Die Zsigmondyhütte steht auf 2.224 m im Herzen der Sextner Dolomiten – umgeben von den markanten Felstürmen des Naturparks Drei Zinnen. Von der Terrasse blickt man auf die schroffen Nordwände von Zwölferkofel und Hochbrunnerschneid. Die Berghütte nutzen wir als Stützpunkt für Wanderungen zwischen Fischleintal und Innerfeldtal.
Die Gipfelziele rund um die Zsigmondyhütte sind alpin und anspruchsvoll: Der Zwölferkofel (3.094 m) und die Hochbrunnerschneid (3.046 m) verlangen Trittsicherheit im steilen Fels. Die Hütte steht zentral für Übergänge – zur Büllelejochhütte auf 2.528 m, zur Dreizinnenhütte auf 2.405 m oder über die Giralba-Scharte zur Carduccihütte auf 2.297 m.
Übernachten auf der Zsigmondyhütte
Die Berghütte bietet 69 Schlafplätze. Die Reservierung ist online möglich.
Zustieg zur Zsigmondyhütte
Der Hauptzustieg führt vom Fischleinboden auf 1.454 m durch das Fischleintal zur Hütte – 770 Höhenmeter in etwa 2,5 Stunden. Alternativ steigt man von Moos auf 1.339 m über die Talschlusshütte auf, von dort sind es noch 2 Stunden zur Zsigmondyhütte.
Gut zu wissen
Die erste Hütte wurde 1886 vom Österreichischen Alpenklub erbaut und 1915 im Ersten Weltkrieg durch italienische Artillerie zerstört. Der Wiederaufbau am heutigen Standort erfolgte von 1926 bis 1929. Benannt ist sie nach dem Alpinisten Emil Zsigmondy – seit 1948 trägt sie zusätzlich den Namen des Bergsteigers Emilio Comici.
