Die Konstanzer Hütte steht auf 1.688 m dort, wo Pfluntal, Schönverwall und Fasultal zusammentreffen – am Rand eines kleinen Hochmoores in der Verwallgruppe. Die Berghütte der Sektion Konstanz des DAV dient uns als Stützpunkt für die mehrtägige Verwallrunde, eine der Hüttentouren zwischen Tirol und Vorarlberg.
Von hier führen Wege zu den Dreitausendern der Verwallgruppe – zur Kuchenspitze (3.148 m) und zum Patteriol (3.056 m). Die Konstanzer Hütte verbindet die umliegenden Schutzhütten: zur Heilbronner Hütte über das Schönverwall, zur Darmstädter Hütte über das Kuchenjoch auf dem Apothekerweg. Das verzweigte Wegenetz macht die Hütte zum zentralen Knotenpunkt für Durchquerungen.
Die heutige Hütte steht seit 1989/1990 an diesem Platz – 700 m vom ursprünglichen Standort entfernt, nachdem Erdrutsche 1988 die alte Hütte von 1885 zerstört hatten. Das eigene Kraftwerk versorgt die Konstanzer Hütte mit Energie.
Übernachten auf der Konstanzer Hütte
Die Berghütte bietet 67 Schlafplätze. Im Winter stehen 14 Plätze im Winterraum zur Verfügung.
Zustieg zur Konstanzer Hütte
Der Hauptzustieg führt von St. Anton am Arlberg durch das Verwalltal zur Hütte – 430 Höhenmeter in etwa 2,5 Stunden. Alternativ erreicht man die Konstanzer Hütte vom Hotel Moserkreuz in 3 Stunden oder von der Wanderbushaltestelle Salzhüttle in 1,25 Stunden.
