Das Rifugio Ottorino Mezzalama steht auf 3.036 m auf einer Moräne des Ghiacciaio di Verra – am Fuße der Rocce di Lambronecca in den Walliser Alpen. Die Berghütte der Sektion CAI Torino dient uns als hochalpiner Stützpunkt für die Viertausender Castor (4.225 m) und Pollux (4.089 m).
Von der Terrasse des Rifugio Ottorino Mezzalama blickt man direkt auf die vergletscherte Nordseite des Castor-Pollux-Massivs. Die exponierte Lage auf der Moräne macht die Hütte zum Ausgangspunkt für Hochtouren im oberen Val d'Ayas. Das Rifugio wurde 1934 erbaut und ist dem Turiner Bergsteiger Ottorino Mezzalama gewidmet, der durch eine Lawine am Ghiacciaio di Malavalle bei Bardonecchia ums Leben kam.
Übernachten auf dem Rifugio Ottorino Mezzalama
Die Berghütte verfügt über 36 Schlafplätze. Der Winterraum bietet 14 Schlafplätze für Skitouren und Winterbegehungen.
Zustieg zum Rifugio Ottorino Mezzalama
Der Aufstieg startet in Saint-Jacques auf 1.689 m. Über eine weitläufige Hochebene und steil über die Moräne erreicht man nach 1.347 Höhenmetern das Rifugio – rund 4 bis 5 Stunden Gehzeit. Die Route führt durch Hochgebirgsgelände der Walliser Alpen mit Blick auf die umliegenden Viertausender.
Gut zu wissen
Das Rifugio Ottorino Mezzalama wurde 1987 renoviert. Die Hütte ist nach dem Bergsteiger Ottorino Mezzalama (1888–1931) benannt, einem prägenden Alpinisten aus Turin.
