Die Breslauer Hütte steht auf 2.844 m am Fuß der Wildspitze – dem höchsten Berg Tirols. Die Schutzhütte der DAV Sektion Breslau dient als Stützpunkt für Hochtouren auf die vergletscherten Dreitausender der Ötztaler Alpen. Von hier führen die Routen auf exponierte Gipfel und über weite Gletscherflächen.
Die Wildspitze (3.768 m) und der Hintere Brochkogel (3.628 m) sind die Gipfelziele von der Breslauer Hütte. Die Hochtouren führen über Gletscher und kombiniertes Gelände – alpines Terrain, das Erfahrung und sichere Verhältnisse verlangt. Übergänge zur Vernagthütte über den Seuffertweg, zur Braunschweiger Hütte und zum Taschachhaus erschließen mehrtägige Gletscherdurchquerungen im hinteren Ötztal.
Übernachten auf der Breslauer Hütte
Die Hütte hat 166 Schlafplätze in zwei Gebäuden. Ein Winterhaus steht ganzjährig offen. Hüttenschlafsack ist obligatorisch. Die Breslauer Hütte trägt das Umweltgütsiegel für Alpenvereinshütten.
Zustieg zur Breslauer Hütte
Der Normalzustieg führt von Vent (1.896 m) in 3 Stunden über 950 Höhenmeter zur Hütte. Mit dem Sessellift bis Stablein (2.356 m) verkürzt sich die Gehzeit auf 1,5 Stunden, von der Bergstation (2.646 m) ist es nur noch eine Stunde. Alternativ steigt man von Rofenhöfen in 2,5 Stunden auf.
Gut zu wissen
Die Breslauer Hütte wurde 1882 als unbewirtschaftete Unterkunftshütte mit 15 Übernachtungsplätzen erbaut. 1896 kam ein zweistöckiges Querhaus dazu, 1913 ein vierstöckiger Bettenbau. Das Winterhaus entstand 1997.
