Die Dolomitenhütte steht auf 1.616 m in den Gailtaler Alpen – exponiert direkt an der Felskante, wo der Fels 50 Meter tief abfällt. Von hier aus erschließen sich die Skitouren in den Lienzer Dolomiten, einem der stillen Reviere Osttirols. Die Berghütte dient als Stützpunkt für geführte Wintertouren in dieser markanten Gebirgsgruppe.
Die Große Sandspitze (2.772 m) und der Spitzkofel (2.717 m) prägen das Panorama – beide sind Skitourenziele von der Dolomitenhütte aus. Im Winter verwandeln sich die schroffen Kalkwände und steilen Rinnen der Lienzer Dolomiten in anspruchsvolles Skitourengelände. Nach der Tour wartet die beleuchtete Rodelbahn für eine rasante Abfahrt ins Tal.
Übernachten auf der Dolomitenhütte
Die Hütte bietet 19 Schlafplätze – sechs davon mit Glaswänden, die den Blick direkt in die Tiefe freigeben. Warmwasserduschen sind vorhanden, ebenso Handyempfang und die Möglichkeit zur Kartenzahlung. Ein täglicher Hüttenshuttle erleichtert auf Vorbestellung den Gepäcktransport.
Zustieg zur Dolomitenhütte
Von Amlach führt der Hauptzustieg in etwa 2,5 Stunden und 935 Höhenmetern durch den Wald zur exponierten Hütte an der Felskante. Alternativ erreicht man sie vom Kreithof in rund einer Stunde – der kürzere Weg für den Gepäcktransport mit dem Hüttenshuttle.
Gut zu wissen
Josef Amort erbaute die Hütte 1936 an diesem spektakulären Platz. Nach Renovierungen 2007 und 2012 verbindet sie heute alpine Tradition mit zeitgemäßem Komfort – die Glaswände in den Schlafräumen sind nur ein Beispiel dafür.
