Die Winnebachseehütte steht auf 2.362 m am gleichnamigen Winnebachsee in den Stubaier Alpen – dort, wo das Wasser über Felsstufen in den See stürzt und die Gipfel der westlichen Stubaier ringsum aufragen. Die Schutzhütte der DAV Sektion Hof nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren auf Breiter Grießkogel (3.287 m) und Winnebacher Weißkogel (3.182 m).
Von der Winnebachseehütte führen alpine Übergänge zu den Nachbarhütten: über das Zwiselbachjoch (2.870 m) zur Schweinfurter Hütte, über das Winnebachjoch (2.788 m) zum Westfalenhaus. Die hochalpine Gaißlehnscharte (3.054 m) zur Amberger Hütte erfordert Gletschererfahrung – ebenso wie die Tour auf den Strahlkogel mit seiner schwierigen Kletterei. Der Zustieg von Gries im Sulztal führt in 2 Stunden und 790 Höhenmetern durch das karge Tal zur Hütte am See.
Übernachten auf der Winnebachseehütte
47 Schlafplätze stehen in der Berghütte zur Verfügung. Der Winterraum bietet 12 Schlafplätze für Skitouren und Winterbegehungen. Bargeld einplanen oder Überweisung vorab. Eine Materialseilbahn vom Winnebachhof transportiert das Gepäck zur Hütte.
Zustieg zur Winnebachseehütte
Der Hauptzustieg startet in Gries im Sulztal (1.572 m) und zieht durch das Tal hinauf zum Winnebachsee – 790 Höhenmeter in 2 Stunden. Alternativ führt der Weg von Winnebach (1.691 m) in 1¾ Stunden und 671 Höhenmetern zur Hütte.
Gut zu wissen
Die Winnebachseehütte wurde 1901 von der Sektion Frankfurt/Oder erbaut. Nach dem Verbot des DAV in der sowjetischen Besatzungszone übernahm 1955 die Sektion Hof die Betreuung der Hütte vom ÖAV.
