Das Spitzsteinhaus steht auf 1.252 m direkt an der deutsch-österreichischen Grenze in den Chiemgauer Alpen. Die Berghütte der DAV Sektion Bergfreunde München nutzen wir als Stützpunkt für Touren auf den Spitzstein und als Station auf den großen Weitwanderwegen – der Maximiliansweg, die Via Alpina und die Chiemgautour führen hier vorbei.
Von der Hütte aus steigen Bergwanderer auf den Spitzstein (1.596 m) und den Brandelberg (1.515 m). Das Spitzsteinhaus steht meist lawinensicher – die umliegenden Berge und Almen ermöglichen auch im Winter sichere Touren. Übergänge führen zur Klausenhütte, Riesenhütte und Hochrieshütte.
Übernachten auf dem Spitzsteinhaus
Die Berghütte hat 45 Schlafplätze. Als Station auf dem Weitwanderweg Königssee-Bodensee ist das Spitzsteinhaus bei Weitwanderern beliebt.
Zustieg zum Spitzsteinhaus
Der Hauptzustieg führt von Sachrang (740 m) in 510 Höhenmetern zur Hütte – etwa 2 Stunden Gehzeit. Kürzere Zustiege sind vom Parkplatz Erlerberg (950 m) oder vom Parkplatz Goglalm (1.150 m) möglich. Von Innerwald führt der Weg über 710 Höhenmeter zur Berghütte.
Gut zu wissen
Das erste Spitzsteinhaus wurde 1902 errichtet und brannte am 13. Januar 1980 ab. Der Neubau wurde am 11. Oktober 1981 eingeweiht. Die exponierte Lage wenige Meter von der Grenze macht die Hütte zu einem markanten Punkt in den östlichen Chiemgauer Alpen.
