Das Berner Dreigestirn Eiger - Mönch - Jungfrau
Die namhaftesten Gipfel des Berner Oberlands

Highlight
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Das Berner Dreigestirn "Eiger - Mönch - Jungfrau"

In nur 3 Tagen haben wir die Möglichkeit mit Mönch (4.107 m) und Jungfrau (4.158 m) die bekanntesten, und mit dem Eiger (3.970 m) den "berüchtigsten" Gipfel des Berner Oberlands zu besteigen. Die geführte Hochtour findet mitten im Unesco Weltkulturerbe statt, und ist mit dem Mittelegigrat auf den Eiger ein absolutes bergsteigerisches Highlight! Es geht über spannende Routen auf die Viertausender Gipfel. Die Überschreitung des Mönch über den Südwestgrat ist eine gute Einstimmung auf die kommenden hochalpinen Klettertouren im Berner Oberland. Erlebe diese Traumtour am Seil eines erfahrenen Bergführers und genieße den grandiosen Tiefblick auf Grindelwald und den Aletschgletscher.

3 Tage
1

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Traumgipfel im Berner Oberland
  • Einzelführung
  • Eiger Mittelegigrat
Jetzt buchen - später zahlen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 07:30 Uhr Grindelwald Grund
Tourende: Vorraussichtlich 16:00 Uhr Grindelwald Grund

1. Tag:
Auffahrt Jungfraujoch und Mönch Überschreitung (4.107 m)

Treffpunkt am frühen Morgen am Bahnhof der Jungfraubahn in Grindelwald Grund und gemeinsame Auffahrt zum Jungfraujoch. Allein die Bergfahrt zum "Top of Europe" ist bereits ein Erlebnis. Vom Jungfraujoch marschieren wir auf dem geebneten Weg in Richtung Mönchjochhütte. Bereits kurz nach der Bahn zweigt der Weg nach links zum Südwestgrat ab. Die Kletterei im Fels liegt im zweiten Schwierigkeitsgrad mit einigen Firnpassagen 40° Grad. Die Überschreitung beeindruckt mit einem grandiosen Tiefblick in die Nordwand, und abwechslungsreicher kombinierter Kletterei. Der Abstieg führt über den "Normalweg" hinunter zur Mönchsjochhütte. 

760 Hm550 Hm5 - 6 hMönchsjochhütte

2. Tag:
Über den Rottalsattel auf die Jungfrau (4.158 m)

Wir brechen früh auf und besteigen heute die "vielumworbene" Jungfrau mit 4.158 m Höhe. Noch im Dunkeln überwinden wir den ersten Steilaufschwung in einfacher Felskletterei, um schließlich den meist windigen Rottalsattel (3.885 m) zu erreichen. Ab hier geht es exponiert über die Gipfelflanke bis zum Gipfel, der uns einen sagenhaften Ausblick eröffnet. Der Abstieg erfolgt zurück zum Jungfraujoch. Nach einer Pause am Jungfraujoch nehmen wir die Bahn hinunter zur Station Eismeer. Hier geht es durch einen Tunnel hinunter auf den Gletscher und diesen hinab zum Einstieg am großen Turm. Plattig beginnen die ersten beiden Seillängen (UIAA III), bevor sich das Gelände zurücklegt und man über Geröllbänder die Mittelegihütte erreicht. Direkt am Grat ist die Hütte ein absolutes Highlight!

1.250 Hm1.050 Hm9 hMittellegihütte

3. Tag:
Besteigung des Eiger - Mittelegigrat (3.970 m)

Mit dem ersten Tageslicht brechen wir an der Mittelegihütte auf. Die Sonne kommt bald auf den Grat, und die Kletterei macht trotzt der Ausgesetztheit Spaß. Immer wieder erleichtern dicke Hanfseile das Klettern am Mittelegigrat und entschärfen die schwierigsten Passagen. So kann der Tiefblick in die Eiger Nordwand immer wieder genossen werden. Nach rund 4 Stunden erreichen wir den Gipfelgrat, und wenig später den Gipfel des Eiger. Das Erreichen des Gipfels ist ein besonderer Moment, den wir mit einer Pause genießen. Der Abstieg vom Eiger ist nicht ohne. So geht es in zahlreichen Abseilstellen und Kletterei hinunter zu den Eigerjöchern. Ab hier noch ein Gegenanstieg in einer Querung unter den Mönch, und dann ist bereits die Mönchsjochhütte in Sichtweite. Nach einer Einkehr auf der bekannten Hütte geht es in 45 Minuten zum Jungfraujoch und weiter mit dem Zug ins Tal nach Grindelwald. 

950 Hm680 Hm8 - 10 h

Anforderungen Das musst du können, um für diese Tour gerüstet zu sein.

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
4.3

Schwere Westalpentour bzw. schwierige Hochtour (D und S nach der Hochtourenbewertung). Für die Besteigung des Eiger über den Mittelegigrat hast Du bereits vorher andere Gipfel, wie z. B. Weisshorn oder Obergabelhorn etc. bestiegen. Für diese Tour solltest Du über eine hervorragende Kondition für Gehzeiten von 10 Stunden verfügen. Du bist absolut trittsicher, schwindelfrei und beherrschst das sichere Gehen mit Steigeisen und Pickel. Klettertechnische Schwierigkeiten im III. - IV. Grad UIAA im Nachstieg stellen kein Problem für Dich dar.

Sehr hohe Alpine Erfahrung | Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Sehr große Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Beherrschen der Steigeisen- und Pickeltechnik
  • Trittsicherheit für Firnflanken bis 50°
  • Schwindelfreiheit
  • Gute Erfahrung auf Hochtouren
1.250 Hm1.050 Hm10 hD / S UIAA-IV

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive

  • 3 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Alle Nebenkosten des Bergführers für Transfers, Seilbahnen, ÜN/HP

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag: 9,00 €

Leistungen exklusive

  • Übernachtung mit Halbpension / 2 x SAC Hütten (ca. 70 CHF/Nacht)
  • Transferkosten + Seilbahnen  (ca. 250 CHF)
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise
  • individuelle Trinkgelder
  • *Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Tourtermine Leider stehen für diese Tour keine Termine an.
Du hast jedoch die Möglichkeit einen Wunschtermin anzufragen!

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

CO2 Emissionen Bei dieser Tour entstehen folgende CO2 Mengen.

Für uns ist Klimaschutz kein Schlagwort, sondern Anliegen. Unser Motto lautet: „Wir tun, was WIR können“ - und was wir können, ist verantwortungsvoll auf Tour gehen. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch, dass die CO2-Bilanz stimmt. Ganz ohne CO2-Fußabdruck kommt man nicht auf den Berg. Aber wie groß der ausfällt, ist sehr wohl plan- und steuerbar. Da setzen wir an. Wir haben für alle unsere Angebote die CO2-Emissionen genau und transparent kalkuliert und dabei analysiert, welche Stellschrauben es gibt, um maximal klimafreundlich in die Berge zu kommen und dort unterwegs zu sein. Diese Infos findet Ihr in den Tourenbeschreibungen – genauso wie passgenaue Lösungen dafür, den eigenen Beitrag zum Klimaschutz optimal zu gestalten.

#wirtunwaswirkönnen

... um die CO2 Bilanz unserer Bergführer zu optimieren!
Unvermeidbare Emissionen gleichen wir durch Investitionen in Klimaschutzprojekte und Klimabildung aus.

CO 2
54 kg
Unterkunft
42 kg
Flug
0 kg
Transport
0 kg
Aktivität
12 kg

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

 

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

 

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich  „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

 

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

 

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.  

 

  1. Schlafhöhe trainieren (go high  - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei  Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

 

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

 

Expeditionsvorbereitung Höhenmedizin

 

 "Nice to know"

 

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

 

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

 

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.
  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen
  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit
  • Psyche – Stimmungsschwankungen

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

 

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

 

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag.  Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

 

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall
  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)
  • Fieber
  • Engegefühl im Brustkorb

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

Wie bereite ich mich auf die Hochtour vor?

Vorbereitung und persönliche Lektüre: Zur Vorbereitung in der Theorie empfehlen wir den ALPIN Lehrplan Band 3 Hochtouren Eisklettern (ISBN 978-3405148232). In der Alpine Welten Akademie findet Du viele Tipps zum Thema Hochtouren.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.

Neuigkeiten Aktuelles zur Tour.

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