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Expedition Inlandeis Durchquerung | Grönland
Fast 600 km von West nach Ost

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Auf den Spuren von Fridtjof Nansen durch das grönländische Inlandeis

Die Durchquerung des grönländischen Inlandeis gehört neben den Expedition zum Nordpol und Südpol zu den drei großen Polarexpeditionen. Fridtjof Nansen durchquerte 1888 als Erster diese Eiswüste und legte damit den Grundstein für heutige Expeditionen. Von Kangerlussuaq im Westen führt die Expedition auf rund 560km durch das Inlandeis. Unterwegs besuchen wir die verlassene amerikanischen Radarstation DYE 2, passieren den Arctic Circle und stoßen in der Regel nach maximal 26 Tagen an der Ostküste auf den Atlantik. Per Hubschrauber geht es dann weiter nach Tasiilaq, wo wir zu Gast bei unserem Freund und Partner Robert Peroni sind.

 

Hinweis: Aufgrund des hohen Organisationsaufwands und behördlichen Vorschriften zur Anmeldung einer Expedition auf Grönland ist eine Buchung bis spätestens 5 Monate vor Expeditionsbeginn notwendig.

 

 

32 Tage
min. 5, max. 8

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Persönlich empfohlen von Robert Peroni
  • Mit 3-tägigem Vorbereitungscamp in den Alpen
  • Zusätzlicher Bergführer ab 8 Teilnehmern
  • Hochwertige Spezialschlitten von Acapulka
  • Hochwertige Expeditionsverpflegung
  • Flug ab/bis München oder Frankfurt inklusive
Jetzt buchen - später zahlen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 13:00 Uhr Kopenhagen
Tourende: Vorraussichtlich 07:00 Uhr Reykjavik Airport

1. Tag:

Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen

Nach Grönland gibt es meist keine Direktflüge. Darum fliegen wir zunächst in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. In einem nahegelegenen Hotel am Flughafen beziehen wir unser Quartier. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen. Den Abend verbringen wir in einem der Restaurants in der Stadt. Übernachtung im Hotel.

Unterkunft noch nicht festgelegtHalbpension

 

2. Tag:
Weiterflug nach Kangerlussuaq

Am frühen Morgen verlassen wir Kopenhagen und fliegen mit Air Greenland nach Kangerlussuaq. Der Ort entstand in den Jahren 1941 - 1951 als amerikanischer Armeestützpunkt und war während der Berlin Blockade einer der Dreh- und Angelpunkte für die Versorgung aus der Luft. Von hier sind es zwar nur noch rund 35 km zum Inlandeis, doch zunächst müssen wir noch unsere gesamte Pulka Ausrüstung fertig packen. Es bleibt sicher auch noch etwas Zeit, um durch den 550 Seelen Ort zu schlendern und letzte Einkäufe im Supermarkt zu tätigen. Am Abend gehen wir in ein idyllisch gelegenes Restaurant mit Blick auf einen gefrorenen See zum Abendessen. Übernachtung in einfachen Zimmern in der Polar Lodge.

Halbpension

3. Tag:
Per Truck an die Eiskante zum Point 660

Am Morgen holen wir noch einmal den Wetterbericht aus Innsbruck ein. Anschließend geht es mit dem Truck an die Eiskante. Mit etwas Glück erhaschen wir unterwegs einen Blick auf Rentiere und Moschusochsen. Der Point 660 ist nichts Weiteres als eine kleine Anhöhe, welche sich wunderbar für einen Ausblick auf den Russellgletscher eignet. Hier beginnt unsere Inlandeis Durchquerung. Je nach Bedingungen kann es sein, dass wir die Pulkas zunächst einige Meter über Geröll tragen müssen, bevor wir den Gletscher erreichen. Mit Steigeisen oder bei guten Schneebedingungen sogar bereits mit Ski folgen wir nun unserer bewährten Route durch den Gletscherbruch zu unserer ersten Koordinate und schlängeln uns geschickt durch das Spaltenlabyrinth  Das heutige Camp ist rund 8km vom Startpunkt geplant, wo wir bereits außerhalb der ersten Spaltenzone gut campen können.

6-8hExpeditionszelt HillebergVollpension

4. - 6. Tag: -
Der Weg ins Eis über die größte Insel der Welt

In den folgenden Tagen arbeiten wir uns höher auf das Inlandeis hinauf. Ein weiteres Mal müssen wir dabei ein weiteres Mal eine kleinere Spaltenzone durchqueren und den „Grand Canyon“ umgehen. An einigen Stellen muss das Pulka dabei geschickt durch das Eis manövriert werden. Unsere Tagesetappen steigern sich dabei täglich von ca. 8 bis 20 km und mehr. Wichtig dabei ist, dass wir die ersten 50-60km auf dem Eis zügig überwinden, durch die Geographie des Landes in dieser Zone die größte Gefahr von Piteraqs „Der, der Dich angreift“ besteht. Piteraqs sind gefährliche Fallwinde, welche mit Windgeschwindigkeiten von 180 – 280 km/h hauptsächlich im Herbst und Winter an der Ost- und Westküste vorkommen. Dennoch dürfen wir in Zeiten des Klimawandels dieses Wetterphänomen auch im Frühjahr nicht unterschätzen. Je nachdem wie wir voran kommen, erreichen wir am Ende des 5. Tages oder im Laufe des 6. Tages das "nahezu" spalten freie Inlandeis.

7. - 17. Tag: -
Eis, Eis, Eis... biszur verlassenen Radarstation DYE 2

Es versteht sich von selbst, dass eine Inlandeis Durchquerung nicht exakt Tag für Tag beschrieben werden kann. Das Wetter und die Verhältnisse bestimmen den Reiseablauf. Die folgende Beschreibung soll Dir aber einen groben Anhalt über den Tagesablauf geben. Die Tage beginnen mit dem Frühstück und einer heißen Tasse Kaffee im Schlafsack, Anziehen und Zusammenpacken der Pulkas. Gegen 09.00 Uhr schnallen wir die Ski an und laufen rund 9 bis 10 Stunden. Pünktlichkeit und Routinen, spielen eine große Rolle und tragen erheblich zum Erfolg des Unternehmens bei.

Die täglichen Etappen betragen je nach Bedingungen 15, 25, 30 km und wenn möglich oder notwendig auch mehr. Jede Stunde unterbrechen wir für eine kurze Verpflegungs- und Trinkpause. Das Wetter wird uns Tage bescheren, an welchen die Sonne brennt, so dass wir sehr leicht, z.t bis auf die Unterwäsche bekleidet gehen können, wie auch Tage an denen wir froh sind, wenn die 10-minütigen Pausen enden um sich wieder warm zu laufen. Halo Effekte kündigen beeindruckend Wetterumschwünge an, welche zu völligem White Out, Sturm, Schneefall und Temperaturstürzen mit -30°C  führen können. Dieses Wetter zeigt aber auch die Ernsthaftigkeit des Unternehmens auf. Mit dem Kompass und GPS navigieren wir Tag für Tag weiter nach Westen und werden langsam eins mit der Eiswüste. Mit jedem Tag werden langsam aber auch die Pulkas leichter. Mittags halten wir für 45 Minuten an, stellen ggf. kurz ein Zelt auf und nehmen etwas Spezialnahrung zu uns. Abends schlagen wir unser Camp auf, je nach Bedingungen bauen wir Schneemauern und kochen Wasser für das Abendessen und den nächsten Morgen. Pasta Bolognese, Pasta Funghi und verschiedene andere Sorten unserer Expeditionsnahrung sorgen für neue Kraft am Folgetag. Nächte mit rund -25 - 30°C können das Innenzelt in ein weißes Licht kleiden. Nach rund 10 bis 12 Tagen taucht während der Etappen in der Ferne unser Zwischenziel auf.

Die verlassene Radarstation DYE 2 der Amerikaner diente den Amerikanern im Kalten Krieg als Frühwarneinrichtung. Für uns ist sie ein faszinierendes und surreales Museum, welches langsam im Schnee versinkt und uns hauptsächlich als willkommenes und abwechslungsreiches Biwak für die Nacht auf 66.29.554 Nord und 46.18.966 Ost dient. Hals über Kopf wurde die Station im Jahr 1988 verlassen und so können wir im Lagerraum der Küche sogar mehr als 30 Jahre alte Eier und andere Vorräte bestaunen. Sofern es der Zeitplan hergibt, werden wir hier ggf. einen Rasttag einlegen.

8-10hExpeditionszelt HillebergVollpension

18. - 27. Tag: -
Auf den höchsten Punkt und dann dem Atlantik entgegen

Noch einige Tage geht von DYE 2 bergauf und wir müssten schon genau auf den Höhenmesser schauen, um den höchsten Punkt zu finden. Irgendwann merken wir aber, wie das Pulka schneller läuft und sich die Etappen deutlich erhöhen. Das Gewicht der Ausrüstung hat sich weiter reduziert.30 km und mehr sind jetzt durchaus drin. Über IRIDIUM Satellit hält uns das Alpine Welten Büro in Deutschland auf dem Laufenden, versorgt uns mit Infos und dem wichtigen Wetterbericht, denn wir kommen wieder in den Einflussbereich des Piteraqs. In der Ferne tauchen an den letzten Tagen die ersten Bergspitzen des Schweizer Landes auf und kündigen das nahe Erreichen der Eiskante an.

8-10hExpeditionszelt HillebergVollpension

28. Tag: 
Die letzte Strecke der Inlandeis Durchquerung

Bei guten Wetterbedingungen ist der heutige Tag ein einzigartiger Traum. Nach den ganzen Tagen im unendlichen Weiß schmelzen die Höhenmeter heute nur so dahin. Zunächst fahren wir weite Strecken ab, bevor das Gelände schwieriger wird und die Spaltenzonen wieder größer werden. Vereinzelte Schmelzwasserseen können uns zu Umwegen zwingen. Die Ski müssen an einzelnen Passagen je nach Bedingungen wieder öfter gegen Steigeisen getauscht werden. Während all diesen Herausforderungen taucht in der Ferne der Atlantik mit seinen schwimmenden Eisbergen auf. Durch einige Spaltenzonen manövrieren wir unsere Pulkas hinunter und am Ende ist es soweit, die Gryllhytta markiert das Ende des Inlandeises. Zum ersten Mal stehen wir wieder auf Fels und Geröll. Von hier ist es fast nur einen Steinwurf zum, mit Meereis zugefrorenen Atlantik. Eine unglaubliche Atmosphäre ergreift uns und sicher wird dieser Moment bei jedem Teilnehmer unvergesslich bleiben. Je nach Bedingungen entscheidet sich jetzt, wie es weiter geht. Ob per Boot, zu Fuß über einen zugefrorenen See oder per Hubschrauber direkt nach Tasiilaq. Per Satellitentelefon nehmen wir ein letztes Mal Kontakt mit unseren Inuit Freunden auf und organisieren anhand der Verhältnisse die Möglichkeiten der Abholung.

8-10hExpeditionszelt HillebergVollpension

29. Tag:
Inuit Indianerdorf Isortoq

Sollten wir per Boot abgeholt werden, so steigen wir heute über einen Schneehang auf das Meereis ab und laufen darauf noch einige km bis zur Eiskante. Durch das offene Meereis manövriert unser Skipper dann das kleine Boot in das nahe gelegene und beschauliche Inuitdorf Isortoq. Alternativ laufen wir bei guter Schneelage zu Fuß über einen zugefrorenen See bis nach Isortoq. Hier leben ca. 150 Einwohner hauptsächlich von der Jagd auf Robben. An den Häusern hängen Felle der Tiere und das eine oder andere Eisbärfell kann sich auch hierher verirren. Authentischer kann man Grönland fast nicht erleben und wir genießen die Umgebung von so vielen Menschen. Die Übernachtung erfolgt dann im Gemeindehaus von Isortoq bei einer Tiefkühlpizza aus dem Supermarkt des Dorfes - nach den Anstrengungen und Entbehrungen der letzten Wochen wirkt das fast wie ein Gourmet-Menü.

Vollpension

30. Tag:
The Red House in Tasiilaq

Je nach Flugwetter werden wir idealerweise am Morgen mit dem Hubschrauber von Air Greenland abgeholt und fliegen ins ca. 30 Minuten entfernte Tasiilaq. Hier sind wir für die folgende Nacht im weltweit bekannten Hotel " The Red House" von Robert Peroni, einem der Pioniere von Polarexpeditionen in Grönland zu Gast. Tasiilaq ist mit rund 3.000 Einwohnern die größte Ortschaft an der Ostküste und Dreh- und Angelpunkt für Outdoorunternehmungen aller Art in Grönland. Neben dem Fischfang und der Jagd haben sich die Inuit hier mit dem Tourismus ein weiteres Standbein aufgebaut. Im Hotel genießen wir die Sauna und ein fürstliches Abendessen. Sicher besteht auch noch die Möglichkeit, die kleine Stadt, den Supermarkt oder das Museum zu besichtigen und Einkäufe zu tätigen. Letzte Übernachtung in Grönland.

The Red House GrönlandHalbpension

31. Tag:
Rückflug über Kulusuk nach Reykjavik

Am Morgen fliegen wir mit dem Hubschrauber über den König Oscar Fjord nach Kulusuk und können dabei noch einmal einen Blick über dieses faszinierende Land werfen, bevor es mit der Turboprop Maschine von Iceland Air in einem rund 1,5 stündigen Flug nach Island geht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung um die Stadt zu erleben. Am Abend ruft ein lokales Restaurant und sicher auch der Irish Pub mit Live Musik und läutet die letzte Nacht in der Arktis ein.

22 Hill Hotel ReykjavikHalbpension

32. Tag:
Heimreise nach Deutschland

Am frühen Morgen fahren wir wieder zum Flughafen Keflavik und fliegen zurück nach Hause. Ankunft im Laufe des Nachmittags.

Frühstück

Anforderungen Das musst du können, um für diese Tour gerüstet zu sein.

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
4.4

Die Expedition und Durchquerung des Inlandeises Grönlands erfordert solide Kenntnisse aus dem Ski,.Skitouren,- oder Skilanglaufbereich. Im Auf- und Abstieg zum und vom Inlandeis müssen zerklüftete Gletscherbereiche und Spaltenzonen mit Ski bzw. mit Steigeisen z.T. am Seil durchquert werden.

Das gesamte Gepäck und anteilige Gruppenausrüstung (Zelte, Kocher, Verpflegung,...) muss dabei mit ca. 55-60kg schweren Pulkas (Zugschlitten) selbst gezogen werden. Dies erfordert eine sehr gute Kondition für durchschnittliche tägliche Gehzeiten von 8 bis zu 10 Stunden. Die täglichen Etappen sind anfangs kürzer und steigern sich im Laufe der Expedition auf 25-30km und bei guten Bedingungen auch mehr.

Bergsteigerische Kenntnisse sind von Vorteil.

Mögliche Wetterumschwünge mit deutlichen Temperaturstürzen auf -30°C und mehr erfordern den physisch und psychisch belastbaren Outdoormenschen. Beim Auf- und Abbau der Camps ist Teamwork gefragt. Erfahrung im winterlichen Campen wird vorausgesetzt.

Vor Bestätigung der Reise und Beantragung der Expeditionsgenehmigung fordern wir einen zusätzlichen Tourenbericht der letzten Jahre an. Teilnehmer über 65 Jahre benötigen aufgrund behördlicher Vorgaben ein ärztliches Attest.

Der Erfolg der Expedition hängt maßgeblich auch von der Vorbereitung und dem systematischen Training für die anstehenden Belastungen ab, zu dessen Umsetzung wir möglichst frühzeitig, idealerweise Monate im Voraus, raten. Ein möglicher Abbruch während der Durchquerung ist nur mit hohem logistischem Aufwand und entsprechenden Kosten möglich.

Hier erhältst Du nützliche Empfehlungen zur Vorbereitung.

Sehr hohe Alpine Erfahrung | Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Große Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Sehr gute Kondition für tägliche Gehzeiten bis 8-10 Stunden
  • Physisch und psychisch belastbar
  • Teamfähigkeit und Bereitschaft zur Mithilfe in den Camps
8-10 h

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive

  • 32 tägige Expedition
  • Organisation der gesamten Expedition
  • Hin- und Rückflug ab/bis München oder Frankfurt
  • Einholung der Expeditionsgenehmigung
  • Fluggepäck 23 kg + Handgepäck 8 kg
  • MSR Expeditionskocher mit Kochausrüstung & Benzin
  • Polarerfahrener Bergführer und Expeditionsleiter
  • Vollpension mit Spezialverpflegung während der Expedition
  • Zusätzlicher Polarguide ab 8 Personen
  • ÜN in sehr guten Hilleberg-Zelten
  • 3-tägiges Vorbereitungscamp in den Alpen
  • Moderne Zugschlitten von Acapulka
  • 1x ÜN/DZ mit HP im ***/**** Hotel in Kopenhagen
  • IRIDIUM Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren)
  • 1x ÜN/DZ mit HP in Kangerlussuaq
  • Umfangreiche Medizinische Notfallausrüstung
  • Hubschrauberflug Raum Isortoq - Tasiilaq
  • GPS/Satellitengestützter Notfallsender auf Tour
  • 1x ÜN/DZ mit HP im Red House in Tasiilaq
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Hubschrauberflug Kulusuk - Tasiilaq
  • 1x Bootsfahrt nach Isortoq*
  • Vorgeschriebene Expeditions -Search & Rescue Versicherung
  • Großkalibrige Schusswaffe & Signalpistole (Eisbärenschutz)
  • Expeditionswetterbericht
  • 1x ÜN/DZ mit HP im ***Hotel in Reykjavik
  • Abschlussfeier & Teilnahmeurkunde
  • Hotel- und Flughafentransfers

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag: 46,00 €
  • Rail and Fly mit der Deutschen Bahn: 95,00 €
  • Einzelzimmer An/Abreise: 400,00 €

Leistungen exklusive

  • Zusatzkosten für Speisen und Getränke außerhalb der Halbpension
  • Anfallende Zusatzkosten für Übergepäck
  • Anfallende Zusatzkosten infolge von Änderungen / Verspätungen oder wetterbedingten Flugstreichungen im Reiseverlauf
  • Versicherungen (Unsere Empfehlung Global Rescue ca. 250 USD)
  • Individuelle Trinkgelder
  •  
  • *Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Tourtermine Für diese Tour sind folgende Termine verfügbar

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

CO2 Emissionen Bei dieser Tour entstehen folgende CO2 Mengen.

Für uns ist Klimaschutz kein Schlagwort, sondern Anliegen. Unser Motto lautet: „Wir tun, was WIR können“ - und was wir können, ist verantwortungsvoll auf Tour gehen. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch, dass die CO2-Bilanz stimmt. Ganz ohne CO2-Fußabdruck kommt man nicht auf den Berg. Aber wie groß der ausfällt, ist sehr wohl plan- und steuerbar. Da setzen wir an. Wir haben für alle unsere Angebote die CO2-Emissionen genau und transparent kalkuliert und dabei analysiert, welche Stellschrauben es gibt, um maximal klimafreundlich in die Berge zu kommen und dort unterwegs zu sein. Diese Infos findet Ihr in den Tourenbeschreibungen – genauso wie passgenaue Lösungen dafür, den eigenen Beitrag zum Klimaschutz optimal zu gestalten.

#wirtunwaswirkönnen

... um die CO2 Bilanz unserer Bergführer zu optimieren!
Unvermeidbare Emissionen gleichen wir durch Investitionen in Klimaschutzprojekte und Klimabildung aus.

CO 2
1.239 kg
Unterkunft
0 kg
Flug
1.056 kg
Transport
4 kg
Aktivität
179 kg

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Das grönländische Inlandeis ist nach dem antarktischen Eisschild die zweitgröße Eisfläche der Welt. Die durchschnittliche Dicke des Eises beträgt rund 2000m und steigt an manchen Stellen bis über 3000m an. Insgesamt macht das Eis rund 80% der gesamten Fläche Grönlands aus.

An den meisten Stellen Grönlands erreicht das Inlandeis das Meer nicht, so dass die Küstengebiete Grönlands bewohnbar sind und sich Siedlungen entlang schmaler Streifen im Westen und Osten entwickeln konnten. Im eisfreien Süden des Landes wird die Landschaft von hohen Gebirgen durchzogen. Das Hochland wird von Fjorden und Buchten gesäumt.

Klima

Grönland befindet sich in der subarktischen Klimazone. Die Küstengebiete unterliegen aufgrund der Nähe zum Meer anderen klimatischen Einflüssen als das Inlandeis. Die Temperaturen auf dem Inlandeis sind dabei niedriger als in den Küstengebieten bzw. im übrigen Grönland und erreichen Temperaturen bis -35°C. Auch ist das Inlandeis von Starkwindfeldern geprägt.

Mit dem Ende des arktischen Winters werden die Tage länger und die Temperaturen steigen an. Trotzdem musst Du während dieser Expedition vor Ort in der Regel mit Tagestemperaturen zwischen -5°C bis -25°C rechnen. Durch die Trockenheit fühlen sich diese Temperaturen angenehmer an. In der Nacht und bei entsprechendem Wind auch tagsüber fallen diese durchaus auf -28°C bis -35°C. Entsprechend muss die Bekleidung & Ausrüstung auf diesen relativ breiten Temperaturbereich abgestimmt sein.

Ausrüstung & Equipment

In der Ausrüstungsliste findest Du alle notwendigen persönlichen Ausrüstungsgegenstände, welche für die Teilnahme notwendig sind und von uns empfohlen werden. Bestimmte Ausrüstungsgegenstände werden von uns gestellt: 

  • Pulkas: Wir nutzen vor Ort sehr hochwertige 170-er Pulkas von Acapulka mit eigenem Zugsystem. Das Gewicht wird ca. 50-60 kg pro Schlitten betragen.
  • Kocher: Vor Ort kommen die bewährten XGK Benzinkocher von MSR zum Einsatz.
  • Zelte: Vor Ort nutzen wir sehr geräumige 3-Personen Zelte von Hilleberg, welche mit 2 Personen belegt werden.
  • Gletscherausrüstung: Die gesamte Gletscherausrüstung zum Begehen der Spaltenzonen wird von uns gestellt.
  • Stromversorgung: Wir verwenden Solarpanels von Goal Zero und eine große Powerbank, die Du nutzen kannst.

Eisbären auf Grönland

Auf Grönland leben Eisbären. Diese sind im Süden Grönlands und speziell auf dem Inlandeis jedoch eher selten anzutreffen. Die Hauptgefahr eines Kontakts mit Polarbären besteht zu Beginn und Ende der Expedition, wenn wir uns im Küstengebiet befinden. Zum Schutz und zur Abwehr von Angriffen durch Polarbären sind wir daher während der Expedition mit einem großkalibrigen Gewehr ausgestattet.

Bitte beachte:

Die von uns eingesetzten Bergführer sind im Umgang und in der Schussabgabe mit der großkalibrigen Waffe geschult und verfügen über jahrelange Erfahrung im Umgang mit Waffen. Dies ist ein wesentliches Qualitäts- und Sicherheitsmerkmal der Reise und sollte als Entscheidungsmerkmal reichen. Man muss dies ganz deutlich sagen, im Notfall kann fehlende Übung mit der Waffe über Leben und Tod des Einzelnen entscheiden.

Zusätzliche Rettungs- und Kommunikationsmittel:

Während des Aufenthaltes auf Grönland führen wir zur Kommunikation mit der Außenwelt und zum Einholen des Wetterberichts ein IRIDIUM Satelitentelefon mit. Dieses Telefon, ein zusätzlicher GPS Peilsender und eine umfangreiche Erste Hilfe Ausstattung sind Teil unseres Sicherheitskonzeptes während der Expedition.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Versicherungsschutz

Grönland ist nicht Teil der EU und gehört zu den abgelegenen Regionen der Erde. Rettungs- und Bergungsaktionen auch nur aufgrund banaler Verletzungen, Erkrankungen oder aufgrund von Erschöpfung erfordern in dieser Region sehr schnell den Einsatz eines Hubschraubers oder Flugzeugs, welche große Strecken überwinden müssen. Derartige Einsätze sind daher mit hohen Kosten verbunden. Darum ist eine Absicherung mit einer

  • Reise-Unfallversicherung
  • Such- und Bergungskostenversicherung

in Höhe von mind. 50.000 Euro dringend anzuraten. Wir empfehlen dazu eine Mitgliedschaft bei Global Rescue. Details dazu erhältst Du mit den Reiseunterlagen.

 

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Gibt es ein Vorbereitungstreffen für die Expedition?

Bei solch langen Unternehmen ist ein Vorbereitungstreffen durchaus wichtig. Sobald die Expedition die Mindestteilnehmerzahl erreicht hat, laden wir zu einem Besprechnungstreffen in unser Büro in Blaubeuren ein. Hier können sich die Teilnehmer dann ein erstes Mal kennenlernen und Fragen zur Expedition werden geklärt. Auch vergünstigte Konditionen für Ausrüstung von unseren Partnern können wir hier besprechen.

Wie kann ich mich konditionell auf die Polar-Expedition vorbereiten?

Zur Vorbereitung auf die Expedition empfehlen wir bereits frühzeitig mit einem ausgedehnten Trainingsprogramm zu starten. Mindestens 1 Jahr vor Beginn der Unternehmung sollte mit einem systematischen Training begonnen werden, um den Körper auf die zu erwartende Belastung vorzubereiten. Vor Beginn des Trainings empfehlen wir dazu eine leistungsdiagnostische Untersuchung durch einen Sportmediziner, um den individuellen Trainingszustand zu ermitteln.

Auf dieser Basis baut dann das auf Langzeitausdauer und Kraftausdauer ausgerichtete Training auf.

Als Sportarten eignen sich am besten Joggen, Wandern, Radfahren und natürlich das Bergsteigen an sich.

Zusätzlich zu Deinen Vorbereitungs-Bergtouren, sollten die wöchentlichen Einheiten beispielsweise 2 Einheiten mit extensivem Training mit 60 - 75 min. und 2 Einheiten mit 30 - 45 min. intensivem Training umfassen. Zusätzlich schadet auch ein Kraftausdauertraining mit Sit Ups, Liegestützen, Kniebeugen oder dem Besuch eines Fitnessstudios nicht.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.

Neuigkeiten Aktuelles zur Tour.

Hier erfährst du mehr
Grönland Inlandeis Expedition erfolgreich
Unsere 8 Gäste aus Deutschland - Holland und der Schweiz haben mit den beiden Bergführern Hans Honold & Florian Schmidt erfolgreich das grönländische Eisschild überquert und sind in Tassilaq eingetroffen. Unterwegs wurde mehrmals Geburtstag gefeiert - gelacht - geleidet und gekämpft. Die Eindrücke bleiben sicher unvergesslich. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu dieser starken Leistung.
Hier erfährst du mehr
Expeditionsgruppe erreicht Radarstation DYE 2
Unsere Grönland Inlandeis Expedition hat heute Mittag die verlassene Radarstation DYE 2 erreicht und schlägt hier Camp 10 auf. Alle 8 Teilnehmer und die beiden Bergführer Hans Honold und Florian Schmidt sind wohlauf! Gutes Wetter sorgte in den letzten Tagen für passablesVorankommen.

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