Hochtouren-Woche Klassiker in der Bernina
Mit Vorakklimatisation am Piz Morteratsch und Piz Roseg

Tipp
Klassiker
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Hochtouren Woche Ostalpen Klassiker Biancograt

Anspruchsvolle Hochtouren inmitten der einmaligen Kulisse über St. Moritz. Wir haben die Möglichkeit die bekanntesten Gipfel der Bernina und den einzigen 4.000er der Ostalpen den Piz Bernina 4.049m zu besteigen. Klassiker wie der "Eselsgrat" am Piz Roseg, auf Messers Schneide am Bianco Grat, und die unvergessliche Palü Überschreitung stehen auf unserem Programm. Diese Geführte Tour, gerade mit dem Biancograt ist ein besonderes Erlebnis für jeden Bergsteiger.

 

AB MITTE JULI führen wir die Tour nur noch als Einzelführung durch! Die Verhältnisse erfordern eine Anpassung während der Saison!

5 Tage
min. 2, max. 2

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Traumgipfel Piz Bernina
  • Ziel Bianco Grat
  • Piz Palü Überschreitung
  • Piz Roseg Eselsgrat
Jetzt buchen - später zahlen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 12:00 Uhr Pontresina
Tourende: Vorraussichtlich 14:00 Uhr Pontresina

1. Tag:
Aufstieg Boval Hütte (2.495 m)

Treffpunkt zur Hochtourenwoche Klassiker in der Bernina ist mittags am Parkplatz der Diavolezza Seilbahn am Berninapass. Kurze Bahnfahrt und Aufstieg zur Boval Hütte auf 2.495 m.

650 Hm2 hChamanna da Boval

2. Tag:
Besteigung Piz Morteratsch (3.751 m)

Als Akklimatisationstour dient uns der Piz Morteratsch (3.751 m), von dem aus wir unsere weiteren Ziele bestens einsehen können. Abstieg zur Tschierva Hütte.

1.250 Hm1.180 Hm6 hTschiervahütte

3. Tag:
Über den "Eselsgrat" auf den Piz Roseg (3.937 m)

Wir steigen über den klassischen "Eselsgrat" auf den Gipfel des Piz Roseg (3.937 m). Uns erwarten tolle abwechslungsreiche Kletterei bis zum III. Schwierigkeitsgrad und kombinierte Passagen zum Gipfel. Abstieg zur Tschierva Hütte.

1.350 Hm9 hTschiervahütte

4. Tag:
Biancograt und Piz Bernina (4.049 m) sowie Abstieg Spallagrat

Früher Aufbruch, über die Fuorcla Prievlusa (3.430 m) und einen ersten Felsgrat zum eigentlichen Beginn des Biancograts. Jetzt über die Himmelsleiter der Ostalpen und einem letzten Felsabschnitt (III) zum höchsten Gipfel der Ostalpen, den Gipfel des Piz Bernina mit 4.049 m. Kurze Rast und Abstieg über den Spallagrat mit zwei Abseilstellen zur Marco e Rosa Hütte auf 3.597 m.

1.500 Hm500 Hm12 hMarco e Rosa Hütte

5. Tag:
Piz Palü Überschreitung (3.905 m)

Zum krönenden Abschluss dieser Tourenwoche erleben wir die Piz Palü Überschreitung mit einem grandiosen Panorama und Weitblick. Wir traversieren die Gipfel der Bellavista und steigen über den Westgrat und den Westgipfel bis zum Hauptgipfel des Piz Palü (3.905 m). Der Abstieg führt uns über den Ostgipfel und den Pers Gletscher zur Bergstation Diavolezza. Bahnfahrt ins Tal, Verabschiedung und Heimreise.

300 Hm950 Hm7 h

 

Reiseoption Piz Palü "Ostpfeiler":

Die einmalige Verlängerungstour Piz Palü "Ostpfeiler "

Der markante Ostpfeiler auf den 3.882 m hohen Ostgipfel des Piz Palü gilt als eine der schönsten Kletter-/Hochtouren im Berninagebiet. Guter Fels und fester Firn machen diese Tour nahezu perfekt. Eine absolut unvergessliche Tour.

5. Tag:
Übernachtung Diavolezza

Nach der Piz Palü Überschreitung (Beschreibung siehe oben) verbringen wir die Nacht auf dem Diavolezza Haus und genießen das eindrucksvolle Panorama der Sonnenterrasse und die einmalig gute Küche.

300 Hm950 Hm7 h

6. Tag:
Besteigung Piz Palü "Ostpfeiler" (3.882 m)

Gletscheraufstieg zum Einstieg des "Pfeilers". Begehung des Pfeilers mit Schwierigkeiten bis UIAA 4 und 45° Eis. Abstieg über den Normalweg zurück zur Diavolezza Bahnstation. Verabschiedung und Heimreise.

850 Hm8 h

Leistung: 2 Tage Organisation und Führung durch einen Bergführer
Teilnehmer: 1 - 2 Pers.
Preis: auf Anfrage
Zusatzkosten: Ü/HP ca. 70 CHF

Anforderungen Das musst du können, um für diese Tour gerüstet zu sein.

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
4.0

Ziemlich schwierige Hochtour (AD und ZS nach der Hochtourenbewertung). Für diese geführte Hochtour am Piz Bernina solltest Du über eine sehr gute Kondition für Gehzeiten bis 10 Stunden verfügen. Du gehst sicher mit Steigeisen und Pickel und hast kein Problem in leichter Kletterei bis zum III. Schwierigkeitsgrad UIAA. Du bist trittsicher und absolut schwindelfrei.

Sehr hohe Alpine Erfahrung | Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Große Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Beherrschen der Steigeisen- und Pickeltechnik
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
1.500 Hm1.350 Hm10 hAD / ZS UIAA-III

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive

  • 5 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Alle Nebenkosten des Bergführers für Transfers, Seilbahnen, ÜN/HP

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag : 15,00 €

Leistungen exklusive

  • Übernachtung mit Halbpension / 3 x SAC Hütten (ca. 70 CHF), 1 x Hütte (ca. 60 €)
  • Transferkosten + Seilbahnen (ca. 40 CHF)
  • individuelle Trinkgelder
  • *Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Tourtermine Für diese Tour sind folgende Termine verfügbar

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Covid Hinweis

Die Umsetzung behördlicher Vorgaben im Rahmen der Pandemiebekämpfung und Vorgaben unserer Leistungsträger ist für Teilnehmer ohne Covid-Schutzimpfung während dieser Reise deutlich erschwert bzw. unmöglich. Daher ist die Teilnahme an dieser Reise leider nur mit gültigem Corona Impfnachweis bzw. mit gültigem Genesenen Nachweis möglich. (2-G Regel)

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

 

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

 

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich  „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

 

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

 

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.  

 

  1. Schlafhöhe trainieren (go high  - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei  Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

 

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

 

Expeditionsvorbereitung Höhenmedizin

 

 "Nice to know"

 

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

 

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

 

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.
  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen
  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit
  • Psyche – Stimmungsschwankungen

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

 

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

 

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag.  Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

 

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall
  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)
  • Fieber
  • Engegefühl im Brustkorb

 

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!
  • Sauerstoffzufuhr

Wie bereite ich mich auf die Hochtour vor?

Vorbereitung und persönliche Lektüre: Zur Vorbereitung in der Theorie empfehlen wir den ALPIN Lehrplan Band 3 Hochtouren Eisklettern (ISBN 978-3405148232). In der Alpine Welten Akademie findet Du viele Tipps zum Thema Hochtouren.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.

#deinabenteuerbeginnt Hier haben wir noch ein wenig Inspiration für dich.

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