Die Lechquellenrunde
Wanderwoche durch das Lechquellengebirge


Die Kaiserkrone Wandern In Going Und Kitzbuehl

Geführte Hüttenwanderung auf der Lechquellenrunde in Vorarlberg

Das Lechquellengebirge bietet eine sehr interessante, beeindruckende und abwechslungsreiche Berglandschaft mit einer artenreichen Flora und Fauna. Imposante Felsformen und schroffe Gipfel, Hochebenen und Karstgebiete, Wasserfälle, klare Bergseen und sanfte Almwiesen sowie nicht zuletzt überwältigende Bergpanoramen bilden die Kulisse für eine herausragende Wanderwoche im Vorarlberger Land. Dazu können nicht selten Murmeltiere, Gämsen oder sogar Steinböcke auf dieser Runde beobachtet werden. Begleite uns auf unserer Hüttenwanderung auf der Lechquellenrunde von Schröcken nach Lech am Arlberg!

 

Touren "Highlights"

  • Klassische Bergwanderung von Hütte zu Hütte
  • Geprüfter Bergwanderführer
  • Kleine Gruppengröße

 

MEHRWERT | QUALITÄT:  NUR 8 Personen pro Gruppe! nicht 10 - 12 Personen

Anforderungen

Mittelschwere & schwere Bergwege ROT & SCHWARZ. Für diese geführte Wanderung durch das Lechquellengebirge solltest Du sportlich sein und über eine gute Kondition für Gehzeiten bis 6 Stunden verfügen. Die Aufstiege bei der Lechquellenrunde betragen maximal 1.100 Höhenmeter am Tag. Die durchschnittliche Geschwindigkeit im Aufstieg beträgt beim Wandern ca. 300 Höhenmeter pro Stunde. Ausgesetzte, versicherte oder absturzgefährdete Stellen sind auf dem Großteil der Wanderung nicht zu erwarten. Es gibt einige Passagen, die rutschig sein können und erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit erfordern. Teilweise sind diese mit Drahtseilen zum Festhalten an den felsigen Stellen versichert. Der komplette Rest der Wanderung ist auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT.

Geringe Alpine Erfahrung | Einfache alpine Unternehmung

  • Geringe Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Erfahrung Bergwandern
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
1.100 Hm750 - 1.000 Hm6 hROT - SCHWARZ

 

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

1. Tag:
Über den Schadonapass zur Biberacher Hütte

Die Lechquellenrunde beginnt in Schröcken. Wir überqueren die Brücke über die Bregenzer Ache und wandern durch den Schandelstobel. Der Weg führt zunächst steil bergan, bis die Almwiesen den Wald ablösen und es etwas flacher wird. Vorbei an einem Wasserfall erreichen wir die weiten Flächen des Schadonapasses. Hier haben wir unser Tagesziel, die Biberacher Hütte (1.846 m) unterhalb der Hochkünzelspitze, fast erreicht, wir sehen sie aber erst kurz bevor wir ankommen. Von der Hütte eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick auf die umliegenden Berge, wo wir auf der Terrasse den ersten Etappentag gemütlich ausklingen lassen können.

800 Hm50 Hm2,5 hBiberacher HütteHalbpension

2. Tag:
Entlang des Rothorns ins Große Walsertal

Nach einem stärkenden Frühstück machen wir uns auf den Weg, der uns heute durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft mit schroffen Felswänden, tiefen Tälern und Tobeln aber auch sanften Almwiesen und weites Karstgebiet führt. Am Fuß des 2.239 m hohen Rothorns geht es in südlicher Richtung zur Litahütte (1.830 m). Von hier steigen wir ab in den Metzgertobel sowie weiter in den Talschluss des Großen Walsertals. Der Weg ist an einigen Passagen oft nass und rutschig. Auch wenn er an einigen Stellen mit Drahtseilen versichert ist, erfordert er dennoch erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit. Von der Unteren Alpschellaalpe (1.440 m) geht es wieder stetig bergan, vorbei an einem breiten Wasserfall und der Oberen Alpschellaalpe (1.680 m). Wir queren einen Felsriegel und eine Schotterrinne und gelangen zum Gamsboden, wo es wieder flacher wird. Mit etwas Glück können wir hier Gämsen oder sogar Steinböcke beobachten. Wir folgen dem Weg durch die Karstlandschaft, bis wir schließlich die Göppinger Hütte (2.245 m) erreichen, wo wir heute übernachten.

900 Hm500 Hm5 hGöppinger HütteHalbpension

3. Tag:
Unterhalb der Hochlichtspitze ins Formarintal

Heute stehen nicht ganz so viele Höhenmeter auf dem Programm und wir können die wunderbare Berglandschaft genussvoll erkunden. Wir verlassen die Hütte in östliche Richtung zum Propeller-Denkmal und steigen von dort in steilem Gelände unterhalb der Hochlichtspitze ab zum Laubegg (1.900 m), wo häufig auch im Sommer noch gut begehbare Schneefelder zu finden sind. Der weitere Abstieg bietet wunderbare Ausblicke und führt in Richtung Süden vorbei an der Oberen Älpele (1.770 m) bis zur bewirtschafteten Unteren Älpele (1.582 m). Von hier folgen wir ein Stück dem Fahrweg und dem Lech in westlicher Richtung ins Formarintal. Über sanft ansteigende Almwiesen geht es weiter zur Formarinalpe (1.872 m) und zum Formarinsee bis zur Freiburger Hütte (1.931 m), unserem heutigen Etappenziel.

400 Hm750 Hm5 hFreiburger HütteHalbpension

4. Tag:
Über Gehrengrat und Spullersee zur Ravensburger Hütte

Ein Wandertag mit beeindruckenden Panoramen über die Gipfel der Lechtaler Alpen bis hin ins Verwall liegt vor uns. Zahlreiche Blumenarten sind in der sehr abwechslungsreichen Berglandschaft zu entdecken und vielleicht auch das ein oder andere Murmeltier, Gämsen oder sogar Steinböcke. Wir folgen dem steil ansteigenden Weg in Richtung Osten über den Sattel am Fuß des 2.292 m hohen Formaletsch und queren die Karsthochfläche Steinernes Meer. Danach geht es steil bergan und wir gelangen über eine steile Flanke auf den Kamm des Gehrengrats (2.439 m), den höchsten Punkt unserer Wanderwoche, der einen phantastischen Ausblick bietet. Von hier steigen wir über den Dalaaser Schütz ab zum Spullersee. Zunächst ist der Weg steil und teilweise ausgesetzt. Nicht nur bei Nässe ist auf dem rutschigen Weg erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit notwendig. Über sanfter werdende Weideflächen gelangen wir schließlich zum Spullersee, von wo wir über die Nordstaumauer die Ravensburger Hütte (1.948 m) erreichen, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

700 Hm5 hRavensburger HütteHalbpension

5. Tag:
Übers Madlochjoch nach Zürs und zur Stuttgarter Hütte

Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Stierlochjoch auf und biegen dann zum Madlochjoch (2.438 m) ab. Dabei geht es stetig, teils steil bergan, wir genießen aber gleichzeitig ein wunderbares Bergpanorama vom Bregenzerwald über den Arlberg bis zur Silvretta. Vom Madlochjoch steigen wir zum Zürser See (2.160 m) ab und folgen dem Weg über die Madlochalpe (1.943 m), auf dem häufig Murmeltiere beobachtet werden können, bis nach Zürs (1.717 m). An der Kirche vorbei, anfangs steil bergan führt uns der Weg weiter über die Trittalpe (1.946 m) bis zur Stuttgarter Hütte (2.310 m).

1.100 Hm750 Hm6 hStuttgarter HütteHalbpension

6. Tag:
Über die Rauhkopfscharte weiter bis Lech

Von der Stuttgarter Hütte geht es über die Rauhkopfscharte (2.419 m) durch das Ochsengümple zur Rüfikopfbahn (2.362 m). Die Skibegeisterten unter uns finden an der Bergstation das „Kästle Mountain Museum“, in dem sie Ski-Geschichte der Kultmarke vom Arlberg erleben können (Eintritt frei). Wir folgen dem Weg weiter bis nach Lech, wo unsere Wanderung endet. Wer sich den langen Abstieg sparen möchte, kann optional die Bergbahn nach Lech nutzen.

100 Hm1.000 Hm (mit Seilbahnnutzung 100 Hm)4,5 hFrühstück

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • 6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
  • 5 x Ü/HP | Hütte - MBZ oder Lager
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag 15 €

Leistungen exklusive

  • Speisen und Getränke außerhalb der Halbpension
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise
  • Zusatzkosten für Seilbahnkosten
  • Individuelle Trinkgelder
  • Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Häufige Fragen & Antworten zu dieser Tour

Sind meine Schuhe zum Bergwandern geeignet?

finde-geeignete-schuhe-zum-bergwandern.jpg

 

Das „geeignete“ Schuhwerk Kategorie B - max. C

 

In der Alpine Welten Akademie behandeln wir das Thema Bergschuhe zum Wandern sehr ausführlich. Klick Dich rein und sammle wertvolle Tipps! Es ist sehr wichtig, dass Du auf Deiner geplanten Bergwanderung gut ausgerüstet unterwegs bist. Lass Dich im Fachhandel ausgiebig beraten und nimm Dir für den Schuhkauf Zeit. Unten findest Du ein Video zum Thema Bergwanderschuhe. Das obige Bild sollte darstellen, dass zu leichte und auch zu schwere/stabile Schuhe ungeeignet sind zum Bergwandern!

Besonderheit Alpenüberquerung!

Bei anspruchsvollen Wanderungen müssen häufig Schneefelder begangen werden, zudem ist das Gepäck meist schwerer als bei kürzeren Touren. Aus diesem Grund ist für diese Touren ein Bergschuh der Kategorie B meistens nicht geeignet! Einige Negativ-Beispiele haben wir unten aufgelistet. Diese Schuhe sind ungeeignet, da sie nicht der Kategorie B entsprechen, sondern obwohl sie knöchelhoch sind, der Kategorie A zuzuordnen sind. Fehlende Sohlensteifigkeit und mangelnder Knöchelhalt sind die Ausschlusskriterien!

ungeeignete-schuhe-fuer-alpenueberquerung.jpg

 

 

Logo Alpine Welten Akademie

Wann endet die Tour?

Die grobe Schätzung zum Tourende findest Du im Reiseprogramm. Wenn Du Deine Rückreise planst, berücksichtige unbedingt einen ausreichenden "Puffer", da sich die Zeit aus den verschiedensten Gründen (Wetter, Teilnehmer, Stau etc.) verschieben kann.

Wichtige Hinweise

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der oben angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage ist dieser bestrebt, Dir ein Alternativangebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Versicherungen

Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Im Verlauf der Buchung besteht entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein, Schweizer Alpenclub SAC, Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Weiterführende Informationen

Bitte beachte folgenden Link

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Beschreibung der Region

Das Lechquellengebirge

Das Lechquellengebirge liegt im österreichischen Vorarlberg und umfasst eine kleine Gebirgsgruppe um den Oberlauf des Lech mit dessen Quellbächen Formarinbach und Spullerbach. Es reicht von Damüls entlang des Argenbachs nach Schröcken im Norden bis nach Bludenz über das Klostertal und zum Flexenpass im Süden und grenzt somit sowohl an den Bregenzerwald und die Allgäuer Alpen als auch an die Lechtaler Alpen, die Verwallgruppe und den Rätikon.

Abgesehen von dem sehr gut erschlossenen Skigebiet in Lech und Zürs, ist das Lechquellengebirge touristisch wenig erschlossen und eher abgeschieden. Auch befinden sich im Lechquellengebirge zwei größere Kernzonen des Biosphärenreservates Großes Walsertal, deren Gebirgswälder nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden und mit ihrer Ursprünglichkeit ein mittlerweile seltenes Bild in den nördlichen Kalkalpen bilden. Die Landschaft im Lechquellengebirge ist insgesamt sehr abwechslungsreich, vielfältig und eindrucksvoll. Tiefe Täler, ausgesetzte Gipfel und schroffe Felsen sind hier ebenso zu finden wie sanfte Almwiesen, Karsthochflächen sowie Wasserfälle und klare Bergseen. Nicht nur die Flora, sondern auch die Fauna ist sehr artenreich. Murmeltiere, Gämsen und sogar Steinböcke können häufig gesichtet werden.

Der höchste Gipfel des Lechquellengebirges ist die Untere Wildgrubenspitze mit 2.753 m Höhe. Aber nicht nur von den Gipfeln bieten sich immer wieder unbeschreiblich schöne Bergpanoramen über die angrenzenden Gebirgsgruppen.

 

Kästle Mountain Museum

Bevor wir am letzten Tag absteigen, lohnt sich an der Bergstation der Rüfikopfbahn in Oberlech ein Abstecher ins Museum der Arlberger Kult-Skimarke Kästle auf 2.350 m Höhe. Zu sehen gibt es historisches Bildmaterial aus einer Zeit, in der der Skitourismus noch in den Kinderschuhen steckte, die anschauliche Erfolgsgeschichte des berühmten "Arlberg-Skis", Skimodelle aus längst vergangenen Tagen und nicht zuletzt Toni Sailers drei Goldmedaillen der Olympischen Winterspiele 1952. Das Museum ist während der Betriebszeiten der Rüfikopfbahn geöffnet, der Eintritt ist frei. Übrigens vertrauen auch die Bergführer von Alpine Welten auf Ski von Kästle.

 

Unterkünfte während der Reise

Informationen zur Unterkunft

  • Unterkunft im Matratzenlager oder Zimmerlager folgender Hütten:
    Biberacher Hütte / Göppinger Hütte / Freiburger Hütte / Ravensburger Hütte / Stuttgarter Hütte
  • Übernachtung mit Halbpension
  • Duschmöglichkeiten auf den Hütten
ab 729,00 €
Tourdauer:
6 Tage
Teilnehmer:
min. 5, max. 8
Land:
Österreich
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
2.4
Tourtermine:
29.06. - 04.07.2020
729,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
27.07. - 01.08.2020
729,00 €
Bergführer: Christian Zollner
24.08. - 29.08.2020
729,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
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