Expedition Inlandeis Durchquerung | Grönland
Fast 600km von West nach Ost


Spitzbergen Expedition PulkaSpitzbergen Expedition Pulka 3
Spitzbergen Expedition Pulka
Spitzbergen Expedition Pulka 3

Auf den Spuren von Fridtjof Nansen

Die Durchquerung des grönländischen Inlandeises ist neben einer Expedition zum Südpol und Nordpol eine der 3 großen Polar Expeditionen. Der Gipfel dieses Unternehmens ist nur rund 2500m hoch jedoch rund 580km breit. Fridtjof Nasen durchquerte 1888 als erster diese Eiswüste und legte damit den Grundstein für heutige Expeditionen. Von Kangerlussuaq im Westen geht es an der verlassenen amerikanischen Radarstation DYE 2 vorbei nach Osten. 30 Tage stehen uns hierzu zur Verfügung bis wir "tief im Westen" auf den Atlantik stoßen.

 

Expedition mit Durchführungsgarantie ab 2 Teilnehmer !!

 

Touren "Highlights"

  • Durchquerung der größten Insel der Welt
  • Auf den Spuren Fridtjof Nansens
  • Eine der großen Polar Expeditionen
  • Weit entfernt von der Zivilisation
  • Flug ab/bis München oder Frankfurt inklusive

Anforderungen

Die Ski Expedition und Durchquerung Grönlands erfordert den routinierten und erfahrenen Bergsteiger. Im Auf- und Abstieg zum und vom Inlandeis müssen zerklüftete Gletscherbereiche und Spaltenzonen gequert werden, die das Vorankommen mühsam gestalten.
Das gesamte Gepäck und anteilige Gruppenausrüstung ( Zelte, Verpflegung, Kocher,... ) muss selbstständig mit bis zu 70kg schweren Pulkas transportiert werden.
Dies erfordert eine sehr gute Kondition und Gehzeiten von 6 bis zu 8h. Anfänglich werden die Etappen noch kurz sein und sich im weiteren Verlauf steigern.

Mögliche Wetterumschwünge mit deutlichen Temperaturstürzen auf -30°C und mehr erfordern den physisch und psychisch belastbaren Alpinisten. Beim Auf- und Abbau der Lager ist Teamwork gefragt. Erfahrung im winterlichen Campieren wird vorausgesetzt.

Vor Bestätigung der Reise fordern wir zusätzlich noch einen Tourenbericht an.

Sehr hohe Alpine Erfahrung | Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Sehr gute Kondition für tägliche Gehzeiten bis 8 Stunden
  • Selbstständiger Bergsteiger
  • Physisch und Psychisch belastbar
  • Teamfähigkeit und Bereitschaft zur Mithilfe in den Camps
  • Große Ernsthaftigkeit / Gefährdung

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

1. Tag

Nach Grönland gibt es keine Direktflüge. Deshalb legen wir zunächst einen Zwischenstop in der isländischen Hauptstadt Reykjavik ein. Anreise mit SAS bzw. Iceland Air und Transport mit dem Bus oder Taxi in die Stadt wo wir unser Hotel beziehen. Den Abend verbringen wir in einem der Restaurants in der Altstadt und sicher wird auch dem Irish Pub ein Besuch abgestattet. Übernachtung im Hotel.

 

2. Tag

Am frühen Morgen verlassen wir Island und fliegen mit Air Greenland nach Kangerlussuaq. Der Ort entstand in den Jahren 1941 - 9151 als amerikanischer Armeestützpunkt und war während der Berlin Blockade einer der Dreh- und Angelpunkte für die Versorgung aus der Luft. Von hier sind es nur noch rund 25km zum Inlandeis, doch zunächst müssen wir noch unsere restliche Ausrüstung prüfen und fertig packen. Am Abend bleibt sicher noch etwas Zeit um in dem 550 Seelen Ort zu schlendern und sich vor allem noch einmal richtig den Magen voll zu schlagen. Übernachtung in einer Lodge.

 

3. Tag

Am Morgen holen wir noch einmal den Wetterbericht aus Innsbruck ein und melden uns bei der Polizei ab. Dann geht es gegen Mittag mit dem Truck an die Eiskante. Der Punkt 660 ist nichts weiteres als eine kleine Anhöhe die sich wunderbar für einen Ausblick auf den Russellgletscher eignet, hier steigen wir aus und beginnen unser Unternehmen. Mit den schweren Pulkas beladen kämpfen wir uns einige km durch den zerklüfteten Gletscher und über Geröll nach oben und werden an einem guten Platz unser erstes Camp aufschlagen.

 

4. - 6. Tag

In den folgenden Tagen arbeiten wir uns höher auf das Inlandeis hinauf. Immer wieder müssen wir dabei Spaltenzonen umgehen und die Pulkas an kniffligen Stellen im Eis manövrieren. Die Tagesetappen können je nach Verhältnissen und Wegfindung bei 8, 12 oder auch 20km liegen. Je nach dem wie wir voran kommen, erreichen wir am Ende des 5. Tages oder im Laufe des 6. Tages das "fast" spaltenfreie Inlandeis.

 

7. - 17. Tag

Die Tage beginnen mit dem Frühstück und einer heißen Tasse Kaffee im Schlafsack, Anziehen und Zusammenpacken der Pulkas. Ski anschnallen und los laufen. 15, 20, bis 30km sind die Etappen lang und wir steigen langsam dem Eisschild empor. Halo Effekte begleiten den Tag, Stunden in denen die Sonne scheint mit Temperaturen um -10 Grad sind die schönen Seiten. Völliger White Out, Sturm, Schneefall und Temperaturstürze zeigen aber auch die Ernsthaftigkeit des Unternehmens. Mit dem Kompass navigieren wir nach Westen, langsam werden wir eins mit der Eiswüste, es wird still und langsam werden auch die Pulkas leichter. Mittags halten wir für 45 Minuten an, stellen kurz ein Zelt auf und nehmen etwas Spezialnahrung zu uns. Dann geht es weiter durch die Stille. Abends schlagen wir unser Camp auf, kochen Wasser für den Abend und den nächsten Morgen, essen Pasta Bolognese, Pasta Funghi und schlafen müde ein. Die Nächte mit -20°C kleiden das Innenzelt in ein weißes Licht. Irgendwann taucht während der Etappen in der Ferne unser Zwischenziel auf. Die verlassene Radarstation DYR 2 der Amerikaner diente den Amerikanern im kalten Krieg als Frühwarneinrichtung, für uns ist sie ein faszinierendes Museum, das langsam im Schnee versinkt  und uns hauptsächlich als willkommenes und abwechslungsreiches Biwak für die Nacht auf 66.29.554 Nord und 46.18.966 Ost. Vermutlich werden wir hier auch einen Rasttag einlegen.

 

18. - 26. Tag

Noch einige Tage geht es bergauf und wir müssen schon genau auf den Höhenmesser schauen um den höchsten Punkt zu finden. Dann merken wir wie der Pulka schneller läuft und sich die Etappen deutlich erhöhen. 30km und manchmal mehr sind jetzt drin. Das Gewicht der Ausrüstung hat sich weiter reduziert. Über IRIDIUM Satellit hält uns Philipp aus dem Alpine Welten Büro in Deutschland auf dem Laufenden und versorgt uns mit Infos und dem wichtigen Wetterbericht. Während das Gelände schwieriger wird, die Spaltenzonen wieder größer werden und Schmelzwasserseen zu Umwegen zwingen, taucht in der Ferne der Atlantik auf. Wir kommen in den Einflussbereich des Piteraqs "Der der Dich angreift". Mit Windgeschwindigkeiten von 180 - 280 km/h fegt der Wind hauptsächlich im Herbst und Winter an der Ostküste entlang. Dennoch dürfen wir in Zeiten des Klimawandels diesen Effekt auch im Sommer nicht unterschätzen.

 

27. - 28. Tag

Die Ski werden jetzt wieder immer öfter gegen Steigeisen getauscht. Steil geht es über den Gletscherbruch hinunter und am Ende ist es soweit, der letzte Schritt geht in den vermutlich an dieser Stelle zugefrorenen Atlantik. Eine unglaubliche Atmosphäre ergreift uns und sicher wird dieser Moment auch unvergesslich bleiben. Die Inlandeis Durchquerung über die größte Insel der Welt ist geschafft. Per Satelitentelefon nehmen wir noch einmal Kontakt mit unseren Inuit Freunden auf und organisieren die Abholung. Diese Nacht verbringen wir sogar in einer verlassenen Hütte mit Blick auf die Bucht.

 

29. Tag

An den Eisbergen vorbei fahren wir in das kleine und beschauliche Inuit Indianerdorf Isortoq. Hiwer leben ca. 150 Einwohner hauptsächlich von der Jagd auf Robben. An den Haüßern hängen Felle der Tiere und das eine oder andere Eisbärfell kann sich auch hierher verirren. Authentischer kann mann Grönland fast nicht erleben und wir genießen die Umgebung von so vielen Menschen. Übernachtung im Gemeindehaus von Isortoq bei einer Tiefkühlpizza aus dem Supermarkt des Dorfes.

 

30. Tag

Am Morgen werden wir vom Air Greenland Hubschrauber abgeholt und fliegen ins ca. 30 Minuten entfernte Tasiilak. Hier sind wir für die folgende Nacht im weit über Grönland hinaus bekannten Hotel " The red House" von Robert Peroni zu Gast. Tasiilak ist mit rund 3000 Einwohner die größte Ortschaft an der Ostküste und Dreh- und Angelpunkt für Outdoor Unternehmungen aller Art in Grönland. Neben dem Fischfang und der Jagd haben sich die Inuit hier mit dem Tourismus ein weiteres Standbein aufgebaut. Im Hotel genießen wir die Sauna und ein fürstliches Abendessen. Letzte Übernachtung in Grönland.

 

31. Tag:

Am Morgen besteht noch einmal die Möglichkeit letzte Einkäufe zu tätigen. Am Mittag fliegen wir mit dem Hubschrauber über den König Oscar Fjord nach Kulusuk und können dabei noch einmal einen Blick über deises faszinierende Land werfen, bevor es mit der Turboprop Maschine wieder nach Island zurück geht. Der Irish Pub in Reykjavik ruft.

 

32. Tag

Am frühen Morgen fahren wir wieder zum Flughafen und fliegen zurück nach Hause. Ankunft im Laufe des Nachmittags.

 

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • 32 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
  • Hin- und Rückflug ab/bis München oder Frankfurt
  • Fluggepäck 23 kg + Handgepäck 8 kg
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm
  • Organisation der gesamten Expedition
  • Expeditionserfahrener IVBV Bergführer aus D/A
  • Expeditionsgenehmigung der grönländischen Behörden
  • Übernachtung in Hotels & Hütten während der An-/Abreise
  • Halbpension während der An/Abreise in Island
  • Vollpension mit Spezialverpflegung während der Expedition
  • Komplette Camp Ausrüstung mit Kochutensilien
  • Sehr gute 3-Personen-Zelte
  • Moderne Zugschlitten von Acapulka mit Tragegestellen
  • IRIDIUM Satellitentelefon / exklusive Gesprächsgebühren
  • Umfangreiche Medizinische Notfallausrüstung
  • GPS/Satellitengestützter Notfallsender auf Tour
  • Großkalibrige Schusswaffe & Signalpistole (Eisbärenschutz)
  • Hubschrauberflüge Kulusuk - Tasiilaq
  • Hubschrauberflug Raum Isortoq - Tasiilaq
  • Expeditionswetterbericht
  • Vorbereitungstreffen in Blaubeuren
  • Grußkarten
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Evakuierungs-, Krankenrücktransport- und SAR Versicherung

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag 25 €
  • Rail and Fly mit der Deutschen Bahn

Leistungen exklusive

  • Zusatzkosten für Speisen und Getränke außerhalb der Halbpension
  • Anfallende Zusatzkosten für Übergepäck
  • Zusatzkosten infolge von Änderungen im Reiseverlauf
  • Individuelle Trinkgelder

 

Leistungen zubuchbar

  • Einzelzimmer gegen Aufpreis in Reykjavik möglich

Wichtige Hinweise & Tipps

Einreisebestimmungen

Grönland gehört nicht zum Schengenraum. Für diese Bergreise benötigen Angehörige aus dem deutschsprachigem EU Raum und der Schweiz daher einen gültigen Reisepass. Angehörige aus einem anderen Teil der Welt wenden sich am Besten an ihr zuständiges Konsulat.

Weitere Informationen zum Reiseland erteilt auch das Auswärtige Amt unter folgendem Link: Länderinformation Grönland

 

Impfungen

Grundsätzlich empfehlen wir für weltweite Bergreisen eine Immunisierung gegen Polio, Diphterie, Keuchhusten und Tetanus. Für weiterführende Informationen zur Reisemedizin empfehlen wir das Centrum für Reisemedizin (CRM).

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der oben angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage ist dieser bestrebt, Dir ein Alternativangebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Versicherungen

Grönland ist nicht Teil der EU. Wir empfehlen wir für diese Reise den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten. Bitte prüfe hierzu auch dass die Region Grönland in den Versicherungsschutz eingeschlossen ist. Eine Such- und Bergungsversicherung in Höhe von mindestens 50 000.- € wird vorausgesetzt.

 

Information | Weiterführende Links

 

Beschreibung der Region

Das grönländische Inlandeis ist nach dem antarktischen Eisschild die zweitgröße Eisfläche der Welt. Die durchschnittliche Dicke des Eises beträgt rund 2000m und steigt an manchen Stellen bis über 3000m an. Insgesamt macht das Eis rund 80% der gesamten Fläche Grönlands aus.

An den meisten Stellen Grönlands erreicht das Inlandeis das Meer nicht, so dass die Küstengebiete Grönlands bewohnbar sind und sich Siedlungen entlang schmaler Streifen im Westen und Osten entwickeln konnten. Im eisfreien Süden des Landes wird die Landschaft von hohen Gebirgen durchzogen. Das Hochland wird von Fjorden und Buchten gesäumt.

 

Klima

Grönland befindet sich in der subarktischen Klimazone.  Die Küstengebiete unterliegen aufgrund der Nähe zum Meer anderen klimatischen Einflüssen als das Inlandeis. Hier werden klimatisch vom Grönlandstrom im Westen und Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer liegen rund um den Gefrierpunkt.

Während des arktischen Winters, der von Oktober bis Anfang März dauert, fallen die Temperaturen im Südosten bis auf -20°C. Mit dem Ende des Winters beginnt für Ostgrönland ab Ende Februar bis Anfang Mai die Skitourensaison. Die Tage werden länger , die Temperaturen steigen an und liegen zwar immer noch bei -5 bis -15°C jedoch fühlt sich die Kälte aufgrund der sehr trockenen Luft recht angenehm an. Man kann die dann vorherrschende Sitiuation also durchaus mit einer kalten Januar Skitour in den Alpen auf rund 2500m vergleichen. Ein Wetterumsturz kann allerdings durchaus polare Wetterbedingungen bis -25° mit sich bringen, was wir bei der Planung unserer Skitouren selbstverständlich berücksichtigen.

 

Eisbären auf Grönland

Auf Grönland leben Eisbären. Die Chance auf einen Eisbären zu treffen ist allerdings äußert niedrig, da die Population im Schweizer Land äußerst gering ist. Zwischen November und Januar werden die Jungtiere geboren und im Frühjahr von ihren Müttern ans Meer geführt. In der Region rund um Tasiilaq und unserem Tourengebiet im Schweizer Land ist die Chance auf einen Eisbären zu treffen äußerst gering. Dennoch kann das nicht ausgeschlossen werden, die entsprechenden dramatischen Folgen kann sich jeder selbst ausmalen. Zur Sicherheit sind wir hierbei mit einem eigenen, für arktische Verhältnisse bestens geeigneten Gewehr der Marke Mossberg 590 Kal. 12/76 ausgestattet, damit der Abstand zu den Tieren deutlich genug bleibt.

 

Bitte beachte:

Wir verfügen über eigene Gewehre und führen diese nach Grönland ein.

Die von uns eingesetzten Bergführer werden im Jahr vor Beginn der Tour umfassend im Umgang und in der Schussabgabe mit der großkalibrigen Waffe geschult und erhalten ihr Gewehr nicht erst leihweise nach einer Kurzeinweisung auf Grönland. Dies ist ein wesentliches Qualitäts- und Sicherheitsmerkmal der Reise und sollte als Entscheidungsmerkmal reichen. Man muß dies ganz deutlich sagen, im Notfall kann fehlende Übung mit der Waffe über Leben und Tod des Einzelnen entscheiden.

 

Zusätzliche Rettungs- und Kommunikationsmittel:

Während des Aufenthaltes auf Grönland führen wir zur Kommunikation mit der Außenwelt und zum Einholen des Wetterberichts ein IRIDIUM Satelitentelefon mit. Dieses Telefon, ein zusätzlicher GPS Peilsender und eine umfangreiche Erste Hilfe Ausstattung sind Teil unseres Sicherheitskonzeptes während der Expedition.

 

Unterkünfte während der Reise

Übernachtung in Reykjavik

In Reykjavik übernachten wir in einem Hotel in der Innenstadt. Die Unterbringung erfolgt in komfortablen Doppelzimmern mit eigener Dusche und WC. Zum Abendessen suchen wir jeweils eines der Restaurants in der Altstadt, die unsere Bergführer von den Skitouren auf Island sehr gut kennen, aus.

 

Übernachtung in Tasiilaq

In Tassilaq übernachten wir im berühmten roten Haus von Robert Peroni. Die Unterbringung erfolgt nach Möglichkeit in Superior Doppelzimmern mit eigener Dusche und WC. Sollte dies ausnahmsweise nicht möglich sein so bemühen wir uns um die beste Unterbringung. Robert ist unser Experte vor Ort und organisiert für uns die Transporte und Aufenthalte in den Hütten Grönlands. Wer mehr über Robert erfahren möchte, hier geht es zum sehr lesenswerten Wikipedia Artikel über ihn. Mindestens eine weitere Nacht werden wir bei einheimischen Inuit übernachten um die landestypische Lebensart der Menschen kennen zu lernen.

 

Übernachtung während der Inlandeis Expedition

Während der Inlandeis Durchquerung auf Grönland übernachten wir in sehr guten Zwei-Mann Zelten unseres Partner Hilleberg. Hilleberg Zelte erfüllen die höchsten Anforderungen und sind in polaren Regionen nicht wegzudenken.

 

Informationen zur Unterkunft

  • 2 x ÜN / Frühstück in Reykyavik
  • 1x ÜN / VP in einer Lodge in Kangerlussuaq
  • 1x ÜN / VP im Gemeindehaus von Isortoq
  • 1x ÜN / VP im Hotel " The red House" in Tasiilaq.
  • 26 x ÜN / Vollpension im Zweimann Zelt

Hinweise zur Organisation

Vorbereitungstreffen

Rund einen Monat vor Beginn der Expedition laden wir zu einem Vorbereitungstreffen bei uns ein. Hier lernen sich die Teilnehmer erstmals kennen, letzte Fragen zur Ausrüstung und zum Ablauf der Reise werden geklärt. Für Teilnehmer der Grönland Expedition besteht bei unseren Partnern die Möglichkeit letzte Ausrüstungsgegenstände zu vergünstigten Konditionen einzukaufen.

 

Konditionelle Vorbereitung und Vorakklimatisation für Expeditionen

Zur Vorbereitung auf die Grönland Expedition empfehlen wir bereits frühzeitig mit einem ausgedehnten Trainingsprogramm zu starten. Mindestens 1 Jahr vor Beginn der Unternehmung sollte mit einem systematischen Training begonnen werden um den Körper auf die zu erwartende Belastung vorzubereiten. Vor Beginn des Trainings empfehlen wir dazu eine leistungsdiagnostische Untersuchung durch einen Sportmediziner um den individuellen Trainingszustand zu ermitteln.

Auf dieser Basis baut dann das auf Langzeitausdauer und Kraftausdauer ausgerichtete Training auf. Als Sportarten eignen sich am Besten Jogging, Wandern, Radfahren und natürlich das Bergsteigen an sich. Die wöchentlichen Einheiten sollten beispielsweise 2 Einheiten mit extensivem Training mit 60 - 75 min. und 2 Einheiten mit 30 - 45 min. intensivem Training umfassen. Zusätzlich schadet auch ein Kraftausdauertraining mit Sit Ups, Liegestützen, Kniebeugen oder dem Besuch eines Fitnessstudios nicht.

 

Anmeldung

Aufgrund der umfangreichen Vorschriften zur Anmeldung einer Expedition auf Grönland ist eine Anmeldung bis spätestens 4 Monate vor Expeditionsbeginn notwendig.

 

Weitere Abflughäfen

Für diese Expedition nach Grönland organisieren wir Dir den Flug ab/bis Flughafen München (standardmäßig bei Nicht-Auswahl einer Reiseoption) oder Frankfurt. Gerne unterbereiten wir Dir ein takesaktuelles Flugangebot vom Flughafen Deiner Wahl auf Anfrage.

 

Sondergruppe

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Auf Anfrage ermöglichen wir Dir gerne eine Sondergruppe zu dieser Reise.

p.P. ab 14.800,00 €
Tourdauer:
32 Tage
Teilnehmer:
min. 2, max. 6
Land:
Grönland
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
4.4
Tourtermine:
02.05. - 02.06.2019 14.800,00 €
Bergführer: Hans Honold
Dein Wunschtermin ist nicht dabei? Dann frag gleich bei uns nach einem individuellen Termin Wunschtermin beantragen
Noch Fragen?

Antworten zu häufig gestellten Fragen findest Du hier in den Themenbereichen: