späten Nachmittag, so dass wir vor der Fahrt zum Flughafen noch etwas Zeit haben, um entweder im Hotel noch weiter zu entspannen oder um am Vormittag einen letzten kulturellen Ausflug zu unternehmen. Dieser führt uns in eines der kleinen Bergdörfer an den Hängen des Kilimanjaro, wo auch unsere Bergmannschaft zum Teil zuhause ist. Hier lernen wir noch einmal das ganz normale Leben abseits der Touristenziele kennen, besuchen eine Kirche, eine Grundschule oder erfahren etwas über das St. Monica Hospital in Kirua, welches wir im Rahmen eines sozialen Projektes unterstützen. Mittags genießen wir eine letzte Einkehr in einem gemütlichen Café in Moshi und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Anschließend bringt uns unser Transfer zum Flughafen, von wo aus wir die Heimreise antreten.

Für Gäste, die ihre Tansania-Reise mit einer Safari oder einem Badeaufenthalt auf Sansibar verlängern, beginnt das Anschlussprogramm je nach Reiseverlauf bereits heute. In diesem Fall entfällt der Aufenthalt in Moshi, und wir starten direkt in das nächste unvergessliche Abenteuer.

Frühstück

15. Tag:
Ankunft in der Heimat

Je nach Flugverbindung landen wir wieder in der Heimat, in der Regel im Laufe des Vormittags.

Unsere Empfehlungen im Anschluss:

Die schönsten Nationalparks Tansanias (5-tägige Safari mit Serengeti)

Kurzsafari im Norden Tansanias (3-tägige Safari in der Nähe von Arusha)

Sansibar - Trauminsel Ostafrikas (6-tägiger Badeanschluss)

Anforderungen Das musst du können, um für diese Tour gerüstet zu sein.

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
3.3
Detaillierte Anforderungen

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive
  • Hin-/Rückflug ab/bis München oder Frankfurt (Alternative Flughäfen auf Anfrage)
  • Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck
  • Komplette Organisation und Durchführung durch unseren deutschsprachigen Partner vor Ort
  • 4 x Übernachtung inkl. Halbpension | Hotel - Doppelzimmer
  • 8 x Übernachtung inkl. Vollpension | Mount Meru und Kilimanjaro
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Professioneller einheimischer Bergführer (deutsch- oder englischsprachig)
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm
  • Einheimische Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport mit Trägern (max. 15 kg pro Person)
  • Eigener Koch und Küchenhilfen
  • Zusätzlicher Guide am Kilimanjaro ab 2 Gästen (max. 2 Gäste pro Guide)
  • Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten
  • Kilimanjaro Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit (ca. 1.000 USD)
  • Mount Meru Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit (ca. 400 USD)
  • Geräumiges 2 - 3 Personen Zelt
  • Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten
  • Toiletten- und Waschzelt
  • Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks
  • Erste Hilfe Notfallausstattung
  • Sauerstoff Notfallversorgung
  • Lokale Bergrettungsgebühr
  • Urkunde Gipfelbesteigung
  • Ausflüge gem. Programm
Leistungen zubuchbar
  • Expeditionsschlafsack | Leihweise: 50,- €
  • Höhenvorbereitung Zuhause (3 Wochen): 499,- €
Reiseoptionen
  • Rail and Fly mit der Deutschen Bahn (Vermittlungsleistung): 95,- €
  • Tourpreis ohne Flug: -1000,- €
  • Einzelzimmerzuschlag (inkl. Zelt): 390,- €
  • Reisebaustein Tansania | Zanzibar: 980,- €
  • Reisebaustein Tansania | Die schönsten Nationalparks Tansanias: 2790,- €
  • Reisebaustein Tansania | Kurzsafari im Norden Tansanias: 1650,- €
Leistungen exklusive
  • Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke außerhalb der Halbpension während der Hotelaufenthalte
  • Zusätzliche Hotelübernachtungen oder Transfers bei Programmänderung
  • Trinkgelder (ca. 350 - 550$ - je nach Gruppengröße)
  • Visum Tansania (ca. 50 $)
  • Zusatzkosten infolge von Änderungen des geplanten Reiseverlaufs
  • Beachte, dass bei PKW-Anreise in der Regel Parkgebühren anfallen
  • *Zusatzkosten können variieren und dienen nur zur Orientierung.

TourtermineFür diese Tour sind folgende Termine verfügbar

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

CO2 Emissionen Bei dieser Tour entstehen folgende CO2 Mengen.

Für uns ist Klimaschutz kein Schlagwort, sondern Anliegen. Unser Motto lautet: „Wir tun, was WIR können“ - und was wir können, ist verantwortungsvoll auf Tour gehen. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch, dass die CO2-Bilanz stimmt. Ganz ohne CO2-Fußabdruck kommt man nicht auf den Berg. Aber wie groß der ausfällt, ist sehr wohl plan- und steuerbar. Da setzen wir an. Wir haben für alle unsere Angebote die CO2-Emissionen genau und transparent kalkuliert und dabei analysiert, welche Stellschrauben es gibt, um maximal klimafreundlich in die Berge zu kommen und dort unterwegs zu sein. Diese Infos findet Ihr in den Tourenbeschreibungen – genauso wie passgenaue Lösungen dafür, den eigenen Beitrag zum Klimaschutz optimal zu gestalten.

#wirtunwaswirkönnen

... um die CO2 Bilanz unserer Bergführer zu optimieren!
Unvermeidbare Emissionen gleichen wir durch Investitionen in Klimaschutzprojekte und Klimabildung aus.

CO 2
2.556 kg
Unterkunft
188 kg
Flug
2.300 kg
Transport
24 kg
Aktivität
44 kg

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Kilimanjaro – Naturdenkmal und Symbol Afrikas

Der Kilimandscharo, bei den Einheimischen Kibo genannt, liegt im Nordosten Tansanias und ragt mit 5.895 Metern majestätisch über die Savannen Ostafrikas. Er ist nicht nur der höchste Punkt des Kontinents, sondern auch der größte freistehende Berg der Erde. Seine drei Vulkankegel – Shira, Mawenzi und Kibo – zeugen von einer bewegten geologischen Vergangenheit, die eng mit dem ostafrikanischen Grabenbruch verbunden ist. Bis heute lassen sich Spuren dieser vulkanischen Kräfte am gewaltigen Krater des Bergs beobachten.

Naturerlebnis und Landschaftsvielfalt

Wer sich auf die Reise in diese Region begibt, erlebt eine unvergleichliche Vielfalt an Landschaftsformen. Schon die ersten Etappen führen durch dichten Regenwald mit üppiger Vegetation, Heimat seltener Affenarten und farbenprächtiger Vögel. Oberhalb schließt sich eine offene Moor- und Heidelandschaft an, die mit riesigen Senecien und Lobelien fast surreal wirkt. Je höher es geht, desto karger wird die Vegetation, bis schließlich die Lavafelder und Geröllhalden in die Gletscherregion am Gipfel übergehen. Diese natürliche Abfolge der Klimazonen macht den Kilimanjaro zu einem Lehrbuch der Geographie und Biologie im Zeitraffer.

Die Rongai Route

Die Rongai Route ist der einzige offizielle Aufstiegsweg auf den Kilimanjaro, der von der Nordseite des Berges nahe der kenianischen Grenze startet. Sie gilt als eine der ruhigeren Routen und bietet eine ursprüngliche, weniger frequentierte Alternative zu den klassischen Anstiegen von Süden. In den ersten Tagen führt der Weg durch lichte Bergwälder und offene Heidelandschaften, bevor sich die Vegetation zunehmend lichtet und die weiten, alpinen Hochflächen des Kilimanjaro den Blick auf die markanten Gipfel freigeben. Die Rongai Route überzeugt vor allem durch ihre abgeschiedene Atmosphäre, die trockeneren Wetterbedingungen auf der Nordseite und die eindrucksvollen Ausblicke auf die unberührte Berglandschaft. Dank des gleichmäßigen Höhenprofils eignet sie sich besonders für Bergsteiger, die einen ruhigen und kontinuierlichen Aufstieg bevorzugen. Mit einer zusätzlichen Akklimatisationsetappe erhöhen wir auch auf dieser Route die Chancen auf einen erfolgreichen Gipfelerfolg deutlich.

Technisch ist die Rongai Route unschwierig, verlangt jedoch eine gute Grundkondition sowie Ausdauer für die langen Tagesetappen. Nach dem Erreichen der Kibo-Hütte (4.700 m), dem Hochlager auf der Nordseite des Berges, beginnt in der Nacht der Gipfelaufstieg. Über den Gillman’s Point führt der Weg entlang des Kraterrandes bis zum Uhuru Peak (5.895 m), den wir in den frühen Morgenstunden erreichen. Der Abstieg erfolgt über die Marangu Route auf der Südostseite des Kilimanjaro und bietet noch einmal völlig neue Landschaftseindrücke. Nach einer Übernachtung an den Horombo Huts führt der letzte Wandertag durch den Bergregenwald bis zum Marangu Gate, wo die erfolgreiche Besteigung ihren Abschluss findet.

Mount Meru

Die Besteigung des Mount Meru ist ein beeindruckendes Trekkingerlebnis und die ideale Vorbereitung auf den Kilimanjaro. Der abwechslungsreiche Aufstieg führt durch dichten Bergwald, offene Heidelandschaften und entlang des spektakulären Kraterrands bis zum Socialist Peak (4.566 m). Atemberaubende Ausblicke, eine vielfältige Tierwelt wie Büffel, Zebras und Giraffen sowie deutlich weniger Besucher machen den zweithöchsten Berg Tansanias zu einem besonderen Abenteuer.

Mehrwert für Reisende

Neben der sportlichen Herausforderung und dem Naturerlebnis vermittelt die Wanderreise auch Einblicke in die Kultur und Geschichte der Region. Für die Chagga, die am Fuß des Berges leben, ist er seit Jahrhunderten ein heiliger Ort, umrankt von Mythen. Noch heute prägen ihre Traditionen, Geschichten und die herzliche Gastfreundschaft das Erlebnis. Wer diese Hintergründe kennt, reist nicht nur in eine beeindruckende Landschaft, sondern begegnet auch der kulturellen Seele Tansanias.

Bewaffneter Parkranger/Safariguide zur Sicherheit

In den Gebieten, in denen wir auf Großwild (z. B. Büffel, Elefanten etc.) treffen können, wird uns auf den Etappen zu unserer Sicherheit ein ausgebildeter, erfahrener und bewaffneter Parkranger oder Safariguide begleiten. Er kennt sich mit der afrikanischen Wildnis hervorragend aus, kann Spuren lesen, Geräusche deuten und entdeckt mit seinem geschulten Auge Tiere, wo Du keines vermuten würdest. Dabei ist er in der Lage die jeweilige Situation entsprechend einzuschätzen und bestmöglich für Deine Sicherheit zu sorgen. Sein Wissen gibt er Dir dabei gern weiter und spannende Tierbeobachtungen sind Programm! Seinen Anweisungen ist zu Deiner eigenen Sicherheit jedoch stets Folge zu leisten.

Unsere Begleitmannschaft

Nur wenige Kilimanjaro Anbieter leisten es sich, vor Ort mit einem deutschsprachigen Bergführerteam zu arbeiten. Wir sind jedoch der Ansicht, dass schon allein die Sprache einen wesentlichen Qualitätsaspekt darstellt. So werden alle unsere Tansaniareisen von unserem deutschsprachigen Partner vor Ort organisiert und teilweise auch deutschsprachig geführt. Darüber hinaus sind alle Träger, Guides und Köche der Kilimanjaro Besteigung versichert, enstprechend ausgerüstet und versorgt. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum Standard. Ein wesentlicher Aspekt jeder Bergfahrt dieses Charakters sind zufriedene Träger und Köche. Wenn der Lohn stimmt, dann läuft sehr vieles zusätzlich oder von selbst. Entsprechend ist unser Partner auch nicht der günstigste vor Ort, für uns aber dennoch goldrichtig.

Höhenprobleme am höchsten Berg Afrikas

Die meisten Gipfelaspiranten scheitern aufgrund mangelnder Akklimatisation oder weil sie verschiedene Fehler in der Höhe machen. Dazu gehört auch die Wahl sehr kurzer Routen mit wenigen Tagen am Berg und in der Höhe. Ein langsamer, stetiger Höhengewinn über mehrere Tage ist wissenschaftlich erwiesen der beste Weg, um deinem Körper die nötige Zeit zur Anpassung zu geben. Das Ergebnis? Eine deutlich höhere Gipfel-Erfolgsquote im Vergleich zu schnelleren Routen.

Unsere Führer achten daher besonders darauf, dass das Aufstiegstempo auf den einzelnen Etappen nicht zu schnell ist und sie tatsächlich auch langsam unterwegs sind, um dem Körper die Anpassungszeit zu geben, die er braucht. Mit einem überlegten Tourenverlauf stehen die Gipfelchancen auf den von uns angebotenen Touren bei nahezu 100 %. Wenn Du Dich bereits vorab akklimatisieren möchtest, empfehlen wir Dir von zuhause aus vor Abreise ein Höhentraining mit Hypoxiezelt zu absolvieren. Gerne beraten wir Dich und geben Dir Empfehlungen.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf – etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg – können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Kosten und Planung einer Kilimanjaro Besteigung

Wenn du den Kilimandscharo besteigen möchtest, solltest du nicht nur auf den Preis achten. Ein vermeintliches Sonderangebot für 1.890 € sagt oft mehr über die Tour und den Veranstalter aus, als man denkt.

Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg deiner Tour.

 

1. Zähle die Tage am Berg

Wenn du den Kili besteigen möchtest, solltest du nicht nur auf den Preis achten. Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg deiner Tour, angefangen bei einer guten Vorbereitung bis hin zu den richtigen Bedingungen am Berg.

Ein 5.895 Meter hoher Berg lässt sich ohne Anpasung an die Höhe nicht schnell besteigen. Viele unterschätzen das und müssen bereits früh, spätestens am Stella Point aufgeben und abbrechen. Für ein Höhenhirn- bzw. ein Höhenlungenödem ist Tansania nicht der beste Ort!

Kurze Reiseangebote mit 5 - 6 Tagen am Berg solltest Du daher grundsätzlich kritisch betrachten!

Empfehlenswert sind Trekkings mit längeren Aufstiegsrouten ab sieben Tagen am Berg. Besonders sinnvoll ist es, sich vorher am Mount Meru zu akklimatisieren, vor allem wenn die Zeit am Kili darunter liegt. Dein Körper erhält dadurch die dringend benötigte Zeit, um sich an die Höhe anzupassen. Mehr Tage am Berg haben selbstverständlich Auswirkungen auf die Kosten. Kürzere Routen wie die Marangu Route eignen sich aber nur dann, wenn du bereits vorakklimatisiert anreist, zum Beispiel durch gezieltes Höhentraining zuhause.

 

2. Verpflegung

Auch die Verpflegung spielt eine entscheidende Rolle. Gute und frische Mahlzeiten tragen wesentlich zur Gesundheit, zur Moral und damit auch zum Erfolg bei. Dafür braucht es mehr Logistik und Personal für den Transport, was die Kosten beeinflusst, am Ende aber einen spürbaren Unterschied macht. Ein starkes und gut versorgtes Team mit Bergführern und Trägern ist die beste Grundlage für ein gelungenes Gipfelerlebnis.

 

3. Zelt oder Hütte

Beim Übernachten zeigt sich, dass gute Zeltcamps oft die angenehmere Wahl sind. Sie bieten mehr Ruhe und Flexibilität als die häufig überfüllten Hütten. Auch hygienische Gründe können für ein Zeltcamp sprechen. Der organisatorische Aufwand ist zwar deutlich größer und mit der Verwendung einer guten und umfangreichen Ausrüstung letztlich teurer, doch die Erfahrung, direkt inmitten der Natur zu schlafen, macht diesen Aufwand mehr als wett. Darum verzichten wir z.B. auch auf die Marangu Route.

 

4. Die Begleitmannschaft

Ganz wesentlich für den Erfolg ist die Begleitmannschaft. Erfahrene lokale Bergführer kennen den Weg, wissen worauf es ankommt und achten auf deine Sicherheit. Köche sorgen für Energie und Stimmung, und Träger transportieren das Gepäck und bereiten die Camps vor. Damit alle gemeinsam ans Ziel kommen, braucht es gute Ausrüstung, ausreichend Verpflegung und faire Bedingungen. Diese Faktoren tragen entscheidend zum Gelingen bei, auch wenn sie oft im Hintergrund bleiben.

 

5. Hotels in den Städten

Auch die Wahl der Unterkunft in Moshi und Arusha vor und nach der Besteigung wirkt sich auf den Gesamtpreis aus. Es gibt einfache, günstigere Hotels sowie komfortablere Häuser in besserer Lage. Wichtig ist, dass die im Angebot genannten Hotels tatsächlich den Unterkünften entsprechen, in denen übernachtet wird. In der Praxis kommt es vor, dass Veranstalter mit einem sehr guten Hotel werben, die Gäste am Ende aber in einem einfacheren Haus untergebracht werden. Entscheidend für eine gelungene Reise ist daher eine transparente Kommunikation und die Verlässlichkeit, dass die angebotene Unterkunft auch der Realität entspricht.

 

6. Hin- und Rückflug

Zur Planung gehört außerdem der Flug. Die Flugpreise nach Tansania schwanken je nach Saison und Verfügbarkeit. Flugzeiten und anstrengende Umstiege spielen ebenfalls eine Rolle. Gute Veranstalter kommunizieren die Kosten und Verbindungen bereits im Vorfeld transparent, damit du genau weißt, womit du rechnen kannst. So gibt es keine Überraschungen und du kannst die Reise von Anfang an verlässlich kalkulieren.

 

Eine Besteigung des Kilimandscharo ist letztlich mehr als nur ein sportliches Abenteuer.
Sie gelingt dann, wenn Sicherheit, Qualität und Respekt selbstverständlich zusammenspielen.
Für dich selbst, für das gesamte Team und für den Berg.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Kili Besteigung?

Der Kilimandscharo kann ganzjährig bestiegen werden, die besten Bedingungen findest du jedoch in den Trockenzeiten. Optimal sind die Monate von Januar bis März und Juni bis Oktober. In diesen Phasen sind die Wege meist trocken, die Temperaturen angenehm und die Sicht auf die umliegende Landschaft besonders klar.

Klimatabelle und beste Reisezeit

Klimatabelle und beste Reisezeit Kilimanjaro Besteigung

 

Welche Ausrüstung benötige ich für den Kili?

Bei einer Trekkingtour auf den Kili wanderst Du durch verschiedene Klimazonen. Deshalb ist die richtige Ausrüstung entscheidend. Im Regenwald brauchst du leichte, atmungsaktive Kleidung, in höheren Lagen gute Isolationsschichten, eine warme Daunenjacke und gute Handschuhe. Wichtig sind auch feste Bergschuhe der Kategorie B. Die allermeisten Artikel haben Wanderer normalerweise ohnehin bereits im Schrank. Ergänzend brauchst Du einen guten Schlafsack bis -20°C Komfortbereich (wir verleihen kostengünstig solche Schlafsäcke), eine gute Isomatte, Trinkflasche und Isoflasche für ausreichend Flüssigkeit (mind. 2 L) sowie eine Stirnlampe.

Unsere durchdachte Packliste sorgt dafür, dass du für alle Wetterlagen bestens vorbereitet bist und dich voll auf dein Abenteuer konzentrieren kannst. Mit der Buchung erhältst Du von uns eine solche Liste mit detaillierten Empfehlungen.

Wie fit muss ich für die Besteigung sein?

Mit einer normalen Grundfitness und etwas Training ist die Besteigung für alle Bergsteiger machbar. Wichtig ist vor allem die Ausdauer und ein langsamer Aufstieg. In unseren Reisebeschreibungen für die jeweiligen Aufstiegsrouten werden die jeweiligen Anforderungen sehr gut beschrieben. Wir beraten Dich aber auch gern telefonisch, wenn Du Dir unsicher bist.

Die beste Akklimatisationstaktik für eine Kilimanjaro Besteigung

Climb high – sleep low – dieser bewährte Grundsatz in der Akklimatisationstaktik lässt sich bei einer Kilimandscharo Besteigung nur eingeschränkt umsetzen. Schließlich führt der Weg nahezu kontinuierlich bergauf, sodass echte sleep-low-Phasen fehlen.

Genau hier liegt der große Vorteil einer vorherigen Besteigung des Mount Meru. Mit 4.562 Metern ist er der zweithöchste Berg Tansanias und bietet ideale Bedingungen, um den Körper schrittweise an die Höhe zu gewöhnen. Der Aufstieg ist behutsam und die Übernachtungshöhen sind so gewählt, dass sie dem Prinzip einer optimalen Akklimatisation entsprechen. Im Grunde vergleichbar mit alpinen Touren.

  • 1. Nacht – Miriakamba Hütte (2.514 m): Auf dieser Höhe treten in der Regel keine Höhenprobleme auf. Dennoch bereitet die Übernachtung den Körper optimal auf die nächste Etappe vor.

  • 2. Nacht – Sattelhütte (3.570 m): Hier setzt der erste wichtige Akklimatisationsreiz ein. Manche spüren leichte Kopfschmerzen oder schlafen unruhiger – typische Anpassungsreaktionen.

  • Gipfeltag – Mount Meru (4.562 m): Diese Höhe entspricht bereits dem Barafu Camp, dem höchsten Lager bei der Kilimanjaro Besteigung. Nach dem Gipfelerfolg erfolgt ein Abstieg um etwa 1.000 Höhenmeter – ganz im Sinne von Climb high – sleep low.

  • 3. Nacht – erneut Sattelhütte (3.570 m): Eine weitere Nacht auf dieser Höhe vertieft den Anpassungseffekt. Vergleichbar mit unseren Alpen-Erfahrungen auf 4.000ern sind hier Höhenprobleme fast ausgeschlossen.

  • Abstieg ins Tal: Vor dem eigentlichen Trekking auf den Kilimandscharo folgt eine letzte Übernachtung im tieferen Bereich – der Körper erholt sich, während die zuvor gesetzten Akklimatisationsreize nachhaltig wirken.

Der entscheidende Unterschied: Wer den Mount Meru vorschaltet, hat dem Organismus bereits 4 - 5 Tage Zeit zur Höhenanpassung gegeben. Der Körper hat die Prozesse in Gang gesetzt, die ihn beim anschließenden Aufstieg entlasten. Jeder Kilimanjaro Besteiger steigert damit die Erfolgschancen erheblich.

 

Wer vor einer Kilimanjaro Besteigung den Mount Meru besteigt - trinkt am Gipfel des Kilimanjaro sehr sicher genüsslich ein Bier 

(Hans Honold, mehrfacher Expeditionsleiter mit Achttausender Erfahrung)

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

 

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

 

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

 

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitug Markus Göbel

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

 

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.
  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!
  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

 

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.

Neuigkeiten Aktuelles zur Tour.

#deinabenteuerbeginnt Hier haben wir noch ein wenig Inspiration für dich.

#menschen

Erste Hilfe Zertifizierungen für unser TEAM AFRICA

#reisen

Mount Meru und Kilimandscharo Besteigung

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