Das Münchner Haus steht auf 2.959 m am Westgipfel der Zugspitze – die höchstgelegene Schutzhütte in den deutschen Alpen. Die Berghütte der Sektion München nutzen wir als hochalpinen Stützpunkt im Wettersteingebirge, exponiert zwischen Fels und Firn auf Deutschlands höchstem Gipfel.
Von hier oben erschließt sich das gesamte Zugspitzplatt und der Blick reicht weit über die Alpen. Die Alpspitze (2.628 m) zeigt sich als markante Felsnadel, während sich nach Süden die Ketten der Ötztaler und Stubaier Alpen aufreihen. Das Münchner Haus ist Ausgangspunkt für Touren auf die umliegenden Gipfel und Überschreitungen im Wetterstein.
Die Hütte trägt ihre Geschichte in den Mauern – seit 1897 trotzt sie Wind und Wetter auf 2.959 Metern. Die höchstgelegene Photovoltaikanlage Deutschlands versorgt das Schutzhaus mit Strom, und wer mag, kann hier oben sogar eine Postkarte in Deutschlands höchstgelegenen Briefkasten werfen.
Übernachten im Münchner Haus
36 Schlafplätze stehen in der hochalpinen Schutzhütte zur Verfügung. Die Ausstattung ist funktional und robust – angepasst an die extremen Bedingungen auf knapp 3.000 Metern.
Zustieg zum Münchner Haus
Der klassische Zustieg führt von Garmisch-Partenkirchen (700 m) über das Reintal und den Zugspitzgletscher hinauf – eine fordernde Tagestour mit 2.259 Hm und 8-9 Stunden Gehzeit. Alternativ erreicht man die Hütte von Ehrwald (1.000 m) durch das Österreichische Schneekar in etwa 8 Stunden. Bergbahnen vom Zugspitzplatt, Eibsee und Ehrwald verkürzen den Aufstieg erheblich.
Gut zu wissen
Die Grundsteinlegung 1894 führte zu einem Zerwürfnis in der Sektion München – aus dem Streit entstand die Sektion Bayerland. 1900 wurde die meteorologische Station mit Turm eingeweiht. Josef Enzensperger überwinterte 1900/1901 als erster Meteorologe alleine auf der Zugspitze – monatelang isoliert auf Deutschlands höchstem Gipfel.
