Die Eisseehütte steht auf 2.521 m in den Hohen Tauern – knapp außerhalb des Nationalparks, umgeben von den vergletscherten Dreitausendern der Venedigergruppe. Die private Schutzhütte nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren auf die umliegenden Gipfel und für Hüttenübergänge im östlichen Teil der Hohen Tauern.
Von der Eisseehütte führen die Routen auf den Großen Hexenkopf (3.313 m) und die Weißspitze (3.300 m) – beides anspruchsvolle Hochtouren im vergletscherten Gelände. Der namensgebende Eissee liegt eine Stunde nördlich der Hütte auf 2.664 m. Die Übergänge zu den Nachbarhütten führen durch hochalpines Terrain: zur Badener Hütte (2.608 m) in 8:30 Stunden, zur Bonn-Matreier Hütte (2.750 m) in 3 Stunden. Der Übergang zur Johannishütte (2.121 m) führt über die steile Zopetscharte mit Drahtseilen – 4 Stunden durch ausgesetztes Gelände.
Die Eisseehütte versorgt sich weitgehend autark: Ein kleines Wasserkraftwerk liefert den Strom, eine Materialseilbahn bringt Nachschub. Nach der Tour trocknen Schuhe und Ausrüstung im beheizten Trockenraum.
Übernachten auf der Eisseehütte
45 Schlafplätze. Duschen gegen Gebühr, Waschräume mit Warm- und Kaltwasser. WLAN vorhanden. Die private Schutzhütte wurde 1980 erbaut, 2024 erfolgte ein Zubau für die Besitzerfamilie und das Personal.
Zustieg zur Eisseehütte
Der Normalzustieg führt vom Parkplatz Bodenalm durch das Tal hinauf zur Hütte – 833 Höhenmeter in rund 2:30 Stunden. Der Weg führt stetig ansteigend durch die Almregion ins hochalpine Gelände.
