Die Landsberger Hütte steht auf 1.805 m zwischen drei Bergseen – unterhalb des Traualpsees, oberhalb des Vilsalpsees und nur wenige Meter vom kleinen Bergsee Lache entfernt. Die Schutzhütte der DAV Sektion Landsberg am Lech nutzen wir als Stützpunkt für die Bergwanderung von Oberstdorf zur Zugspitze. Das Naturschutzgebiet Vilsalpsee umgibt die Hütte – ein stiller Platz zwischen schroffen Gipfeln und dunklen Bergseen.
Von der Landsberger Hütte führen Wege zu Lachenspitze (2.126 m) und Leilachspitze (2.274 m) – beide Gipfel zeigen den Charakter der nördlichen Allgäuer Alpen mit steilen Grashängen und felsigen Graten. Der Klettersteig durch die Lachenspitze-Nordwand (Schwierigkeitsgrad C/D) zieht direkt über der Hütte durch die Felswand. Die Übergänge zu den Nachbarhütten – Prinz-Luitpold-Haus, Gimpelhaus, Tannheimer Hütte – führen über aussichtsreiche Höhenwege.
Übernachten auf der Landsberger Hütte
Die Berghütte bietet 130 Schlafplätze in zwei Bereichen – 100 Schlafplätze im Haupthaus und weitere 30 Schlafplätze im Nebengebäude. Ein Winterraum mit 10 Schlafplätzen steht außerhalb der Saison zur Verfügung (Schlüssel notwendig). Eine Materialseilbahn erleichtert den Transport. Handyempfang ist vorhanden, Zahlung nur in bar möglich.
Zustieg zur Landsberger Hütte
Der Hauptzustieg führt vom Gasthaus Vilsalpsee (1.165 m) in 2,5 Stunden über 640 Höhenmeter zur Hütte – erst am Seeufer entlang, dann steil durch den Bergwald hinauf zum Traualpsee. Alternative Zugänge: Von der Bergstation Neunerköpflebahn (1.864 m) ebenfalls in 2,5 Stunden fast eben zur Hütte. Vom Haldensee über den Saalfelder Höhenweg in 3 Stunden. Der längste Zustieg startet am Gaichtpass bei Rauth (1.080 m) und dauert 5 Stunden.
Gut zu wissen
Die Landsberger Hütte wurde 1929 erbaut und steht heute im Naturschutzgebiet Vilsalpsee – einem der wertvollsten Biotope der Allgäuer Alpen. Die exponierte Lage zwischen den drei Bergseen macht die Hütte zu einem besonderen Ort, an dem sich alpine Landschaft und Naturschutz verbinden.
