Die Kürsinger Hütte steht auf 2.558 m in den Hohen Tauern – ein markanter Bau mit sechs Giebeln in der Kernzone des Nationalparks. Die Schutzhütte der Sektion Salzburg nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren auf den Großvenediger (3.657 m) und für Skitouren auf die Dreitausender der Venedigergruppe.
Der Großvenediger dominiert das Panorama – der formschöne Firngipfel ist das Ziel für Einsteiger-Hochtouren. Auch der Große Geiger (3.360 m) lässt sich von hier besteigen. Im Winter ziehen Skitourengeher ihre Spuren durch die weiten Gletscherbecken rund um den Großvenediger. Die hauseigene Kletterwand und ein kleiner Klettergarten in Hüttennähe stehen für Training zur Verfügung.
Übernachten auf der Kürsinger Hütte:
Die Hütte verfügt über eine Terrasse mit Blick auf die vergletscherte Venedigergruppe. Eine Materialseilbahn erleichtert den Transport von Gepäck und Ausrüstung.
Zustieg zur Kürsinger Hütte:
Von Neukirchen am Großvenediger führt der Weg über Hopffeldboden und Berndlalm zur Hütte – 1.723 Höhenmeter, etwa 5,5 Stunden Gehzeit. Mit dem Hüttentaxi bis zur Materialseilbahn verkürzt sich der Zustieg: Im Sommer über den Kürsingersteig in 1,5 Stunden, im Winter über den Winterweg in rund 2 Stunden.
Gut zu wissen:
Die erste Hütte wurde bereits 1842 erbaut, der heutige Nordost-Trakt stammt von 1885. Benannt ist sie nach Ignaz von Kürsinger, dem Pfleger von Mittersill und Mitglied der Erstbesteigergruppe des Großvenedigers. Der markante Bau mit seinen sechs Giebeln prägt das Erscheinungsbild der Kürsinger Hütte bis heute.
