Obergabelhorn und Zinalrothorn
Zwei Traumgipfel im Wallis für erfahrene Alpinisten


DEIN VORTEIL & DEINE SICHERHEIT:
Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung!
Fuehrungen Im Wallis HochtourenBlick Von Der RothornhuetteHochtouren Mit Bergfuehrer Am ZinalrothornHochtourenfuehrung Obergabelhorn Mit BergfuehrerObergabelhorn Fuehrung Mit Bergfuehrer Der Alpinschule
Fuehrungen Im Wallis Hochtouren
Blick Von Der Rothornhuette
Hochtouren Mit Bergfuehrer Am Zinalrothorn
Hochtourenfuehrung Obergabelhorn Mit Bergfuehrer
Obergabelhorn Fuehrung Mit Bergfuehrer Der Alpinschule

Obergabelhorn und Zinalrothorn

Die beiden Walliser Viertausender Obergabelhorn und Zinalrothorn gehören zu den "Must Have" eines jeden Alpinisten. Feine Kletterei im festen Fels kombiniert mit scharfen Firnpassagen und ein unglaublicher Ausblick auf die umliegenden 4.000er machen jeden Meter zum wahren Genuss und zur idealen Wahl für ein kurzes aber intensives Westalpenerlebnis.

 

Touren "Highlights"

  • Anspruchsvolle 4.000er Hochtouren
  • 2 Traumziele für Alpinisten

Anforderungen

Schwere Westalpentour bzw. schwierige Hochtour (D und S nach der Hochtourenbewertung). Für diese geführte Hochtour auf das Zinalrothorn und das Obergabelhorn solltest Du über eine sehr gute Kondition für Gehzeiten bis 10 Stunden verfügen. Du bist absolut trittsicher, schwindelfrei und beherrschst das sichere Gehen mit Steigeisen und Pickel. Klettern am Seil des Bergführers bis zum III. Schwierigkeitsgrad UIAA stellt kein Problem für Dich dar. Du hast bereits große Hochtouernerfahrung auf Touren gesammelt.

Hervorragende Alpine Erfahrung | Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Große Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Beherrschen der Steigeisen- und Pickeltechnik
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
1.600 Hm2.400 Hm10 hD / S - UIAA-III

 

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

1. Tag:
Zur Rothornhütte

Treffpunkt am Vormittag im Hotel Bergfreund in Herbriggen. Begrüßung und Weiterfahrt nach Zermatt. Von hier wandern wir abwechslungsreich zunächst vom Triftbach und einem Blumenmeer begleitet hinauf zum Hotel Trift ,wo wir eine kleine Rast einlegen. Weiter oben wird es alpiner und das Gelände wechselt über von Wiesen und Matten in eine Moränenlandschaft an deren Ende das Felsennest klebt. Vielleicht haben wir unterwegs auch Glück und können einen der Adler erblicken, die hier im Gebiet aktiv sind.

1.600 Hm5 hRothornhütte

2. Tag:
Obergabelhorn Besteigung

Noch im Licht der Stirnlampen brechen wir auf und queren den Triftgletscher hinüber zur Schulter der Wellenkuppe. In leichter Kletterei bis III- geht es nun hinauf zum Ostnordostgrat. Rechts türmt sich das Zinalrothorn auf und links begleitet uns der Blick auf das Monte Rosa Massiv und das Matterhorn. Buchstäblich auf Messers Schneide geht es nun über den Kluckerturm und über den scharfen Firngrat zum Obergabelhorn (4.063 m). Der feste Fels ist dabei ein wahrer Genuss. Über die Aufstiegsroute klettern wir wieder ab, wobei einige Stellen abseilend überwunden werden. Zurück auf der Rothornhütte lockt dann das Kuchenangebot und der traumhafte Blick von der Terrasse auf die gegenüber liegende Mischabelgruppe. Übernachtung auf der Hütte.

900 Hm100 Hm10 hRothornhütte

3. Tag:
Zinalrothorn Besteigung

Früh brechen wir wieder auf. Der Aufstieg erfolgt zunächst über den Gletscher und einfaches Klettergelände bis zum Einstieg eines markanten Couloirs. Durch das Couloir erreichen wir die "Gabel" und kurz darauf die Schlüsselstelle an der Binerplatte. Weiter geht es über den ausgesetzten Gipfelgrat zum Kreuz des Zinalrothorns auf 4.221 m. Auch hier steigen wir wieder über die Aufstiegsroute mal kletternd, mal abseilend ab und gönnen uns auf der Rothornhütte noch ein Bier, bevor es an den langen Abstieg zum herrlich gelegenen Trift Hotel geht. Nach einer weiteren Pause kehren wir zurück ins Tal nach Zermatt und weiter nach Herbriggen. Verabschiedung und Heimreise.

1.020 Hm2.400 Hm9 h

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • 3 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit

Leistungen exklusive

  • Übernachtung mit Halbpension / 2 x SAC Hütte (ca. 70 CHF/Nacht)
  • Transferkosten (ca. 40 CHF)
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise
  • Individuelle Trinkgelder
  • Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

 

Häufige Fragen & Antworten zu dieser Tour

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

 

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

 

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich  „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

 

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

 

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.  

 

  1. Schlafhöhe trainieren (go high  - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei  Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

 

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

 

Expeditionsvorbereitung Höhenmedizin

 

 "Nice to know"

 

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

 

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

 

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.
  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen
  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit
  • Psyche – Stimmungsschwankungen

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

 

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

 

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag.  Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

 

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall
  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)
  • Fieber
  • Engegefühl im Brustkorb

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

Wie bereite ich mich auf die Hochtour vor?

Vorbereitung und persönliche Lektüre:

  • Zur Vorbereitung in der Theorie empfehlen wir den ALPIN Lehrplan Band 3 Hochtouren Eisklettern (ISBN 978-3405148232).
  • Aus Copyrightgründen können wir derzeit leider kein Ausbildungs-Script bereitstellen.

Einstimmung auf den Kurs:

Hier findest Du zwei Videos zur Einstimmung auf den Kurs:

Wichtige Hinweise

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der oben angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage ist dieser bestrebt, Dir ein Alternativangebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Versicherungen

Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Im Verlauf der Buchung besteht entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Weiterführende Informationen

Bitte beachte folgenden Link

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Beschreibung der Region

Unterkünfte während der Reise

Während der Hochtoure im Wallis sind wir auf der Rothornhütte untergebracht. Wir schlafen im Lager mit Halbpension. Die Hütte ist sauber und für ihre sehr gute Verpflegung bekannt. Aufgrund des Wassermangels in dieser Höhenlage gibt es nur eingeschränkte Waschmöglichkeiten. Duschen sind nicht vorhanden.

 

Informationen zur Unterkunft

  • Übernachtung auf der Rothornhütte mit Halbpension
  • Rothornhütte
  • Übernachtung im Lager
  • Sehr schöne und kleine Hütte
ab 1.950,00 €
Tourdauer:
3 Tage
Teilnehmer:
min. 1, max. 1
Land:
Schweiz
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
4.4
Tourtermine:
02.07. - 04.07.2021
1.950,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
16.07. - 18.07.2021
1.950,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
30.07. - 01.08.2021
1.950,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
13.08. - 15.08.2021
1.950,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
26.08. - 28.08.2021
1.950,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
27.08. - 29.08.2021
1.950,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
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Noch Fragen?

Antworten zu häufig gestellten Fragen findest Du hier in den Themenbereichen:

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