Bernina-Highlights Piz Palü - Piz Bernina (4.049 m)
Fortezzagrat, Spallagrat und die Überschreitung des Piz Palü


BUCHEN OHNE ANZAHLUNG:
im Reisezeitraum zwischen 15.05.2020 bis 15.10.2020
Gletschertour Zum Piz Palue Mit BergfuehrerDer Piz Bernina Mit Dem BiancogratAufstieg Vom Skidepot Zum Piz PalueAuf Den Piz Palue Mit BergfuehrerAbstieg Am Piz PalueGletscherbruch Am Piz PalueBiancograt Am MorgenDen Bekanntesten Schnee Und Firngrat Bianco Grat Mit Bergfuehrer 1Gefuehrte Hochtour BiancogratKletterei Am Eselsgrat Piz Roseg Mit BergfuehrerHochtouren In Der Bernina Mit BergfuehrerDer Piz Palue Eine Hochtour Mit BergfuehrerHochtouren In Der BerninaGipfel Ausblick Vom Piz BerninaIm Abstieg Von Der Hochtour Auf Den Piz PaluePiz Bernina Vom Abstieg Piz Palue OstSonnenuntergang In Der Bernina Gruppe 1Tschierva HuetteGipfel Besteigung Des Piz Palue Mit BergfuehrerDer Bianco Grat Von Der Tschierva Huette Aus In Der Bernina Gruppe
Gletschertour Zum Piz Palue Mit Bergfuehrer
Der Piz Bernina Mit Dem Biancograt
Aufstieg Vom Skidepot Zum Piz Palue
Auf Den Piz Palue Mit Bergfuehrer
Abstieg Am Piz Palue
Gletscherbruch Am Piz Palue
Biancograt Am Morgen
Den Bekanntesten Schnee Und Firngrat Bianco Grat Mit Bergfuehrer 1
Gefuehrte Hochtour Biancograt
Kletterei Am Eselsgrat Piz Roseg Mit Bergfuehrer
Hochtouren In Der Bernina Mit Bergfuehrer
Der Piz Palue Eine Hochtour Mit Bergfuehrer
Hochtouren In Der Bernina
Gipfel Ausblick Vom Piz Bernina
Im Abstieg Von Der Hochtour Auf Den Piz Palue
Piz Bernina Vom Abstieg Piz Palue Ost
Sonnenuntergang In Der Bernina Gruppe 1
Tschierva Huette
Gipfel Besteigung Des Piz Palue Mit Bergfuehrer
Der Bianco Grat Von Der Tschierva Huette Aus In Der Bernina Gruppe

Bernina "Highlights" - auf den einzigen Viertausender der Ostalpen

Panorama Hochtouren inmitten der einmaligen Kulisse über St. Moritz. Gut vorbereitet haben wir die Möglichkeit, die bekanntesten Gipfel der Bernina und den einzigen 4.000er der Ostalpen, den Piz Bernina (4.049 m) zu besteigen. Untergebracht auf den wunderschönen Bernina Hütten bei bester Verpflegung und in traumhafter Lage. Grandioser Abschluss der Hochtour ist auf jeden Fall die einmalige Überschreitung der Gipfel des Piz Palü. Aussicht und Panorama garantiert!

 

Touren "Highlights"

  • Traumgipfel Piz Bernina 4.049 m
  • Fortezzagrat
  • Piz Morteratsch
  • Piz Palü Überschreitung

Anforderungen

Wenig schwierige Hochtour (PD und WS nach der Hochtourenbewertung). Für diese geführte Hochtour am Piz Bernina solltest über eine gute Kondition für Gehzeiten bis 7 Stunden verfügen. Du warst bereits mit Steigeisen und Pickel unterwegs und bist trittsicher und schwindelfrei.

Gute Alpine Erfahrung | Anspruchsvolle alpine Unternehmung

  • Große Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Erfahrung in Steigeisen- und Pickeltechnik
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
1.250 Hm7 hPD / WS

 

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

1. Tag:
Aufstieg zur Tschiervahütte (2.573 m)

Treffpunkt für unsere Hochtouren in der Bernina ist mittags am Parkplatz der Seilbahn Diavolezza. Begrüßung durch den Bergführer und kurze Zugfahrt nach Pontresina. Bequem mit der Pferdekutsche kommen wir von dort weiter zum Ende des Rosegtals, von wo wir dann gemeinsam zur Tschiervahütte auf 2.573 m Höhe aufsteigen.

600 Hm2 hTschiervahütte

2. Tag:
Besteigung Piz Morteratsch (3.751 m)

Als Akklimatisationstour dient uns der Aussichtsgipfel Piz Morteratsch (3.751 m), von dem aus wir das gesamte Gebiet der Bernina bestens einsehen können. Der Ausblick zur "Messerschneide" des Biancograts ist einmalig. Abstieg zur Bovalhütte (2.495 m), wo wir übernachten.

1.200 Hm1.250 Hm6 hChamanna da Boval

3. Tag:
Fortezzagrat und Bellavista-Terrasse

Früh morgens beginnt die Tour mit dem Abstieg auf den Morteratsch Gletscher und weiter über den bekannten Fortezzagrat zur Terrasse der Bellavista Gipfel. Von hier geht es flach über den Panorama-Weg zur hoch gelegenen Marco e Rosa Hütte (3.597 m).

1.250 Hm6 - 7 hMarco e Rosa Hütte

4. Tag:
Über den Spallagrat auf den Piz Bernina

Nach dem ausgiebigen Frühstück auf der Marco e Rosa Hütte geht es über den interessanten Spallagrat zum Gipfel des Piz Bernina (4.049 m). Der Piz Bernina ist der östlichste Viertausender der Alpen. Die Kletterei ist einfach und die Aussicht am Gipfel ist gigantisch.

450 Hm5 hMarco e Rosa Hütte

5. Tag:
Piz Palü Überschreitung (3.905 m)

Zum krönenden Abschluss dieser Tourenwoche erleben wir die Piz Palü Überschreitung mit einem grandiosen Panorama und Weitblick. Wir traversieren die Gipfel der Bellavista und steigen über den Westgrat und den Westgipfel bis zum Hauptgipfel des Piz Palü (3.905 m). Der Abstieg führt uns über den Ostgipfel und den Pers Gletscher zur Bergstation Diavolezza. Bahnfahrt ins Tal, Verabschiedung und Heimreise.

300 Hm950 Hm7 h

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • 5 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag 15 €

Leistungen exklusive

  • Übernachtung mit Halbpension / 3 x SAC Hütten (ca. 70 CHF/Nacht), 1x Hütte (ca. 60 €)
  • Transferkosten + Seilbahnen (ca. 40 CHF)
  • Individuelle Trinkgelder
  • Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Häufige Fragen & Antworten zu dieser Tour

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

 

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

 

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich  „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

 

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

 

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.  

 

  1. Schlafhöhe trainieren (go high  - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei  Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

 

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

 

Expeditionsvorbereitung Höhenmedizin

 

 "Nice to know"

 

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

 

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

 

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.
  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen
  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit
  • Psyche – Stimmungsschwankungen

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

 

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

 

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag.  Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

 

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall
  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)
  • Fieber
  • Engegefühl im Brustkorb

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

Wie bereite ich mich auf die Hochtour vor?

Vorbereitung und persönliche Lektüre:

  • Zur Vorbereitung in der Theorie empfehlen wir den ALPIN Lehrplan Band 3 Hochtouren Eisklettern (ISBN 978-3405148232).
  • Aus Copyrightgründen können wir derzeit leider kein Ausbildungs-Script bereitstellen.

Einstimmung auf den Kurs:

Hier findest Du zwei Videos zur Einstimmung auf den Kurs:

Wichtige Hinweise

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der oben angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage ist dieser bestrebt, Dir ein Alternativangebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Versicherungen

Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Im Verlauf der Buchung besteht entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein) bietet bereits einen umfangreichen Versicherungsschutz und wird von uns empfohlen.

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

Weiterführende Informationen

Bitte beachte folgenden Link

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Beschreibung der Region

Unterkünfte während der Reise

Während der Hochtouren Woche in der Bernina sind wir auf den unten folgenden Hüten untergebracht. Wir schlafen im Lager mit Halbpension. Die Hütten verfügen über Waschräume. Die neu renovierte Tschiervahütte hat auch eine Duschmöglichkeit. Alle drei Hütten sind neu renoviert und die Lage ist außerordentlich schön.

 

Informationen zur Unterkunft

  • Übernachtung in folgenden Hütten mit Halbpension
  • Bovalhütte / Tschiervahütte / Marco e Rosa Hütte
  • Übernachtung im Lager auf den Hütten
Tschierva Huette
ab 1.450,00 €
Tourdauer:
5 Tage
Teilnehmer:
min. 2, max. 2
Land:
Schweiz
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
3.1
Tourtermine:
29.06. - 03.07.2020
1.450,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
13.07. - 17.07.2020
1.450,00 €
Bergführer: Stephan Göbel
20.07. - 24.07.2020
1.450,00 €
Bergführer: Steffen Mühlbauer
27.07. - 31.07.2020
1.450,00 €
Bergführer: Thomas Steinbacher
03.08. - 07.08.2020
1.450,00 €
Bergführer: Thomas Steinbacher
03.08. - 07.08.2020
1.450,00 €
Bergführer: Florian Schmidt
10.08. - 14.08.2020
1.450,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
17.08. - 21.08.2020
1.450,00 €
Bergführer: Stefan Larcher
24.08. - 28.08.2020
1.450,00 €
Bergführer: Walter Kern
07.09. - 11.09.2020
1.450,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
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