Am Beginn des Zwieselbachtals steht die Schweinfurter Hütte auf 2.028 m. Die Berghütte der DAV Sektion Schweinfurt nutzen wir als Stützpunkt für die Sellrain-Durchquerung und Bergwanderungen in den Stubaier Alpen. Das Ruhegebiet Stubaier Alpen prägt die Umgebung – stille Täler, schroffe Grate und die markanten Dreitausender des Zwieselbachtals.
Von der Schweinfurter Hütte führen Routen zu Zwieselbacher Rosskogel (3.082 m) und Strahlkogel (3.295 m). Der Übergang zur Winnebachseehütte über das Zwieselbachjoch verbindet die beiden Täler des hinteren Ötztals. Die Hütte steht direkt am Zentralalpenweg – ein traditionsreicher Stützpunkt mit bewegter Geschichte: 1912 als Jagdhaus erbaut, wurde sie 1922 als Gubener Hütte eingeweiht. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Sektion Guben aus der DDR ihre Hütte nicht mehr betreuen – 1956 übernahm die Sektion Schweinfurt die Patenschaft, 2008 erfolgte die Umbenennung in Schweinfurter Hütte.
Übernachten auf der Schweinfurter Hütte:
Die bewirtschaftete Berghütte bietet 70 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 8 Schlafplätzen steht allen Bergsteigern offen.
Zustieg zur Schweinfurter Hütte:
Von Umhausen führt der Weg über Niederthai zum Parkplatz Sennhof auf 1.535 m. Der Zustieg zur Hütte führt durch das untere Zwieselbachtal – 500 Höhenmeter in rund 2 Stunden. Der Weg folgt dem Bach aufwärts, vorbei an den steilen Flanken der Stubaier Alpen. Im oberen Talabschnitt öffnet sich der Blick auf die vergletscherten Gipfel des Zwieselbacher Rosskogels.
