Das Pfitscherjoch Haus steht auf 2.276 m direkt am Alpenhauptkamm – dort wo die Grenze zwischen Italien und Österreich über den Kamm der Zillertaler Alpen verläuft. Die älteste private Schutzhütte Südtirols, 1888 erbaut, dient uns als Stützpunkt für Touren in den zentralen Zillertaler Alpen.
Von hier führen die Routen zur Hohen Wand (3.289 m) und zur Grabspitze (3.069 m) – markante Gipfel im vergletscherten Herzstück der Zillertaler. Das Pfitscherjoch Haus hat eine bewegte Geschichte: Nach der Zerstörung durch einen Sprengstoffanschlag 1966 wurde die Hütte zwischen 1971 und 1976 neu aufgebaut. Heute verbindet sie alpine Tradition mit modernem Komfort – sogar eine Biosauna steht Bergsteigern nach der Tour zur Verfügung.
Übernachten auf dem Pfitscherjoch Haus
Die Berghütte hat 30 Schlafplätze. Ein Teil der Schlafplätze verfügt über Duschen und WC. WLAN ist vorhanden. Mountainbiker haben einen Radraum für 30 Bikes.
Zustieg zum Pfitscherjoch Haus
Der Hauptzustieg startet am Schlegeis Stausee auf 1.800 m. Von dort führt der Weg in rund 2,5 Stunden über 500 Höhenmeter zum Pfitscherjoch Haus. Der gut ausgebaute Hüttenweg steigt stetig zum Grenzkamm an.
Gut zu wissen
Seit 1992 ist die Hütte über eine 3,3 km lange Kanalleitung an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen – ein bemerkenswertes Umweltprojekt in dieser Höhenlage. Die exponierte Lage direkt am Alpenhauptkamm macht das Pfitscherjoch Haus zu einem besonderen Ort, wo sich italienische und österreichische Bergsteigertradition treffen.
