Die Lechquellenrunde
Wanderwoche durch das Lechquellengebirge


Die Kaiserkrone Wandern In Going Und Kitzbuehl

Geführte Hüttenwanderung auf der Lechquellenrunde in Vorarlberg

Das Lechquellengebirge bietet eine sehr interessante, beeindruckende und abwechslungsreiche Berglandschaft mit einer artenreichen Flora und Fauna. Imposante Felsformen und schroffe Gipfel, Hochebenen und Karstgebiete, Wasserfälle, klare Bergseen und sanfte Almwiesen sowie nicht zuletzt überwältigende Bergpanoramen bilden die Kulisse für eine herausragende Wanderwoche im Vorarlberger Land. Dazu können nicht selten Murmeltiere, Gämsen oder sogar Steinböcke auf dieser Runde beobachtet werden. Begleite uns auf unserer Hüttenwanderung auf der Lechquellenrunde von Schröcken nach Lech am Arlberg!

 

Touren "Highlights"

  • Klassische Bergwanderung von Hütte zu Hütte
  • Geprüfter Bergwanderführer
  • Kleine Gruppengröße

Anforderungen

Für diese geführte Wanderung durch das Lechquellengebirge solltest Du sportlich sein und über eine entsprechende Kondition für Gehzeiten bis 6 Stunden verfügen. Die Aufstiege bei der Lechquellenrunde betragen maximal 1.100 Höhenmeter am Tag. Die durchschnittliche Geschwindigkeit im Aufstieg beträgt beim Wandern 300 Höhenmeter pro Stunde. Ausgesetzte, versicherte oder absturzgefährdete Stellen sind auf dem Großteil der Wanderung nicht zu erwarten. Es gibt einige Passagen, die rutschig sein können und erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit erfordern. Teilweise sind diese mit Drahtseilen zum Festhalten an den felsigen Stellen versichert. Der komplette Rest der Wanderung ist auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT.

 

Anforderungsmerkmale

  • Mittelschwere Bergwege ROT
  • Ausgesetzte, rutschige Passagen / Stellen SCHWARZ
  • Gute Kondition für Wanderungen mit 6 Stunden Gehzeit
  • Bis 1.100 Hm im Aufstieg
  • Geringe Alpine Erfahrung / Geringe Ernsthaftigkeit
  • Erfahrung Bergwandern
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

1. Tag

Die Lechquellenrunde beginnt in Schröcken. Wir überqueren die Brücke über die Bregenzer Ache und wandern durch den Schandelstobel. Der Weg führt zunächst steil bergan, bis die Almwiesen den Wald ablösen und es etwas flacher wird. Vorbei an einem Wasserfall erreichen wir die weiten Flächen des Schadonapasses. Hier haben wir unser Tagesziel, die Biberacher Hütte (1.846 m) unterhalb der Hochkünzelspitze, fast erreicht, wir sehen sie aber erst kurz bevor wir ankommen. Von der Hütte eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick auf die umliegenden Berge, wo wir auf der Terrasse den ersten Etappentag gemütlich ausklingen lassen können.

Gz 2,5 h / ↑ 800 Hm, ↓ 50 Hm

 

2. Tag

Nach einem stärkenden Frühstück machen wir uns auf den Weg, der uns heute durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft mit schroffen Felswänden, tiefen Tälern und Tobeln aber auch sanften Almwiesen und weites Karstgebiet führt. Am Fuß des 2.239 m hohen Rothorns geht es in südlicher Richtung zur Litahütte (1.830 m). Von hier steigen wir ab in den Metzgertobel sowie weiter in den Talschluss des Großen Walsertals. Der Weg ist an einigen Passagen oft nass und rutschig. Auch wenn er an einigen Stellen mit Drahtseilen versichert ist, erfordert er dennoch erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit. Von der Unteren Alpschellaalpe (1.440 m) geht es wieder stetig bergan, vorbei an einem breiten Wasserfall und der Oberen Alpschellaalpe (1.680 m). Wir queren einen Felsriegel und eine Schotterrinne und gelangen zum Gamsboden, wo es wieder flacher wird. Mit etwas Glück können wir hier Gämsen oder sogar Steinböcke beobachten. Wir folgen dem Weg durch die Karstlandschaft, bis wir schließlich die Göppinger Hütte (2.245 m) erreichen, wo wir heute übernachten.

Gz 5 h / ↑ 900 Hm, ↓ 500 Hm

 

3. Tag

Heute stehen nicht ganz so viele Höhenmeter auf dem Programm und wir können die wunderbare Berglandschaft genussvoll erkunden. Wir verlassen die Hütte in östliche Richtung zum Propeller-Denkmal und steigen von dort in steilem Gelände unterhalb der Hochlichtspitze ab zum Laubegg (1.900 m), wo häufig auch im Sommer noch gut begehbare Schneefelder zu finden sind. Der weitere Abstieg bietet wunderbare Ausblicke und führt in Richtung Süden vorbei an der Oberen Älpele (1.770 m) bis zur bewirtschafteten Unteren Älpele (1.582 m). Von hier folgen wir ein Stück dem Fahrweg und dem Lech in westlicher Richtung ins Formarintal. Über sanft ansteigende Almwiesen geht es weiter zur Formarinalpe (1.872 m) und zum Formarinsee bis zur Freiburger Hütte (1.931 m), unserem heutigen Etappenziel.

Gz 5 h / ↑ 400 Hm, ↓ 750 Hm

 

4. Tag

Ein Wandertag mit beeindruckenden Panoramen über die Gipfel der Lechtaler Alpen bis hin ins Verwall liegt vor uns. Zahlreiche Blumenarten sind in der sehr abwechslungsreichen Berglandschaft zu entdecken und vielleicht auch das ein oder andere Murmeltier, Gämsen oder sogar Steinböcke. Wir folgen dem steil ansteigenden Weg in Richtung Osten über den Sattel am Fuß des 2.292 m hohen Formaletsch und queren die Karsthochfläche Steinernes Meer. Danach geht es steil bergan und wir gelangen über eine steile Flanke auf den Kamm des Gehrengrats (2.439 m), den höchsten Punkt unserer Wanderwoche, der einen phantastischen Ausblick bietet. Von hier steigen wir über den Dalaaser Schütz ab zum Spullersee. Zunächst ist der Weg steil und teilweise ausgesetzt. Nicht nur bei Nässe ist auf dem rutschigen Weg erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit notwendig. Über sanfter werdende Weideflächen gelangen wir schließlich zum Spullersee, von wo wir über die Nordstaumauer die Ravensburger Hütte (1.948 m) erreichen, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Gz 5 h / ↑ 700 Hm, ↓ 700 Hm

 

5. Tag

Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Stierlochjoch auf und biegen dann zum Madlochjoch (2.438 m) ab. Dabei geht es stetig, teils steil bergan, wir genießen aber gleichzeitig ein wunderbares Bergpanorama vom Bregenzerwald über den Arlberg bis zur Silvretta. Vom Madlochjoch steigen wir zum Zürser See (2.160 m) ab und folgen dem Weg über die Madlochalpe (1.943 m), auf dem häufig Murmeltiere beobachtet werden können, bis nach Zürs (1.717 m). An der Kirche vorbei, anfangs steil bergan führt uns der Weg weiter über die Trittalpe (1.946 m) bis zur Stuttgarter Hütte (2.310 m).

Gz 6 h / ↑ 1.100 Hm, ↓ 750 Hm

 

6. Tag

 

Von der Stuttgarter Hütte geht es über die Rauhkopfscharte (2.419 m) durch das Ochsengümple zur Rüfikopfbahn (2.362 m). Die Skibegeisterten unter uns finden an der Bergstation das „Kästle Mountain Museum“, in dem sie Ski-Geschichte der Kultmarke vom Arlberg erleben können (Eintritt frei). Wir folgen dem Weg weiter bis nach Lech, wo unsere Wanderung endet. Wer sich den langen Abstieg sparen möchte, kann optional die Bergbahn nach Lech nutzen.

Gz 4,5 h / ↑ 100 Hm, ↓ 1.000 Hm (mit Seilbahnbenutzung Gz 2,5 h / ↑ 100 Hm, ↓ 100 Hm)

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • 6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
  • 5 x Ü/HP im Mehrbettzimmer oder Lager der Hütte
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag 15 €

Leistungen exklusive

  • Speisen und Getränke außerhalb der Halbpension
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise
  • Zusatzkosten für Seilbahnkosten
  • Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Wichtige Hinweise & Tipps

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der oben angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 10 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage ist dieser bestrebt, Dir ein Alternativangebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Versicherungen

Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Im Verlauf der Buchung besteht entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein, Schweizer Alpenclub SAC, Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Weiterführende Informationen

Bitte beachte folgenden Link

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Beschreibung der Region

Das Lechquellengebirge

Das Lechquellengebirge liegt im österreichischen Vorarlberg und umfasst eine kleine Gebirgsgruppe um den Oberlauf des Lech mit dessen Quellbächen Formarinbach und Spullerbach. Es reicht von Damüls entlang des Argenbachs nach Schröcken im Norden bis nach Bludenz über das Klostertal und zum Flexenpass im Süden und grenzt somit sowohl an den Bregenzerwald und die Allgäuer Alpen als auch an die Lechtaler Alpen, die Verwallgruppe und den Rätikon.

Abgesehen von dem sehr gut erschlossenen Skigebiet in Lech und Zürs, ist das Lechquellengebirge touristisch wenig erschlossen und eher abgeschieden. Auch befinden sich im Lechquellengebirge zwei größere Kernzonen des Biosphärenreservates Großes Walsertal, deren Gebirgswälder nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden und mit ihrer Ursprünglichkeit ein mittlerweile seltenes Bild in den nördlichen Kalkalpen bilden. Die Landschaft im Lechquellengebirge ist insgesamt sehr abwechslungsreich, vielfältig und eindrucksvoll. Tiefe Täler, ausgesetzte Gipfel und schroffe Felsen sind hier ebenso zu finden wie sanfte Almwiesen, Karsthochflächen sowie Wasserfälle und klare Bergseen. Nicht nur die Flora, sondern auch die Fauna ist sehr artenreich. Murmeltiere, Gämsen und sogar Steinböcke können häufig gesichtet werden.

Der höchste Gipfel des Lechquellengebirges ist die Untere Wildgrubenspitze mit 2.753 m Höhe. Aber nicht nur von den Gipfeln bieten sich immer wieder unbeschreiblich schöne Bergpanoramen über die angrenzenden Gebirgsgruppen.

 

Kästle Mountain Museum

Bevor wir am letzten Tag absteigen, lohnt sich an der Bergstation der Rüfikopfbahn in Oberlech ein Abstecher ins Museum der Arlberger Kult-Skimarke Kästle auf 2.350 m Höhe. Zu sehen gibt es historisches Bildmaterial aus einer Zeit, in der der Skitourismus noch in den Kinderschuhen steckte, die anschauliche Erfolgsgeschichte des berühmten "Arlberg-Skis", Skimodelle aus längst vergangenen Tagen und nicht zuletzt Toni Sailers drei Goldmedaillen der Olympischen Winterspiele 1952. Das Museum ist während der Betriebszeiten der Rüfikopfbahn geöffnet, der Eintritt ist frei. Übrigens vertrauen auch die Bergführer von Alpine Welten auf Ski von Kästle.

 

Unterkünfte während der Reise

Informationen zur Unterkunft

  • Unterkunft im Matratzenlager oder Zimmerlager folgender Hütten:
    Biberacher Hütte / Göppinger Hütte / Freiburger Hütte / Ravensburger Hütte / Stuttgarter Hütte
  • Übernachtung mit Halbpension
  • Duschmöglichkeiten auf den Hütten
p.P. ab 659,00 €
Tourdauer:
6 Tage
Teilnehmer:
min. 5, max. 8
Land:
Österreich
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
2.4
Tourtermine:
19.06. - 24.06.2017
Bergführer: Alpine Welten Profi
10.07. - 15.07.2017
Bergführer: Alpine Welten Profi
14.08. - 19.08.2017
Bergführer: Alpine Welten Profi
04.09. - 09.09.2017
Bergführer: Alpine Welten Profi
02.10. - 07.10.2017
Bergführer: Christian Zollner
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