Die Weisshornhütte steht auf 2.932 m in den Walliser Alpen – exponiert auf einem Felsgrat zwischen Matter- und Turtmanntal. Die Berghütte der SAC Sektion Basel dient uns als Stützpunkt für anspruchsvolle Hochtouren auf die umliegenden Viertausender. Der Blick von der Terrasse zeigt das gesamte Panorama der Walliser Eisriesen – vom Monte Rosa bis zum Weisshorn.
Von hier führen die Routen auf das Weisshorn (4.505 m) und das Bishorn (4.151 m). Die Weisshornhütte ist auch Basis für geführte Touren auf Dent Blanche, Obergabelhorn und Zinalrothorn. Die hochalpine Lage macht die Hütte zum wichtigen Akklimatisierungsstützpunkt für mehrtägige Durchquerungen in den Walliser Alpen.
Übernachten auf der Weisshornhütte
Die Berghütte hat 30 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 18 Plätzen steht ganzjährig zur Verfügung – wichtig für Skihochtourengeher im Frühjahr.
Zustieg zur Weisshornhütte
Der Aufstieg beginnt in Randa (1.408 m) und führt über Eien, Rötiboden und Jatz zur Hütte – 1.524 Hm, 4,5 Stunden durch alpines Gelände. Die Route führt durch steile Bergflanken und über Geröllfelder, bevor der Felsgrat mit der Weisshornhütte erreicht wird.
Gut zu wissen
Die Weisshornhütte wurde 1900 von der SAC Sektion Basel erbaut und 1975 von 22 auf 30 Plätze erweitert. 1978 setzte man ein Metallkreuz auf dem Weisshorn – zum 100. Geburtstag des Bergführers Franz Lochmatter, der 1933 am Lochmatterturm tödlich verunglückte.
