Die Mödlinger Hütte steht auf 1.523 m auf der Treffner Alm – dort, wo sich Gesäuse und Eisenerzer Alpen begegnen. Die Schutzhütte der Sektion Mödling nutzen wir als Ausgangspunkt für Bergtouren in der erzhaltigen Grauwackenzone der Ennstaler Alpen. Vom Waldparkplatz oberhalb Gaishorn am See erreicht man die Hütte in nur 30 Gehminuten.
Von hier führen die Routen auf den Admonter Reichenstein (2.251 m) und das Sparafeld (2.246 m). Der Aufstieg zum Reichenstein erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit – besonders an der Herzmann-Kupfer-Platte (UIAA II). Für Weitwanderer verbindet ein 12- bis 14-stündiger Übergang die Mödlinger Hütte mit der Reichensteinhütte am Eisenerzer Reichenstein auf 2.165 m.
Übernachten auf der Mödlinger Hütte
Die Berghütte hat 64 Schlafplätze und vier Warmwasserduschen. Ein Winterraum mit AV-Schloss hat 4 Plätze. Die Hütte trägt das Österreichische Umweltzeichen – eine vollbiologische Kleinabwasserbeseitigungsanlage und ein pflanzenölbetriebenes Blockheizkraftwerk mit Photovoltaikanlage versorgen den Betrieb.
Zustieg zur Mödlinger Hütte
Der Hauptzustieg führt vom Waldparkplatz oberhalb Gaishorn am See in 30 Minuten zur Hütte. Alternativ steigt man vom Bahnhof Gaishorn am See über Waldwege und Forststraßen in 2,5 Stunden auf. Von Johnsbach sind es etwa 760 Höhenmeter in 2 Stunden, von der Oberst-Klinke-Hütte erreicht man die Mödlinger Hütte ebenfalls in 2 Stunden.
Gut zu wissen
Nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit eröffnete die Mödlinger Hütte am 31. Mai 1914. Die Lage in der Nationalparkregion Gesäuse macht sie zum ruhigen Stützpunkt abseits der großen Bergsteigerströme.
