Tourbeginn: Regulär 23:00 Uhr
Tabriz
Tourende: Voraussichtlich
17:00 Uhr
Tabriz
1. Tag:
Anreise über Istanbul in den Iran
Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Tabriz, der Hauptstadt Ost-Aserbaidschans im Iran.
600m700m800m12hsehr schwerOhne
2. Tag:
Ankunft in Tabriz
Ankunft in Tabriz am frühen Morgen, Transfer ins Hotel, Stadtbesichtigung, Bazar. Tabriz ist die Hauptstadt der Iranischen Provinz Aserbaijan. Wiederholte starke Erdbeben haben die meisten historischen Bauwerke der Stadt zerstört. Sehenswert sind die Blaue Moschee und das Rathaus, dessen Turm eine deutsche Uhr schmückt. Nachmittags Besuch der Höhlenwohnungen von Kandovan, Übernachtung im Hotel in Tabriz.
600m700m800m12hsehr schwerLandestypisches HotelHalbpension
3. Tag:
Weiter zu den Nomaden ins Alburz Gebirge
Tabriz – Shabil. Vormittags fahren wir in ca. 3 Stunden nach Shabil (2.800 m) am Fuße des Mt. Sabalan, bekannt für seine heißen Quellen, in das Gebiet der Shahsavan Nomaden. Übernachtung im Zelt. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung in die umliegenden Berge.
600m700m800m12hsehr schwerZelt / CampHalbpension
4. Tag:
Weiter zum heiligen Berg Mount Sabalan
Shabil – Aufstieg auf die Bargah Hoseiniy Hütte (3.600 m). Frühmorgens starten wir Richtung Bargah Hosseiyni. Unser Gepäck wird von einem Allradfahrzeug bis zur Hütte gefahren, so dass wir nur einen leichten Rucksack tragen müssen. Das ist wichtig für eine gute Akklimatisation. Gemütlich erreichen wir die Hütte in 3 bis 4 Stunden. Übernachtung in der Bargah Hosseiyni Hütte.
600m700m800m12hsehr schwerBargah Hosseiyni HütteVollpension
5. Tag:
Akklimatisation
Ruhetag, Akklimatisation, Fotografieren.
600m700m800m12hsehr schwerBargah Hosseiyni HütteVollpension
6. Tag:
Besteigung Mount Sabalan (4.811 m)
Noch vor Sonnenaufgang beginnen wir mit der Aufstieg zum Mt. Sabalan, dem heiligen Berg der Zoroastrier. Der Legende nach hat Zoroaster mehrere Jahre auf dem Berg meditiert. Auf der technisch einfachen Aufstiegsroute über den Ostrücken erreichen wir den Gipfel mit dem malerischen Kratersee. Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir auf dem bekannten Weg ab nach Shahbil. Zur Erholung können wir in einer der heißen Quellen baden. Nach einer Stunde Fahrzeit erreichen die wunderschöne Altstadt von Ardebil, wo wir in einem Hotel übernachten.
600m700m800m12hsehr schwerLandestypisches HotelHalbpension
7. Tag:
Ardebil und Masouleh
Nach dem Frühstück besuchen wir den Bazar und das prächtige Mausoleum von Sheikh safi ad Din aus dem 14. Jahrhundert, dem Begründer der Safawiden Dynastie. Nachmittags Weiterfahrt durch das Gebirge nach Masouleh, einem mehr als tausend Jahre alten Bergdorf nahe dem Kaspischen Meer. Schon der große iranische Dichter Sohrab Sepehri schrieb zu recht: "We came here to write, but Masouleh can’t be written, Masouleh should be seen." Die einzigartige Architektur ist auch bekannt als "The yard of the above building is the roof of the below building". Es ist der einzige Ort im Iran, an dem es keinen motorisierten Verkehr jeglicher Art gibt, weil es schlichtweg nicht möglich ist. Übernachtung in einem landestypischen Gasthaus.
600m700m800m12hsehr schwerLandestypische Lodge | Pension | GästehausVollpension
8. Tag:
Masouleh nach Rudbarak
Wir verlassen Masouleh in Richtung Kaspisches Meer und fahren der Küste entlang bis nach Chaloos. Mittagessen am Kaspischen Meer. Von dort geht es ins Takhte Soleyman Gebirge nach Rodbarak, wo wir im Haus der iranischen Bergsteiger Föderation übernachten.
600m700m800m12hsehr schwerBergsteigerhaus der Iranischen FöderationVollpension
9. Tag:
Zum Basislager des Alam Kuh
Über die Gebirgsstraße fahren wir mit dem Allradfahrzeug von Rudbarak über Vandarbon bis Tange Galoo. Von hier wandern wir nun zu Fuß durch die malerische und enge Schlucht nach Hesar Chal (3.800 m). Auf einer großen Gebirgswiese schlagen wir unser Basislager umrundet von mächtigen Viertausendern auf. Übernachtung im Zelt.
600m700m800m12hsehr schwerZelt / CampVollpension
10. Tag:
Akklimatisationstag oder Aufstieg auf einen Viertausender
Welchen Gipfel der zahlreichen umliegenden Viertausender wir heute besteigen, entscheiden wir vor Ort. Kuhe Lashgarak (4.256 m) oder Gordon Kuh (4.402 m), auch ein Überschreitung der beiden Gipfel ist möglich. Von dort oben können wir dann einen herrlichen Blick auf das Alam Kuh Massiv genießen. Abstieg ins Basislager und Übernachtung im Zelt. Alternativ kann dieser Tag auch als Ruhetag genutzt werden.
600m700m800m12hsehr schwerZelt / CampVollpension
11. Tag:
Besteigung des Alam Kuh (4.850 m)
Noch vor Sonnenaufgang starten wir heute unsere Besteigung des Alam Kuh (4.850 m), den zweithöchsten Berg des Irans. Nach ca. 5 Stunden erreichen wir den höchsten Gipfel des Takhte Soleyman Gebirges über die technisch leichte Südroute. Nach ausgiebiger Gipfelrast und Fotografieren steigen wir ab nach Hesar Chal. Wer es etwas sachter angehen möchte, kann alternativ auch den Kuhe Marjikesh (4.580 m) besteigen. Von Hesar Chal wandern wir wieder hinunter zu unseren Fahrzeugen, die uns nach Vanderbon bringen. Übernachtung im Bergsteigerhaus der Iranischen Föderation.
600m700m800m12hsehr schwerBergsteigerhaus der Iranischen FöderationVollpension
12. Tag:
Kaspisches Meer und weiter zum Damavand
Von Vandarbon fahren wir heute zum Kaspischen Meer und weiter nach Poloor, einem Städtchen am Südwestfuß des Mt. Damavand. Die Serpentinenstraße wurde von deutschen Ingenieuren noch unter Schah-Zeiten gebaut. Übernachtung im Bergsteigerzentrum der Iranischen Föderation in Poloor (2.400 m).
600m700m800m12hsehr schwerBergsteigerhaus der Iranischen FöderationVollpension
13. Tag:
Aufstieg zum Basislager für den Damavand
Mit einem Allradfahrzeug fahren wir nach Goosfandsara (3.000 m). Dort werden die Mulis beladen (pro 2 TN eine Tasche mit max. 15 kg) und wir steigen mit leichtem Gepäck gemütlich in 3 – 4 Stunden zur Bargah Sewom Hütte (4.200 m) auf. Die Hütte wurde 2009 neu erbaut. Wir übernachten in Sechsbett-Lagern, Matratzen sind vorhanden, Schlafsack und Daunenjacke sind aber empfehlenswert.
600m700m800m12hsehr schwerBargah Sewom HütteVollpension
14. Tag:
Besteigung Damavand (5.610 m)
Noch vor Sonnenaufgang starten wir mit unserer Damavandbesteigung. Über einen breiten Grat geht es über grobes Blockwerk stetig nach oben. Wenn die ersten Fumarolen in Sichtweite kommen, ist es bis zum Gipfel nicht mehr weit. Nach ca. 6 Stunden erreichen wir in gemütlichem Tempo den Gipfel des höchsten Bergs des Irans, den Mt. Damavand auf 5.610 m. Wer möchte, kann noch den Krater in einer halben Stunde umrunden. Oft übernachten dort Iranische Bergsteiger, um sich für Expeditionen im Himalaya vorzubereiten. Anschließend steigen wir über die Aufstiegsroute wieder zur Hütte ab.
600m700m800m12hsehr schwerBargah Sewom HütteVollpension
15. Tag:
Heiße Quellen und zurück nach Teheran
Abstieg nach Goosfandsara, mit dem Allradfahrzeug geht es nach Poloor, ggf. Besuch der heißen Quellen. Weiterfahrt nach Teheran und Übernachtung im Hotel und Abendessen in der Stadt.
600m700m800m12hsehr schwerLandestypisches HotelHalbpension
16. Tag:
Teheran, Bazar und Kultur
Der ganze Tag steht zur Besichtigung der Hauptstadt Teheran zur Verfügung. Besonders lohnt sich ein Besuch des riesigen Bazars für das eine oder andere Souvenir. Ebenso lohnt sich ein Besuch des Niawaranpalastes im Norden Teherans. Er diente dem letzten Schah als Residenz. Zum Abschluss genießen wir das Abendessen in Darband am Fuße des Tochal Gebirges, wo wir ein letztes Mal die Kultur und das Treiben unserer persischen Freunde erleben dürfen. Übernachtung im Hotel.
600m700m800m12hsehr schwerLandestypisches HotelHalbpension
17. Tag:
Rückflug in die Heimat
Unsere Fahrzeuge bringen uns zum Flughafen von Teheran. Abflug nach Deutschland, Ankunft am späten Abend in Deutschland.
600m700m800m12hsehr schwerFrühstück