Tourbeginn: Regulär 15:00 Uhr Sofia
Tourende: Voraussichtlich 17:00 Uhr Sofia
1. Tag:
Willkommen im Rila-Gebirge
Nach unserer Ankunft in Sofia fahren wir zunächst etwa eine Stunde bis nach Samokov, am Fuße des Rila-Gebirges gelegen. Eine charmante historische Stadt, die vor allem als Tor zum bekannten Skigebiet Borovets sowie für ihre reiche Tradition im Handwerk und der Ikonenmalerei bekannt ist.
Das Rila-Gebirge ist das höchste Massiv der Balkanhalbinsel und beeindruckt mit einer alpinen Landschaft aus tiefen Tälern, über 130 gletschergeformten Seen und dichten Nadelwäldern. Neben seinen hervorragenden Bedingungen für Skitouren und Wanderungen beherbergt es mit dem berühmten Rila-Kloster auch das bedeutendste spirituelle und kulturelle Zentrum Bulgariens.
Im Hotel genießen wir beim Essen die Kulinarik Bulgariens: Die bulgarische Küche vereint mediterrane, balkanische und osmanische Einflüsse. Sie ist meist bodenständig, aromatisch und stark auf frisches Gemüse, Joghurt, Käse und Kräuter ausgerichtet. Ein paar Besonderheiten sind Paprika- und Grillgerichte. Viel Gemüse wie im berühmten Schopska-Salat (mit geriebenem Sirene) spielt ebenfalls eine Rolle.
Eine große Auswahl an Weinen runden das abendliche Essen ab.
Nicole Hotel SamokovHalbpension2. Tag:
Auf den Musala (2.925 m) - höchster Berg des Balkan
Gleich an unserem ersten Tourentag steht bei passendem Wetter der buchstäbliche Höhepunkt der Woche auf dem Plan: Wir besteigen den Musala, mit 2.925 m über dem Schwarzen Meer der höchste Berg des gesamten Balkans, mit knappem Abstand noch vor dem Olymp in Griechenland.
Wir fahren dazu etwa 15 Minuten zum Skiresort nach Borovets. Mit der Gondelbahn erreichen wir die Jastebets-Hütte auf 2369 m. Von hier erreichen wir in knapp vie Stunden den Gipfel des Musala, bevor uns die lange Abfahrt wieder hinunter führt nach Borovets.
800 Hm1450 Hm6 - 7 hNicole Hotel SamokovHalbpension3. Tag:
Auf den Maljowiza (2.729 m)
Heute Morgen fahren wir zunächst eine halbe Stunde bis nach Maljowiza, das "kleine Chamonix" Bugariens, am Fuße des gleichnamigen Berges. Wiederum knapp vier Stunden brauchen wir, um den aussichtsreichen Gipfel zu erreichen. Entlang unserer Aufstiegsspuren fahren wir wieder ab, bevor wir uns auf den Weg zum zweiten Höhepunkt des Tages machen: Auf dem Weg nach Bansko besuchen wir zunächst nach etwa zwei Stunden Fahrt das Kloster Rila:
Das im 10. Jahrhundert gegründete Kloster Rila ist das größte und bekannteste orthodoxe Kloster in Bulgarien – es gilt als geistiges und kulturelles Zentrum des Landes, vor allem weil es während der osmanisch-türkischen Herrschaft die einzige funktionierende gesamtbulgarische Institution darstellte. Schon deshalb und auch auf Grund seiner beeindruckenden Architektur gehört es seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es liegt malerisch in einem von dichten Wäldern geprägten Hochtal am Fuße des Rila. Von außen wirkt das Kloster zunächst wie eine Festung: hohe Steinmauern und Türme umschließen einen großen Innenhof. Im Inneren beeindrucken die farbenprächtige Fresken, Arkadengänge und kunstvoll bemalte Holzdecken den Besucher, vor allem die große Klosterkirche Mariä Geburt.
Gut eineinhalb Stunden Fahrt trennen uns nach dem Besuch des Klosters noch von unserem Ziel für die weitere Woche, das größte Skiresort Bulgariens Bansko im Piringebirge.
Ein langer Tag geht zu Ende, wir lassen ihn gemütlich in unserem neuen Hotel ausklingen.
1000 Hm6 - 7 hHotel MoleriteHalbpension4. Tag:
Zum Dautov (2.599 m)
Das Pirin-Gebirge im Südwesten Bulgariens fasziniert mit seiner wilden, alpinen Schönheit, die von schroffen Marmorgipfeln, tiefen Karen und kristallklaren Gletscherseen geprägt ist. Aufgrund seiner einzigartigen und artenreichen Flora und Fauna steht ein Großteil des Massivs als Nationalpark unter dem Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes.
Heute Morgen fahren wir zunächst eine gute halbe Stunde nach Kulinoto. Von steigen wir in fünf bis sechs Stunden auf den meist recht einsamen Gipfel des Dautov.
Nach der Skitour bleibt Zeit für den Besuch der Mineralquellen am Fuß des Pirin - ein Genuß, in den man nur hier oder in Island kommt: Sapareva Banya liegt direkt am westlichen Rand des Rila-Gebirges, hier kommt das Thermalwasser mit etwa 103 °C aus der Erde – die heißeste Mineralquelle Europas. Zum Baden muss es somit sogar heruntergekühlt werden. Wir wählen an diesem oder folgenden Tag die Bäder in Banya oder Dobrinisht.
1000 Hm5 - 6 hHotel MoleriteHalbpension5. Tag:
Vichren (2.914 m) - höchster Gipfel des Piringebirges
Für den Vichren sind gutes Wetter und gute Schneeverhältnisse notwendig, er ist das anspruchsvollste Ziel dieser Woche. Sollte dies passen, fahren wir zunächst wieder zwanzig Kilometer nach Bansko und starten von dort den Aufstieg. Mit 2.914 m ist der schroffe, aus weißem Marmor bestehende Berg der höchste Gipfel des Piringebirges und der zweithöchste Bulgariens.
1400 Hm1900 Hm6 - 7 hHotel MoleriteHalbpension6. Tag:
Bezbog 2.645 m - mit Option auf den Polejan 2.851 m
Unsere letzte Skitour der Woche führt uns auf den Bezbog, bei guten Verhältnissen und starker Gruppe ist auch der Polejan eine weitere Option. Beide liegen oberhalb der Bezboghütte, die bereits auf 2.240 Metern am Bezbog-See liegt. Am Nachmittag reisen wir zurück nach Sofia.
700 - 1200 Hm1200 - 1500 Hm4 - 5 hHotel LegendsHalbpension7. Tag:
Sofia - eine der ältesten Städte Europas
Den Vormittag unseres Abreisetages nutzen wir, um uns die Hauptstadt Bulgariens anzuschauen: Das bekannteste Wahrzeichen ist die prächtige Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren grünen und goldenen Kuppeln. Gleich in der Nähe stehen die Sophienkirche und die Russische Kirche, die beide einen Besuch wert sind.
Besonders spannend sind die Überreste der antiken römischen Stadt Serdica, die mitten im heutigen Zentrum liegen. Dazu gehören römische Straßen und die gut erhaltene St. George Rotunda aus dem 4. Jahrhundert.
Ein weiteres Highlight ist die Banja-Baschi-Moschee, die an Sofias lange osmanische Geschichte erinnert. In unmittelbarer Nähe befinden sich außerdem die berühmten Mineralquellen der Stadt.
Am Nachmittag fahren wir dann gemeinsam zum Flughafen, hier endet unsere Skitourenwoche in Bulgarien.
Frühstück