#reise
Veröffentlicht: 23.04.2018
Autor: Hansi Stöckl

Alpenüberquerung Watzmann - Drei Zinnen

Die wohl schönste Alpenüberquerung von Allen

 

Die Bergwanderung über die Alpen startet ungewöhnlich mit einer Bootsfahrt. Die ersten Etappen durchqueren den Nationalpark Berchtesgaden und das Steinerne Meer. Immer auf dem Weg nach Süden geht es vorbei an den Gletschern des Großglockners und an dessen Südseite in das wilde Villgraten Tal. Abgeschiedene Wege und einzigartige Bergwelten eröffnen sich. Die letzten Etappen führen durch das Pustertal und dann hinauf zu den gigantischen Drei Zinnen. Lass Dich in den Bann dieser außergewöhnlichen Alpenüberquerung ziehen und begleite uns!

 

QUALITÄTSVERSPRECHEN: Bitte beachte unsere kleinen Gruppen im Vergleich zu vielen anderen Angeboten. Wir bieten Dir höchste Qualität und keine Massenveranstaltung mit 12 Personen!

 

1. Tag:

Treffpunkt für diese Tour ist mittags am Parkplatz Königssee in Berchtesgaden. Dein Wanderführer erwartet Dich hier und die Alpenüberquerung beginnt mit einer Schifffahrt über den Königssee zur Wallfahrtskirche St. Barholomä. Von hier aus geht es durch Wald und Wiesen aufwärts über die steilen Kehren der berüchtigten Saugasse hinauf bis zum Funtensee und dem Kärlinger Haus (1.638 m), auf dem wir übernachten.

Gz. 4 - 5 Std. ▲ 1.100 m ▼ 0 m


2. Tag:

Nach dem Frühstück machen wir uns auf unsere zweite Etappe und wandern durch das Steinerne Meer bis zum Riemannhaus (2.177 m) in der Ramseider Scharte zwischen zwischen Sommerstein und Breithorn. Nach einer Rast setzen wir unseren Weg fort und machen uns an den Abstieg nach Saalfelden. Der Weg ist zum Teil recht steil und mit Drahtseilen gesichert, was für trittsichere Bergwanderer aber keine Schwierigkeiten darstellt. Von Saalfelden geht es per Transfer nach Ferleiten an der Großglockner Hochalpenstraße. Der letzte Anstieg an diesem Tag bringt uns durch den Nationalpark Hohe Tauern zu einer urigen Alm im Käfertal, auf der wir übernachten.

Gz. 5 - 6 Std. ▲ 600 m ▼ 1.100 m


3. Tag:

Der erste lange Tag steht heute auf dem Programm. Der Aufstieg zur Pfandlscharte - begleitet mit Blick auf den Großglockner und die eindrucksvolle Gletscherwelt - führt uns bis auf 2.665 m, wo wir mit einem großartigen Ausblick auf den Großglockner (3.798 m), den höchsten Berg Österreichs, belohnt werden. Wir genießen das Panorama während einer ausgiebigen Pause und machen uns schließlich an den Abstieg zum Glocknerhaus (2.132 m), unserem heutigen Tagesziel.

Gz. 5 - 7 Std. ▲ 1.200 m ▼ 650 m

 

4. Tag:
Die Südseite des Großglockners erreichen wir über den Stausee Margaritze (2.036 m) und über Almwiesen zunächst leicht bergauf, dann jedoch über steiler werdende Serpentinen über die Stockerscharte (2.442 m) mit Blick auf die Pasterze, den größten Gletscher der Ostalpen. Auf einem herrlichen Höhenweg geht es von hier wieder sanft bergan bis zur Salmhütte, wo wir eine Rast einlegen. Wir wandern weiter über die Glorer Hütte (2.642 m) talwärts über idyllische Almen bis zum wunderbar gelegenen Luckner Haus (1.920 m), wo wir die Nacht verbringen.

Gz. 7 Std. ▲ 900 m ▼ 1.100 m


5. Tag:
Unsere heutige Etappe beginnt mit einem Transfer ins Defreggental, von wo aus wir die Villgratener Berge überschreiten. Den Aufstieg zur Mooseralm (2.350 m) verkürzen wir mit der Seilbahn. Es geht über das Arntal hinunter zur Unterstalleralm und weiter mit dem Bus nach Innervillgraten, wo wir in einer gemütlichen Pension/Gasthof übernachten.

Gz. 6 - 7 Std. ▲ 700 m ▼ 1.250 m


6. Tag:
Der Übergang über das 2.545 m hohe Marchinkele ins Pustertal ist anspruchsvoll und verlangt volle Konzentration. Der Abstieg ins Pustertal mit herrlichen Ausblicken in die Dolomiten lässt erahnen, was uns am letzten Tag unserer Alpenüberquerung erwartet. Per Transfer geht es bis kurz vor die Drei Schuster Hütte (1.626 m), die am Ende des Innerfeldtales gelegen und unser heutiges Etappenziel ist.

Gz. 6 Std. ▲ 1.200 m ▼ 1.000 m


7. Tag:
Der letzte Tag auf unserer Alpenüberquerung ist sicher ein Highlight, an das man sich noch sehr lange erinnern wird. Majestätisch und schroff eröffnet sich der Blick zu den atemberaubenden Nordwänden der Drei Zinnen (Große Zinne 2.999 m), dem Wahrzeichen der Dolomiten. Der Aufstieg birgt einiges an Geschichte, da das Gebiet im ersten Weltkrieg ein Hauptschauplatz war. Über die Auronzo Hütte (2.333 m) erreichen wir den Parkplatz, an dem wir bereits vom Busunternehmen erwartet werden. Von hier erfolgt der Rücktransfer nach Berchtesgaden, wo wir uns am Königssee gegen 19 Uhr verabschieden.

Gz. 5 Std. ▲ 900 m ▼ 0 m

 

Die Schwierigkeitsbewertung

Für diese Alpenüberquerung verfügst Du über Kondition für Gehzeiten von bis zu 8 Stunden. Die Aufstiege zu den Gipfeln auf der Bergwanderung sind bis max. 1.200 Höhenmeter am Tag. Du solltest trittsicher und schwindelfrei sein. Die Bergwanderung ist keine Einsteigertour und für Bergwanderer geeignet, die bereits Erfahrung im Bergwandern und eine gute Kondition mitbringen.

DIE FAKTEN:

  • Gehzeiten bis 8 Stunden
  • Aufstiege bis max. 1.200 Höhenmeter pro Tag
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

Hütten und Unterkünfte auf der Alpenüberquerung

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