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Ruwenzori Trekking | Margherita Peak (5.109 m)

Auf den dritthöchsten Gipfel Afrikas

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Ruwenzori – Mondberge, Magie & Margherita Peak

Das Ruwenzori Gebirge ist das dritthöchste Gebirge Afrikas. Den höchsten Gipfel des Ruwenzoris markiert der Margherita Peak mit 5.109 m Höhe. Doch wer glaubt, er müsse sich hinter dem Kilimandscharo oder dem Mount Kenia verstecken, hat dieses Gebirge noch nicht erlebt. Was Dich hier erwartet, ist keine reine Gipfelbesteigung. Es ist eine Expedition durch eines der spektakulärsten Hochgebirgs-Ökosysteme der Erde. Eine botanische Welt, die es so nur hier gibt: Nebelwälder, Riesenlobelien, Hochmoore und Gletscheretappen, die den Bergsteiger mehr fordern als die beiden höheren afrikanischen Kollegen.

Optional mit einem unvergesslichen Gorilla-Tracking im Bwindi Forest kombiniert, wird diese Reise zu einem der eindrucksvollsten Bergabenteuer Afrikas.

Besonderheit: Feste Einplanung von zwei Gipfeltagen – maximale Flexibilität für Deinen Erfolg.

14 Tage
min. 2, max. 6

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Garantierte Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
  • Kleine Gruppengröße bis maximal 8 Personen
  • Optional: Gorilla Tracking und Safari
  • inkl. Flug ab/bis Frankfurt oder München
Jetzt buchen - später zahlen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

1. Tag:
Anreise nach Uganda

Flug von Frankfurt oder München nach Entebbe in Uganda, in der Regel über Nacht.

2. Tag:
Ankunft in Entebbe

Der internationale Flughafen Entebbe liegt auf einer Halbinsel direkt am Viktoriasee und unweit der Hauptstadt Kampala. Hier werden wir bereits erwartet und zu unserem Hotel gebracht.

Die ungewohnten Geräusche und Gerüche der Stadt umgeben uns. Jetzt heißt es, sich vom Flug zu erholen. Doch der Reiz des Neuen zieht uns vermutlich schon bald hinaus in die Stadt. Daher kann wer mag, unserem Guide bei einer kurzweiligen Führung durch den Botanischen Garten Entebbes folgen. Hier bekommen wir einen Vorgeschmack auf die Pflanzenwelt, die uns auch am Berg erwarten wird.

Entebbe Palm Hotel

3. Tag:
Schuhschnabel Pirsch in den Mabamba Sümpfen

Wir haben einen weiteren Tag, um uns an das quirlige Land und das Klima am ostafrikanischen Grabenbruch zu gewöhnen. Nach dem Frühstück steht unser lokaler Guide schon bereit für einen ersten Ausflug.

Ein etwa einstündiger Transfer bringt uns in das Mabamba-Sumpfgebiet. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, einen der seltenen „Schuhschnabel“-Vögel zu sehen, besonders hoch. Wir besteigen die traditionellen Boote der einheimischen Fischer – sogenannte Einbäume – und begeben uns auf eine eindrucksvolle Pirschfahrt in die ausgedehnten Papyrussümpfe des Viktoriasees.

Verrückt, aber so kann eine Bergtour auch beginnen...

Entebbe Palm HotelFrühstück

4. Tag:
Weiterreise nach Ruboni - das Bergabenteuer beginnt

Der Auftakt unseres Abenteuers im Rwenzori Gebirge beginnt mit einem komfortablen Inlandsflug von Entebbe nach Kasese. Während des rund einstündigen Fluges genießen wir eindrucksvolle Ausblicke auf den Viktoriasee, das Rift Valley und die sattgrünen Hügel Ugandas. Nach der Landung fahren wir nach Ruboni. Die etwa einstündige Fahrt endet in einem charmanten Guesthouse am Fuße der Rwenzori Mountains – unserem Basislager.

Hier umgibt uns die tropische Vegetation. Die Mondberge sind schon in Sicht. In der Abenddämmerung werden die Geräusche des Regenwaldes lauter. Vielleicht sind sogar die markanten Rufe des Baumschliefers zu hören. Am Abend lernen wir unseren Bergführer kennen, der uns durch das Ruwenzori begleiten wird. Gemeinsam werden Ausrüstung, Packstrategie und der Ablauf der kommenden acht Trekkingtage besprochen, bevor wir uns von den Geräuschen des Dschungels in den Schlaf begleiten lassen. Die Spannung steigt! 

Snow Heights LodgeVollpension

5. Tag:
Willkommen im Schlammparadies

Die Rwenzori Mountains sind berühmt – und berüchtigt – für ihre Feuchtigkeit. Selbst in Trockenzeiten bleibt der Boden durch regelmäßige Niederschläge und dichte Vegetation dauerhaft feucht. Regenwälder, Bambusgürtel und Moore speichern das Wasser wie ein Schwamm. Genau das macht den Charakter dieses Gebirges aus. Schlamm gehört hier dazu. Und genau das macht das Erlebnis authentisch.

Von Ruboni starten wir nach dem Frühstück Richtung Nationalpark-Eingang. Unser Hauptgepäck bleibt im Fahrzeug, unsere Träger übernehmen das Gepäck, das wir während des Tages nicht benötigen. Mit leichtem Tagesrucksack folgen wir dem Mubuku-Fluss, überqueren den Mahoma-Nebenfluss und steigen durch dichten Bergwald zur Nyabitaba-Hütte (mit Solar und fließend Wasser!) auf 2.650 m auf. Mit etwas Glück hören wir unterwegs die Schimpansen rufen. Colobusaffen springen zwischen den Baumkronen. Der farbenprächtige Rwenzori-Turako-Vogel zieht über uns seine Kreise. Ein magischer Auftakt!

900 Hm5 - 6 h6 kmBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

6. Tag:
Das botanische "Wonderland"

Heute tauchen wir in das surreal anmutende botanische „Wonderland“ ein. Zuerst durchqueren wir noch einen ausgedehnten Bambuswald. Eine kurze, anspruchsvolle Passage über moosbewachsene Felsen bringt uns dann in eine andere Welt. Am Horizont stehen die kalten Gipfel von Mount Stanley und Mount Speke. Und wir befinden uns inmitten einer phantastischen Welt mit Riesenheide, meterhohen Lobelien und bizarren Kreuzkräutern – einer alpinen Pflanzenkulisse wie von einem anderen Planeten. Die Moorlandschaft setzt sich fort bis zur John-Matte-Hütte auf 3.505 m Höhe, unserem heutigen Ziel.

900 Hm100 Hm6 - 7 h7 kmBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

7. Tag:
Sprungtechnik im Bigo Bog auf dem Weg zur Bujuku Hütte

Heute wird es spielerisch – und nass. Nach der Überquerung des Bujuku-Flusses beginnt das legendäre Lower Bigo Bog. Riesige Lobelien säumen den Weg. Von Grasbüschel zu Grasbüschel springen wir hier durch das Moor. Wir müssen ehrlich sein: Trockene Füße sind an diesem Tag eine Illusion. Das ist Abenteuer pur!

Oben öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick auf den Bujuku-See frei. Mount Baker links, Mount Stanley rechts – alpine Dramatik pur. Die Bujuku-Hütte (3.962 m) liegt ideal zwischen Mount Baker und Mount Speke, perfekt zur Akklimatisation vor unserer Gipfeltour.

550 Hm5 - 6 h6 kmBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

8. Tag:
Zur Elena-Hütte (4.541 m) – Fokus auf den Margherita Peak

Nach dem stärkenden Frühstück setzen wir unseren Weg Richtung Margherita Peak fort. Unser Tagesziel ist die Elena-Hütte auf 4.541 m Höhe. Noch mehr Moor. Noch mehr Charakter.

Der Anstieg führt über steile Hänge westlich des Sees durch den mystischen Groundsel Gully – einer Landschaft aus riesigen Kreuzkräutern, Nebelschwaden und dunklem Fels. An der Weggabelung entscheidet sich unser Kurs.

Vorgesehen ist der steile Weiterweg hinauf zur Elena-Hütte. Wer allerdings hier schon weiß, dass sein Weg nicht auf den höchsten Gipfel führen wird, kann links über den Scott-Elliot-Pass (4.372 m) wandern und zur Kitandara-Hütte (4.010 m) bei den gleichnamigen Seen gehen, um dort zu entspannen, bis die Gipfelaspiranten an nächsten Tag zurück sind.

600 Hm4 - 5 h3 kmBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

9. Tag:
Gipfeltag - Margherita Peak (5.109 m)

Die Nacht wird kurz! Wie üblich starten wir für einen hohen Gipfel mitten in der Nacht – um 02:00 Uhr. Dunkelheit umgibt uns – nur unsere Stirnlampen leuchten uns den Weg. Der Blick in den Sternenhimmel ist überwältigend, und die Kälte schneidet in den Körper.

Der Aufstieg ist fordernd und dauert etwa 5 - 6 Stunden. Er führt uns über das beeindruckende Stanley-Plateau. Im Gegensatz zu den anderen hohen ostafrikanischen Gipfeln schlägt hier das Bergsteigerherz. Steigeisen, Gurt und Pickel können auf den vereisten Strecken hilfreich sein. Gletscherpassagen und ausgesetzte Abschnitte verlangen Konzentration – und belohnen uns mit einer einzigartigen Hochgebirgsatmosphäre mitten in Afrika.

Endlich am höchsten Punkt angekommen, öffnet sich ein Panorama, das wir nicht wieder vergessen werden. Die Anstregungen des Aufstiegs rücken schnell in den Hintergrund. Der Ausblick über die Gletscher des Ruwenzoris bis in die Ebenen des Kongos ist umwerfend. Dies ist ein Gipfeltag, der bleibt!

Der Abstieg zur Elena-Hütte dauert 2 - 3 Stunden. Ein stärkendes Mittagessen wartet bereits auf uns. Im Anschluss geht es weiter über den Scott-Elliot-Pass (4.372 m) hinunter zu den Kitandara-Seen auf etwa 4.000 m, wo wir in der gleichnamigen Hütte übernachten.

 

950 Hm1500 Hm10 - 12 h8,5 kmBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

10. Tag:
Reservetag für Margherita Peak | alternativ Weismann Peak (4.620 m)

Sollte uns das Wetter am Vortag einen Strich durch die Gipfelbesteigung des Margherita Peak (5.109 m) gemacht haben, so haben wir diesen Reservetag fest eingeplant und können einen zweiten Versuch wagen.

Alternativ nutzen wir den Tag für die Besteigung des Weismann Peak (4.620 m). Der Weismann-Gipfel ist ein völlig anderes Erlebnis. Hier fehlt das vergletscherte Gelände und die Gipfelregion erinnert eher an nordeuropäische Berge. Dennoch ist der Weismann ein spektakulärer und fordernder Trekkinggipfel mit einer atemberaubenden Aussicht und phantastischen Berglandschaft.

Wir starten wiederum in der Nacht. Die Sterne spiegeln sich in den Kitandara-Seen. Durch Hochmoore mit Lobelien und Senezien steigt der Weg stetig an. Mit zunehmender Höhe wird die Vegetation karger und das Gelände alpiner. Der letzte steile und felsige Anstieg zum Gipfel erfordert noch einmal Kraft und Ausdauer und dann stehen wir schließlich ganz oben: Vom Gipfel eröffnet sich ein 360°-Panorama über das gesamte Rwenzori-Massiv – mit Mount Stanley als dominierendem Höhepunkt. Bei guten Bedingungen genießen wir eine wohlverdiente Gipfelrast und steigen im Anschluss wieder zur Kitandara-Hütte ab.

Haben wir heute innerhalb unserer Gruppe unterschiedliche Ziele verfolgt  Margherita Peak, Weißmann Peak oder einfach ein Tag zum Ausruhen, so treffen wir hier schließlich alle wieder zusammen und haben sicherlich einiges zu erzählen, bevor wir uns müde und zufrieden in unsere Schlafsäcke rollen.

950 Hm7 - 8 h9 kmBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

11. Tag:
Die historische Route über den Freshfield-Pass

Von Kitandara aus steigen wir steil hinauf entlang der Headwall, die sich vom Fuß des Mount Baker aus erstreckt. Der Pfad verläuft auf der Südseite des Berges und erreicht den Freshfield-Pass auf 4.282 Metern Höhe. Von hier genießen wir spektakuläre Ausblicke: nach Westen in den Kongo und nach Norden auf den Mount Stanley.

Nach dem Pass beginnt ein langer, weicher, moosbedeckter Hochgebirgspfad. Erst an der verfallenen Felsunterkunft Bujongolo wird der Pfad wieder etwas ruppiger. Hier befand sich das historische Basislager der Expedition des Herzogs von Abruzzen im Jahr 1906. Diese Expedition war eine der ersten wissenschaftlichen Erkundungen der Rwenzori-Berge und eine Pionierleistung des Alpinismus. Von hier aus kartierte das Team die Gipfel und Gletscher und erreichte als erste den Margherita Peak.

Wir steigen noch etwas weiter ab bis zum Guy Yeoman Camp. Hier übernachten wir auf etwa 3.500 m Höhe – deutlich tiefer als in den letzten Nächten.

350 Hm850 Hm5 - 6 h6,5 kmBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

12. Tag:
Abstieg nach Ruboni

Die letzte Etappe unseres Rwenzori Trekkings erwartet uns. Und natürlich wieder der Rwenzori-Schlamm.

Unterhalb des Guy Yeoman Camps wird es noch einmal spannend: Die Klippen von Kichuchu fordern unsere Konzentration. Dahinter wartet ein schlammiger Pfad, der den Mubuku-Fluss zweimal kreuzt – die letzte Chance, nochmals nass zu werden. Durch einen Bambuswald schlängelt sich der Weg hinunter und vorbei an der Nyabitaba-Hütte, wo wir unsere Trekkingtour vor einer Woche begonnen haben. Den letzten Abschnitt kennen wir bereits: Er führt zurück nach Ruboni, in unser Basislager.

Vermutlich wird die Dusche der erste Punkt sein, den wir hier ansteuern. Doch im Anschluss werden wir unsere Erlebnisse im Ruwenzori feiern und noch einmal Revue passieren lassen. Was für ein grandioses Abenteuer!

Wer sich für ein optionales Verlängerungsprogramm mit Gorilla Tracking im Bwindi Forest entschieden hat, stellt sich vielleicht die Frage, wie das noch getoppt werden soll. Sei versichert es wird! 

1750 Hm8 - 10 h12 kmSnow Heights LodgeVollpension

13. Tag:
Rückreise nach Entebbe oder optionales Verlängerungsprogramm

Nach einer letzten Nacht genießen wir noch einmal das Frühstück und den Blick auf die Mondberge. Es folgt der Transfer nach Kasese sowie der einstündige Flug zurück nach Entebbe. Ein letztes Mal schweift Dein Blick über Ugandas grüne Weite. In Entebbe erfolgt der Umstieg in die Maschine nach Deutschland und es heißt Abschied nehmen von Afrika.

Wer noch auf Safari und Gorilla Tracking geht, der startet den optionalen Reiseanschluss direkt von Kasese aus.

Frühstück

14. Tag:
Ankunft in der Heimat

Der Flug geht in der Regel wieder über Nacht und landet im Laufe des Vormittags in Deutschland. Hier endet Dein Afrika-Abenteuer – zumindest für dieses Mal. Neue Pläne können geschmiedet werden und vielleicht führen sie Dich irgendwann erneut nach Afrika.

Anforderungen Erhebliche Alpine Erfahrung | Groß - Herausfordernde alpine Unternehmung

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
4.0
350 - 950 Hm100 - 1750 Hm4 - 12 h3 - 12 km

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Detaillierte Anforderungen

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive
  • Inlandsflug von Entebbe nach Kasese mit Kleinflugzeug
  • Inlandsflug von Kasese nach Entebbe mit Kleinflugzeug
  • Sämtliche Nationalpark Gebühren
  • Gepäcktransport mit Trägern (max. 12 kg pro Person)
  • Schuhschnabel Safari im Mabamba Sumpfgebiet
  • Führung im Botanischen Garten von Entebbe
  • 7 x Übernachtung inkl. Vollpension | in einfachen Berghütten - während des Trekkings
  • Einheimische Begleitmannschaft
  • Professioneller Englischsprachiger einheimischer Bergführer
  • Komplette Organisation und Durchführung durch unseren deutschsprachigen Partner vor Ort
  • 2 x Übernachtung inkl. Frühstück | Hotel - Doppelzimmer
  • 2 x Übernachtung inkl. Vollpension | Gästehaus/Lodge (landestypisch)
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm
  • Hin-/Rückflug ab/bis München oder Frankfurt (Alternative Flughäfen auf Anfrage)
  • Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Besteigungs-Permit
  • Eigener Koch und Küchenhilfen
Leistungen zubuchbar
  • Expeditionsschlafsack | Leihweise: 50,- €
Reiseoptionen
  • Tourpreis ohne Flug: -1000,- €
  • Einzelzimmer An/Abreise: 250,- €
Leistungen exklusive
  • Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
  • Zusätzliche Hotelübernachtungen oder Transfers bei Programmänderung
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Visum Uganda (ca. 50 $)
  • Trinkgelder
  • Zusatzkosten infolge von Änderungen des geplanten Reiseverlaufs
  • Beachte, dass bei PKW-Anreise in der Regel Parkgebühren anfallen
  • *Zusatzkosten können variieren und dienen nur zur Orientierung.

TourtermineLeider stehen für diese Tour keine Termine an.
Du hast jedoch die Möglichkeit einen Wunschtermin anzufragen!

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Ruwenzori – Die Mondberge Afrikas

Die Ruwenzori-Berge, auch „Mondberge“ genannt, erheben sich an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Mit 5.109 Metern bildet der Margherita Peak am Mount Stanley den dritthöchsten Punkt Afrikas. Anders als die freistehenden Vulkane Ostafrikas ist das Ruwenzori-Gebirge kein Vulkanmassiv, sondern ein durch tektonische Hebung entstandener Gebirgsblock im Bereich des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Schroffe Grate, tief eingeschnittene Täler und verbliebene Gletscherreste verleihen dem Massiv einen hochalpinen Charakter – und das in unmittelbarer Nähe zum Äquator.

Schon früh vermuteten Entdecker hier die sagenumwobenen Quellen des Nils. Bis heute haftet der Region etwas Mystisches an: Nebel zieht durch dichte Wälder, Wasserfälle stürzen über moosbewachsene Felsen, und über allem ragen schneebedeckte Gipfel in den Himmel. Die Kombination aus tropischem Klima und alpiner Topografie macht das Ruwenzori zu einer der außergewöhnlichsten Gebirgslandschaften Afrikas.

Eine Besteigung im Ruwenzori ist weniger eine klassische Bergwanderung als vielmehr eine echte Expedition. Der Aufstieg beginnt im üppigen Bergregenwald mit riesigen Farnen, Lianen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. Mit zunehmender Höhe geht der Wald in eine feuchte Moor- und Heidelandschaft über. Hier prägen meterhohe Lobelien und Senezien das Bild – Pflanzen, die wie aus einer anderen Welt erscheinen. Darüber folgt die alpine Zone mit Fels, Geröll und Gletscherfeldern. Immer wieder sind sumpfige Passagen zu überwinden, Holzstege und einfache Konstruktionen erleichtern den Weg durch die moorigen Hochflächen. Das dauerhaft feuchte Klima und rasch wechselnde Wetterbedingungen verlangen Durchhaltevermögen und Flexibilität.

Der Normalweg auf den Margherita Peak führt über mehrere Hochlager durch das Bujuku-Tal bis zur Elena Hut, von wo aus der Gipfelanstieg erfolgt. Technisch bewegt sich die Besteigung im Bereich einer leichten Hochtour: Gletscherbegehungen mit Steigeisen, kurze Felspassagen und teils versicherte Abschnitte gehören dazu. Entscheidend ist weniger die absolute Höhe als vielmehr die Kombination aus alpiner Technik, tropischer Feuchtigkeit und anspruchsvollen Wegverhältnissen. Eine solide Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung im Umgang mit Steigeisen sind daher unerlässlich.

Die Ruwenzori-Region ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch kulturell tief verwurzelt. Für die Bakonzo, die am Fuß des Gebirges leben, sind die Berge ein heiliger Ort. Zahlreiche Mythen und Überlieferungen ranken sich um die Gipfel, die als Sitz von Geistern und Ahnen gelten. Eine Reise in diese Region eröffnet somit nicht nur ein außergewöhnliches Naturerlebnis, sondern auch authentische Einblicke in das Leben Westugandas – fernab der klassischen Safarirouten.

Gerade im Ruwenzori entscheidet die Qualität der Organisation über den Erfolg der Unternehmung. Wir arbeiten mit erfahrenen, lokal verankerten Bergführern zusammen, die das Gebiet seit vielen Jahren kennen. Eine präzise Logistik, klare Kommunikation und ein eingespieltes Team sind in dieser abgelegenen Region essenziell. Alle Guides und Träger sind versichert, entsprechend ausgerüstet und regelmäßig in Erster Hilfe sowie Höhenmedizin geschult. Faire Bezahlung und respektvoller Umgang sind für uns selbstverständlich – denn nur ein motiviertes Team kann unter diesen Bedingungen Höchstleistungen erbringen.

Obwohl die Ruwenzori-Berge niedriger sind als der Kilimandscharo, darf die Höhe nicht unterschätzt werden. Das feuchte Klima, kühle Nächte und die körperlich fordernden Etappen beanspruchen den Organismus zusätzlich. Unsere Routenplanung berücksichtigt daher ausreichend Zeit zur Akklimatisation mit einem durchdachten Etappenaufbau und bewusst gewähltem Aufstiegstempo. Wer sich optimal vorbereiten möchte, kann bereits vor der Reise gezielt trainieren oder ein ergänzendes Höhentraining in Betracht ziehen.

Die Besteigung des Ruwenzori ist keine gewöhnliche Bergreise. Sie ist eine anspruchsvolle Expedition in eine der wildesten und ursprünglichsten Hochgebirgslandschaften Afrikas – technisch interessant, landschaftlich spektakulär und geprägt von einer besonderen kulturellen Tiefe.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf – etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg – können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Wann ist die beste Reisezeit für eine Ruwenzori Besteigung?

Uganda liegt direkt am Äquator. Daher gibt es keine vier Jahreszeiten wie bei uns, sondern nur zwei: Trockenzeit und Regenzeit, und diese zweimal pro Jahr. Die besten Bedingungen für die Besteigung des Margherita Peak im Ruwenzori Gebirge findest du während der Trockenzeiten. Optimal sind die Monate von Mitte Dezember bis Februar und Juni bis August. In diesen Monaten sind die Wege am besten zu begehen, die Temperaturen angenehm und die Sicht auf die umliegende Landschaft besonders klar. Auch für ein Gorilla-Tracking und eine Safari eignen sich die Trockenzeiten am besten. Die Regenzeiten in Uganda sind sehr nass und feucht. Kräftige Regenfälle lassen Straßen oft unpassierbar werden und machen Trekkings teilweise nicht möglich.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

 

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

 

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

 

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

 

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

 

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.
  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!
  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

 

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.

Neuigkeiten Aktuelles zur Tour.

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