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2.350,00 €

Vorbereitungswoche für das Matterhorn
Step by Step dem Ziel entgegen

Ausbildung auf Tour in Fels & Eis

Die Besteigung des Matterhorn ist Traum vieler Alpinisten. Mit dieser Woche bringen wir Dich Deinem Ziel näher. Step by Step im Fels Eis und Firn vermittelt unser Bergführer auf verschiedenen Routen einen Eindruck, welche Herausforderungen das Matterhorn birgt. Am Ende der Woche  erhältst Du ein Feedback ob das große Ziel "Matterhorn" realistisch ist, bzw. welche Hürden noch zu überwinden sind.

5 Tage
min. 2, max. 2

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • 4.000-er Besteigungsmöglichkeiten:
  • Breithorn (4.164 m) / Castor (4.221 m) / Pollux (4.092 m) / Albhubel (4.206 m)
  • Felsausbildung am Riffelhorn
  • Helitransfer und kurze Zustiege
Jetzt buchen - später zahlen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 14:00 Uhr Zermatt
Tourende: Vorraussichtlich 15:00 Uhr Zermatt

1. Tag:
Schulung Material und Technik

Individuelle Anreise nach Zermatt. Am Nachmittag gegen 14.00 Uhr erwartet Dich unser Bergführer für die Besprechung des kommenden Alpinprogramms der nächsten Tage, klärt Ausrüstungsfragen und passt die Steigeisen mit Dir an. Im Anschluss werden Knoten geübt und der Rucksack gepackt. Sollte noch Ausrüstung benötigt werden, so kann diese im Anschluss in den Geschäften vor Ort gekauft werden. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Halbpension

2. Tag:
Seilschaftstraining am Riffelhorn

Nach dem Frühstück fahren wir mit der Seilbahn hinauf zum Rotenboden. Unser heutiges Ziel ist das Riffelhorn (2.928 m) mit seinen unzähligen Kletterrouten. Den ganzen Tag nutzen wir zum Seilschaftstraining und Klettern im Fels. Anseilen, Klettern im 4. Grad UIAA, Seilkommandos stehen genauso auf dem Programm wie der Ablauf beim Gehen am kurzen Seil und das Abseilen. Unser Bergführer vermittelt Dir dabei alles Notwendige, was Du für die Felspassagen am Matterhorn benötigst. Vor allem aber wirst Du sicher im Umgang mit den Bergschuhen und dem Seilhandling. Am Spätnachmittag fahren wir mit der Bahn wieder zurück ins Tal. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

3. Tag:
Alphubel Besteigung

Der Tag beginnt in der Früh bei der Air Zermatt. Mit dem Hubschrauber fliegen wir hinauf zum Alphubeljoch auf 3.771 m und steigen von hier auf den Alphubel (4.163 m). Am Seil geht es über den zunächst relativ breiten Grat steil weiter zum Frühstücksplatz und von dort über die Eisnase zum Gipfel des nächsten Viertausenders. Vom Gipfel können wir bei entsprechendem Wetter eine traumhafte Aussicht auf das Matterhorn und seine umgebenden Berge genießen. Der Abstieg erfolgt über den Normalweg zurück zum Joch. Von hier steigen wir je nach Wunsch rund 100 Höhenmeter über den Gletscher zur Täschhütte (2.701 m) ab oder nehmen den Heli direkt vom Joch zurück.

4. Tag:
Castor, Pollux und Breithorntraverse

Mit der ersten Seilbahn geht es heute in die Höhe auf das Kleinmatterhorn. Entsprechend der Verhältnisse planen wir für heute die Besteigung von Castor und Pollux oder wir fassen die anspruchsvolle halbe Breithornüberschreitung ins Auge. Die Entscheidung hierfür fällt am Abend zuvor. Mit Steigeisen und Pickel geht es nun am kurzen Seil zu einem der Tourenziele. Castor und Pollux sind mittelschwere hochalpine Eis- und Firntouren mit bis zu 40° steilen Flanken, die auch für Einsteiger gut geeignet sind. Die Breithorntraverse beginnt mit dem leichten Anstieg auf das Breithorn und bietet am nun folgenden Grat eine gute Mischung aus Fels- und Firnabschnitten mit tiefen Blicken zur Seite sowie einem letzten steilen Abstieg im Firn. Unser Bergführer gibt Dir Tipps zum Gehen mit den Steigeisen. Schritt für Schritt entsteht auch hier Sicherheit und ein Gefühl für das Gehen im Eis und Firn. Mit der letzten Seilbahn geht es wieder zurück ins Tal. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

400 Hm5 hHalbpension

5. Tag:
Hörnlihütte und Solvayhütte

Auch heute beginnt der Tag wieder mit der Air Zermatt. Vom Heliport fliegen wir nach dem Frühstück hinauf zur Hörnlihütte. Die Massen der heutigen Gipfelaspiranten sind bereits weg und so haben wir den ersten Abschnitt am Hörnligrat praktisch für uns alleine. Diese Passagen müssen später bei der realen Besteigung in der Nacht gegangen werden. Umso besser, wenn Du Dir das Gelände jetzt einmal bei Tageslicht anschauen kannst. Bereits nach 5 Minuten sind wir an der ersten Steilwand, die mit Fixseilunterstützung überwunden wird. Abwechslungsreich geht es durch Couloirs, Rinnen und Kletterpassagen hinauf und der Solvayhütte entgegen. Dabei üben wir ein letztes Mal das Gehen und Klettern am kurzen Seil. Das gibt erfahrungsgemäß eine ordentliche Sicherheit und Selbstvertrauen für die spätere Besteigung. Über diese Route steigen wir wieder zur Hörnlihütte ab und üben hier noch einmal das Ablassen am Seil und Absteigen im Fels. Nach einer ordentlichen Stärkung auf der Hörnlihütte bringt uns der Heli wieder zurück ins Tal. Verabschiedung und Heimreise gegen 15.00 Uhr.

300 Hm2 - 3 hFrühstück

Anforderungen Das musst du können, um für diese Tour gerüstet zu sein.

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
3.2

Mittelschwere Westalpentour bzw. ziemlich schwierige Hochtour (AD und ZS nach der Hochtourenbewertung). Die Besteigungen finden im Hochgebirge mit entsprechenden Gefahren statt. Folgende Anforderungen an den Teilnehmer gelten für die Tourenwoche. Für diese geführte Hochtour solltest Du über eine gute Kondition für Gehzeiten bis 8 Stunden verfügen. Du bist absolut trittsicher, schwindelfrei und beherrschst das sichere Gehen mit Steigeisen und Pickel. Klettern am Seil des Bergführers bis zum III. Schwierigkeitsgrad UIAA stellt kein Problem für Dich dar.

Gute Alpine Erfahrung | Anspruchsvolle alpine Unternehmung

  • Erhebliche Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Beherrschen der Steigeisen- und Pickeltechnik
  • Beherrschen des III. Schwierigkeitsgrad Fels (UIAA)
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
1.000 Hm1.500 Hm8 hAD / ZS

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive

  • 5 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
  • Seilbahnfahrten laut Ausschreibung
  • Gletscherausrüstung leihweise

Leistungen exklusive

  • Heliflüge am 4. und 5. Tag ab 480 CHF pro Seilschaft (3 Pers.)
  • Zwischenverpflegung während der Touren
  • *Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Tourtermine Leider stehen für diese Tour keine Termine an.
Du hast jedoch die Möglichkeit einen Wunschtermin anzufragen!

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

 

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

 

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich  „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

 

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

 

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.  

 

  1. Schlafhöhe trainieren (go high  - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei  Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

 

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

 

Expeditionsvorbereitung Höhenmedizin

 

 "Nice to know"

 

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

 

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

 

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.
  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen
  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit
  • Psyche – Stimmungsschwankungen

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

 

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

 

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag.  Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

 

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall
  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)
  • Fieber
  • Engegefühl im Brustkorb

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr
Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.
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