Unter Schwindelfreiheit versteht man die Fähigkeit, in Höhen mit Abrutsch- und/oder Absturzgefahr keine Höhenangst und keine Neigung zu Höhenschwindel zu haben. Beim Bergsteigen wird diese Fähigkeiten in nahezu allen Disziplinen vorausgesetzt. Das Bergwandern kann auch Wegabschnitte beinhalten, die Schwindelfreiheit erfordern, wie z. B. auf schwierigen, oft schmalen Wanderwegen mit exponierten (ausgesetzten) Stellen. Wenn Schwindelfreiheit vorausgesetzt wird, muss auch an exponierten Stellen zusätzlich die “Trittsicherheit” beherrscht werden.

Die Beantwortung folgender Fragen wird Dir dabei helfen, wie Du Dich im Punkt Schwindelfreiheit einschätzen kannst.

  • Du hast bereits beim Seilbahnfahren ein ungutes Angstgefühl?
  • Du hast ein ungutes Gefühl, wenn Du auf einem Gipfel in die Ferne schaust?
  • Du kannst eine Gipfelrast genießen und ins Tal schauen?
  • Du gerätst nicht in Panik, wenn es auf einer Seite nach unten geht, obwohl Du den Weg unter normalen Bedingungen beherrschst?
  • Du fühlst Dich auf einem schmalen Wanderweg unsicher, wenn es auf einer Seite steil nach unten geht? Du behältst aber die Kontrolle?
  • Du fühlst Dich unsicher, wenn Du über einen Grat gehst und keine Möglichkeit hast, Dich mit den Händen festzuhalten?