Bordierhütte
Walliser Alpen
Stützpunkt für die großen Grate im Wallis auf 2.886 m
Die Bordierhütte steht auf 2.886 m in den Walliser Alpen – hoch über dem Saastal, am Fuß der Balfringruppe. Die Schutzhütte der Sektion Genf des SAC nutzen wir als Stützpunkt für die großen Grate im Wallis. Von hier ziehen die Linien hinauf zum Nadelhorn (4.327 m) und zum Balfrin (3.796 m) – zwei markante Gipfel zwischen Saas- und Mattertal.
Die Bordierhütte ist Ausgangspunkt für Touren in der Balfringruppe und am Nadelgrat. Der Standort eröffnet direkten Zugang zu den hochalpinen Graten und Gipfeln der Region. Im Winter steht die Hütte als Biwak offen – von Mitte September bis Mitte Juni mit Winterraum, Küche und Essraum.
Übernachten auf der Bordierhütte
Die Berghütte hat Schlafplätze für Bergsteiger. Im Winterbetrieb steht der Winterraum als Biwak offen – ohne Koch- und Heizgelegenheit, ohne fließendes Wasser. Die spartanische Ausstattung entspricht dem hochalpinen Standort.
Zustieg zur Bordierhütte
Der Aufstieg führt von Gasenried durch steiles, hochalpines Gelände – 1.260 Höhenmeter, etwa 4 bis 4,5 Stunden Gehzeit. Der Weg mit Schwierigkeit T3 quert seit Juni 2023 bei etwa 2.300 m von der linken auf die rechte Gletscherseite. Im oberen Teil helfen zwei kleine Leitern über eine Felsstufe.
Gut zu wissen
Die Bordierhütte wurde 1927 erbaut und trägt den Namen des Genfer Bankiers Pierre Bordier, der den Bau der Hütte unterstützte. Die Lage macht sie zum Ausgangspunkt für anspruchsvolle Hochtouren in den Walliser Alpen.