Das Rifugio Cà d'Asti steht auf 2.854 m in der Charbonnel-Gruppe – ein Stützpunkt zwischen steilen Grashängen und schroffen Felswänden. Die Berghütte im Besitz der Parrocchia S. Giusto Susa dient uns als Etappenziel auf der Grande Traversata delle Alpi, der großen Durchquerung der Westalpen.
Von hier öffnet sich der Blick auf die Gipfel der Charbonnel-Gruppe. Der Rocciamelone (3.538 m) dominiert das Panorama – bereits 1358 erstbestiegen von Bonifacio Rotario d'Asti, nach dem die Hütte benannt ist. Auch die Pointe de Charbonnel (3.752 m) ragt aus dem zerklüfteten Kamm. Das Rifugio Cà d'Asti markiert das Ende der vierten Etappe auf der Grande Traversata delle Alpi.
Übernachten im Rifugio Cà d'Asti
Die Berghütte hat 60 bis 80 Schlafplätze. Ein Winterraum (locale invernale) steht für Touren außerhalb der Bewirtschaftungszeit zur Verfügung.
Zustieg zum Rifugio Cà d'Asti
Der Aufstieg beginnt in La Riposa auf 2.205 m und führt über steile Grashänge hinauf. Bei etwa 2.400 m quert der Weg zum Canalone Fontana Traversa auf 2.476 m. Von dort führt die Route links zur Gratschneide und umgeht eine Felswand auf der rechten Seite – 649 Höhenmeter in rund 1 Stunde 40 Minuten bis zum Rifugio Cà d'Asti.
Gut zu wissen
Die heutige Hütte wurde 1974 erbaut, doch die Geschichte des Standorts reicht weit zurück: Bereits 1419 stand hier eine erste Unterkunft. Der Name ehrt Bonifacio Rotario d'Asti, den Erstbesteiger des Rocciamelone von 1358 – eine der frühesten dokumentierten Hochgebirgsbesteigungen der Alpen.
