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Wandern in den spanischen Pyrenäen
Geführte Wanderreise nach Katalonien und Aragonien im Norden Spaniens

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Wanderwoche in den Pyrenäen - im Norden der iberischen Halbinsel

Die landschaftliche Vielfalt dieser Tour ist beeindruckend! Vier National- und Naturparks mit unterschiedlichen Szenerien, die immer wieder ins Staunen versetzen, sowie kulturelle Abstecher ins historische Alquézar und moderne Barcelona. Das alles in nur einer Woche! Wir bringen Dich in die spanischen Pyrenäen und ihre Ausläufer, genauer gesagt in die Regionen von Montserrat, Congost de Mont-Rebei, d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici und Sierra y Cañones de Guara. Es erwarten Dich eindrucksvolle Wanderungen durch Sand- und Kalksteingebirge mit imposanten Pfeilern, zerklüfteten Felsen und phantastischen Ausblicken, türkisfarbene Seen, Flüsse und tiefe Schluchten sowie schroffe Berggipfel, die in den Hochpyrenäen über 3.000 m aufragen. Zahlreiche Raubvogelarten, insbesondere Geier und Adler haben hier ihren Lebensraum und sind immer wieder am Himmel zu beobachten.

9 Tage
min. 6, max. 8

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • kleine Gruppe mit max. 8 Teilnehmern
  • Naturpark Montaña de Montserrat
  • Naturpark Congost de Mont-Rebei
  • Nationalpark d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici
  • Naturpark de la Sierra y Cañones de Guara
  • historisches Dorf Alquézar und Río Vero
  • Stadtbesichtigung Barcelona
  • Hin- und Rückflug ab/bis München oder Frankfurt
  • deutscher Bergwanderführer während der gesamten Reise

 

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 15:00 Uhr El Prat de Llobregat / Barcelona
Tourende: Vorraussichtlich 09:00 Uhr El Prat de Llobregat / Barcelona

Tag 1:
Ankunft in Barcelona

Von München geht es per Flug in die Hauptstadt Kataloniens. Dort gelandet fahren wir zunächst in unser zentral gelegenes Hotel. Nach kurzer „Akklimatisierung“ machen wir einen kurzen Strandspaziergang, erkunden ein wenig die Umgebung unseres Hotels und genießen das spanische Flair am Abend bei einem guten katalanischen Abendessen in einem der vielen Restaurants der Stadt.

Unterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 2:
Rundwanderung im Naturpark Montserrat

Heute beginnt unsere eigentliche Wanderwoche in Spanien. Nach dem Frühstück brechen wir auf und erreichen nach etwa einer Stunde Fahrt den Naturpark Montserrat, der sich im hügeligen Hinterland Barcelonas bis auf über 1.200 m erhebt und von imposanten, pilzförmigen Felsen geprägt wird. Wir umwandern vom Coll de Can Maçana die Spitzen des westlichen Montserrat, hinauf zur Portella bis zum Refugi Vincenç Barbé, wo wir eine kleine Pause einlegen. Über den Coll de Porc, den Hauptgrat des Montserrat, gehen wir weiter Richtung Coll del Miracle und wandern bis auf die Spitzen des Miranda dels Ecos (1.222 m), wo wir nocheinmal eine Rast einlegen und die Aussicht genießen. Von hier gehen wir ein Stück zurück, folgen dann dem Weg unterhalb der Nordwände der Agulles vorbei an der Roca Foradada, einem durchlöcherten Felsen. Am Cap de l'Arc genießen wir noch einmal den wunderbaren Ausblick über die katalonische Ebene, bei gutem Wetter sogar bis zu den Pyrenäen, bevor wir zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren. Im Anschluss fahren wir weiter in Richtung Balaguer, wo wir heute übernachten.

 800 Hm 5 hUnterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 3:
Eindrucksvolle Wanderung in die Mont-Rebei-Schlucht

Eine weitere eindrucksvolle Wanderung steht auf unserem Programm, die so ganz anders ist als die des Vortages: Der eindrucksvolle Congost de Mont-Rebei, eine der wildesten und zugleich unbekanntesten Schluchten Europas. Vom Fluss Noguera Ribagorçana in Jahrmillionen durch das Kalksteinmassiv des Montsec gegraben, bildet die Schlucht die Grenze zwischen Katalonien und Aragonien. Von der Ermita de la Mare de Déu de la Pertusa genießen wir bereits einen beeindruckenden Blick auf den türkis schimmernden Stausee Pantà de Canelles. Von hier wandern wir nördlich in ständigem, teils steilem Auf und Ab, vorbei an der Font de la Pardina und Mauerresten ehemaliger Bauernhöfe, hinauf zum Portell del Montsec. Atemberaubende Ausblicke auf den Stausee linker Hand begleiten uns, vor uns die mächtigen, immer enger werdenden Felswände Aragoniens am linken und Kataloniens am rechten Ufer, die teilweise bis zu 500 m senkrecht aufragen. Vorbei an der kleinen Hütte Mas de Carlets gelangen wir zum Pont i Embarcador de Seguèr. Links besteht die Möglichkeit zur Hängebrücke über die Schlucht abzusteigen. Von dort kann man über die Holztreppen, die direkt in die  Felswand gebaut sind, auf aragonischer Seite aufsteigen. Wir folgen aber dem Weg rechts, der direkt in die spektakuläre Schlucht Mont-Rebei führt. Der schmale Weg ist direkt in den Fels weit oberhalb des Flusses geschlagen und mit einem Drahtseil versichert. Die Holzbänke, die direkt an die Felskante gebaut wurden, laden zum Rasten, Genießen und Fotografieren ein. Hier finden sich vor allem bei gutem Wetter natürlich zahlreiche weitere Besucher, die jedoch von der anderen Seite der Schlucht über den kurzen, einfachen Weg zum Congost kommen. Unser Wanderweg hingegen ist relativ wenig begangen, landschaftlich aber unglaublich reizvoll. Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück an der Ermita und fahren weiter nach Espot. Der kleine Ort liegt in den Hochpyrenäen und ist unsere Basis für die nächsten Tage, die ganz im Zeichen des Nationalparks Aigüestortes i Estany de Sant Maurici stehen.

 950 Hm 7 hUnterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 4:
Auf den Tuc de Ratera (2.862 m) im Aigüestortes Nationalpark

Mit dem Landrover-Taxi fahren wir von Espot direkt in den Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, da die Zufahrt mit normalen Pkw nicht gestattet ist. Entlang des Seeufers des Estany de Sant Maurici (1.915 m) geht es durch den Wald, vorbei an einem Wasserfall und weiter zum Estany de Ratera. Wir folgen dem Weg durch eine schöne Bachlandschaft zum sehr idyllisch gelegenen Estany de les Obagues de Ratera. Vor uns sehen wir bereits den Pass, der links vom Tuc de Ratera überragt wird - unser heutiges Ziel. Durch das schöne Tal folgen wir dem Pfad, zunächst flach ansteigende, dann steil hinauf zum Estany del Cap del Pòrt de Ratera und zum Pass, dem Pòrt de Ratera (2.594 m). Wenige Meter rechts ums Eck verbirgt sich ein kleiner See, der oft bis in den Sommer hinein vereist ist. Vom Pass machen wir uns nun an den Gipfelanstieg zum Tuc de Ratera. Über die Südflanke geht es in engen, steilen Serpentinen dem Gipfel entgegen. Am winzigen, zur Nordseite abbrechenden Sattel befindet sich rechter Hand ein Vorgipfel. Wir halten uns aber links und es geht in einfacher Kraxelei über den Grat auf den Gipfel des Tuc de Ratera (2.862 m). Von hier genießen wir ein atemberaubendes Panorama über die Gipfel des Nationalparks. Im Abstieg folgen wir dem Weg über das Refugi d'Amitges, passieren dabei den wunderschön gelegenen Estany del Barbs, und gelangen über den Zufahrtsweg der Hütte wieder zu unserem Ausgangspunkt am Estany de Sant Maurici. Mit dem Landrover-Taxi geht es zurück nach Espot, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

 1.000 Hm 7 hUnterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 5:
Weitere Gipfelwanderung auf den Pic del Portarró (2.734 m)

Auch heute lassen wir uns wieder bequem mit dem Landrover-Taxi in den Nationalpark bringen, um direkt auf die nächste Gipfeltour zu starten. Diesmal gehen wir links um den Estany de Sant Maurici, folgen dem Weg durch den Wald und steigen in den Barranco del Portarró auf. Wir wandern durch das Tal bis zum Pass, dem Portarró d'Espot (2.427 m), der die beiden Sektoren des Nationalparks Aigüestortes und Estany de Sant Maurici trennt. Links geht es zum Aussichtspunkt Mirador del Portarró (2.460 m), ein guter Platz für eine ausgedehnte Pause und mit wunderbarem Ausblick in das Maurici Tal und auf die wilden Amitges Gipfel. Zurück am Portarró d'Espot folgen wir nun dem steil ansteigenden Pfad durch das Schrofengelände hinauf zum Gipfel des Pic del Portarró (2.734 m). Die Mühen des Aufstiegs werden mit einem phantastischen Rundblick belohnt. Der Abstieg erfolgt zunächst über die Aufstiegsroute, wir zweigen dann aber ab zum Mirador de l'Estany (2.170 m) und gelangen über den Estany de Ratera zurück zum Ausgangspunkt. Das Landrover-Taxi bringt uns wieder zurück nach Espot und ein weiterer genialer Wandertag neigt sich dem Ende.

 900 Hm6  hUnterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 6:
Weiterfahrt nach Alquézar und Canyon Río Vero

Nach den beiden anstrengenden Wandertagen in den Pyrenäen, lassen wir es heute etwas entspannter angehen. Wir verlassen Espot und fahren nach Alquézar, ein altes spanisches Dörfchen, das auf einer felsigen Anhöhe am Ausgang einer Schlucht des Río Vero in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen liegt. Wir erkunden den alten Ortskern mit seinen Häusern aus Naturstein und engen Gassen sowie die Kirchenfestung Santa María la Mayor. Von Alquézar folgen wir der Ruta de las Pasarelas, die uns einen wunderbaren Einblick in den letzten Abschnitt des Canyons am Río Vero erlaubt. Der Weg führt uns durch die beeindruckende Natur hinab zum Flussbett und zur Picamartillo Höhle. Über einen direkt an der Felswand gebauten Steg gelangen wir zum alten Wasserkraftwerk von Alquézar. Im türkisfarbenen Wasserbecken können wir uns erfrischen, bevor wir zwischen den Olivenhainen über den Mirador del Vero zurück nach Alquézar wandern. Den Abend lassen wir ganz entspannt in unserer Unterkunft, die entweder direkt in Alquézar oder in der näheren Umgebung liegt, bei einem guten katalonischen Abendessen ausklingen.

 350 Hm 3 hUnterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 7:
Durchwanderung der Mascún-Schlucht

Von Alquézar fahren wir weiter in den Naturpark Sierra y Cañones de Guara.Von Rodellar steigen wir ab in die Mascún-Schlucht und durchwandern diese. Beeindruckende Felswände ragen rechts und links des Weges auf und bilden ein außergewöhnliches Landschaftsbild. Nicht nur Kletterer aus aller Welt zieht es hier in die Vertikale, auch Wanderer kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Wir lassen die Kletterfelsen hinter uns und wandern weiter entlang des trockenen Flussbettes. Zahlreiche Felszacken, steile Wände und Felsformationen bilden ein faszinierendes Landschaftsbild. Der Weg führt uns steil Bergauf zur Ciudadela, die zur Rast mit fantastischen Ausblick über den gesamten Canyon einlädt. Weiter geht es bis zum verlassenen Dorf Otín. An der Kirche folgen wir nicht dem Weg nach Otín, sondern biegen links ab auf einen Bergpfad, der uns zum Dolmen de Losa Mora führt. Dieser Weg ist schöner und ein wenig kürzer als der Hauptweg. Vom Dolmen geht es durch den Seral und vorbei an den Kletterfelsen von Andrebot zurück zum Mascún, von wo wir dem Weg zurück nach Rodellar folgen. Am Ende der Wanderung lädt die Berghütte Kalandraka, oben auf den Felsen von Rodellar gelegen, zu einem erfrischenden Getränk ein, das für die Anstrengungen des Tages belohnt. Für die, die auch die müden Beine abkühlen möchten, machen wir noch einen kurzen Abstecher zum idyllischen Schluchteingang am Alcanadre, wo sich das Wasser gut staut und eine einladende Badestelle bietet. Wem das Wasser zu kalt ist, der genießt den Blick in die Schlucht von einem der großen Felsen aus. Im Anschluss fahren wir zurück in unsere Unterkunft.

 800 Hm 7 hUnterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 8:
Rückfahrt nach Barcelona

Unsere geführte Wanderwoche in Spanien neigt sich dem Ende. Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Barcelona. Am Nachmittag haben wir noch Zeit, die Stadt zu erkunden. Unseren letzten Abend lassen wir in einem der Restaurants bei einem Glas katalanischem Rotwein ausklingen und die Erlebnisse der letzten Woche noch einmal Revue passieren, bevor wir müde und zufrieden in die Betten fallen.

Unterkunft noch nicht festgelegtFrühstück

Tag 9:
Rückflug nach Deutschland

Am frühen Morgen heißt es Abschied nehmen vom sonnigen Spanien. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück nach Deutschland, wo unsere Wanderreise in Katalonien endet.

Frühstück

Anforderungen Das musst du können, um für diese Tour gerüstet zu sein.

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
1.9

Mittelschwere Bergwege ROT. Für die Wanderwoche in den Pyrenäen mit teils langen Strecken sowie steilen Passagen bringst Du eine gute Kondition für Gehzeiten bis 7 Stunden mit. Der Höhenunterschied wird maximal 1.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg betragen. Die Wanderpfade führen gelegentlich über ausgesetzte Abschnitte an steil abfallenden Hängen entlang und es gibt einige Passagen, die bei Nässe rutschig sein können. Dies erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit. Der in die steile Felswand gehauene Weg durch die Mont-Rebei Schlucht setzt etwas Schwindelfreiheit voraus, ist jedoch drahtseilversichert und problemlos zu meistern. Die Gipfelanstiege im Nationalpark d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici erfordern ebenfalls Trittsicherheit. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen der Wanderungen die Fortbewegung erleichtern. Die Wanderreise in die Pyrenäen ist in der unteren Schwierigkeit anzusiedeln, Erfahrung im Wandern solltest Du jedoch bereits mitbringen.

Geringe Alpine Erfahrung | Einfache alpine Unternehmung

  • Geringe Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Wandererfahrung
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
1.000 Hm 7 hROT

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive

  • 9 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer
  • Übernachtung inkl. Frühstück | Doppelzimmer
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm
  • Wandertaxi im Nationalpark
  • Hin- und Rückflug ab/bis München oder Frankfurt
  • Fluggepäck 23 kg + Handgepäck 8 kg

Reiseoptionen

  • Tourpreis ohne Flug: -200,00 €
  • Rail and Fly mit der Deutschen Bahn: 95,00 €
  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag: 25,00 €

Leistungen exklusive

  • Mittag- und Abendessen
  • Getränke
  • Eintrittspreise Museen und anderer Einrichtungen
  • Hafenseilbahn Barcelona
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise
  • individuelle Trinkgelder
  • *Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Tourtermine Für diese Tour sind folgende Termine verfügbar

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

Während dieser Wanderwoche in Spanien übernachten wir in netten, komfortablen und landestypischen Hotels. Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern mit Dusche/WC. Einzelzimmer sind auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich. Das Frühstück ist inbegriffen. Mittags oder nachmittags kehren wir ein oder wir nehmen uns am Morgen ein Vesper für unterwegs mit. Für das Abendessen wählen wir eines der netten spanischen Restaurants der Umgebung. Die Verpflegung außerhalb des Frühstücks ist nicht eingeschlossen.

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Naturpark Montaña de Montserrat

Im Hinterland Barcelonas erhebt sich schier aus dem Nichts das ca. 10 km lange und 5 km breite Bergmassiv der Montaña de Montserrat. Mit seinen Zacken und Zinnen ist es bereits aus weiter Entfernung sichtbar. Pinien, Steineichen, aber insbesondere die seltsamen, pilz- und fingerförmigen Felsen aus Konglomeratgestein bestimmen die Landschaft und bilden eine wunderschöne Szenerie. Wanderwege unterschiedlicher Länge ziehen sich durch den geologisch einzigartigen Naturpark und auch Kletterer zieht es an die steilen Wände des Sandsteingebirges. Der höchste Gipfel ist der Sant Jeroni mit 1.236 Metern. Im Osten des Massivs liegt das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat, das das bekannteste Kloster Kataloniens und der touristische Magnet der Region ist. Wir erkunden auf unserer Eingehtour dieser Reise den weniger besuchten nordwestlichen Teil.

Congost de Mont-Rebei

Das 600 Hektar große Naturschutzgebiet um den Montsec de Mont-Rebei in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen ist nahezu unberührt und vermittelt ein schieres Gefühl von Wildnis. Keine Straßen oder Bahntrassen sind in der Nähe, nicht einmal eine Hochspannungsleitung erinnert an die Zivilisation. Entsprechend vielfältig sind Flora und Fauna, vor allem viele Greifvogelarten wie Bart- und Gänsegeier sowie Steinadler sind hier heimisch und häufig am Himmel zu beobachten. Die Schlucht, die der Fluss Noguera Ribagorçana hier durch Kalksteinmassiv des Montsec gegraben hat, trennt Katalonien von Aragonien. An einigen Stellen ist die Schlucht nur 20 Meter breit, ihre Wände aber fallen bis zu 500 m senkrecht ab. Um die Schlucht dem Tourismus zugänglich zu machen, wurde ein Weg weit oben in die Felswand gehauen und mit Drahtseil versichert. Über eine Hängebrücke und Holztreppen direkt in der Felswand gelangt man außerdem auf die aragonische Seite. Wir erkunden diese einzigartige Region über den zwar weiteren, aber weitaus schöneren und weniger begangenen Wanderweg ab Corçà.

Nationalpark d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici

Der Name Aigüestortes geht auf die Mäander des Riu de Sant Nicolau zurück und bedeutet so viel wie „gewundene Gewässer“. Der Estany de Sant Maurici ist der katalanische Name eines Bergsees innerhalb des Nationalparks. Der Hochgebirgsraum d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, der 1955 zum Nationalpark erklärt wurde, liegt in den zentralen Pyrenäen in der Provinz Lleida und umfasst die Gemeindegebiete von Espot und Barruera. Der Ort Espot liegt bereits auf 1.300 Metern Höhe, die höchsten Gipfel des Nationalparks ragen bis auf über 3.000 Meter Höhe auf. Zahlreiche Seen, Nadelwälder sowie schroffe und karge Felsen bilden die Szenerie der höheren Lagen. Der Nationalpark ist schwer zugänglich, was nicht zuletzt dazu beiträgt, dass Flora und Fauna weitestgehend unberührt geblieben sind. Im Westen des Nationalparks herrscht ein atlantisch geprägtes Hochgebirgsklima, dessen Niederschläge schließlich in den Noguera Ribagorçana abfließen. Der Osten wird eher von einem kontinentalen Klima geprägt.

Naturpark de la Sierra y Cañones de Guara

Die Sierra de Guara befindet sich in der autonomen Region Aragonien, nördlich der Stadt Huesca, und ist eine Gebirgskette der spanischen Vorpyrenäen. Sie ist durchzogen von zahlreichen Schluchten, Höhlen und Grotten sowie bizarren Felsformationen. Der Tozal de Guara ist mit 2.077 Metern Höhe der höchste Gipfel der Region. Bedingt durch die Lage zwischen Pyrenäen und Ebro-Tal schwankt das Klima zwischen atlantisch und mediterran. Als größter geschützter Naturraum Aragoniens ist die Sierra de Guara gleichzeitig eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete, da zahlreiche Raubvogelarten, darunter ebenfalls Bart- und Gänsegeier sowie Steinadler, in den zerklüfteten Felsen ihre Brutgebiete haben. Insbesondere unter Felskletterern ist die Region weit über die Grenzen Spaniens hinaus bekannt und bildet eines der großartigsten Klettergebiete Europas. Insbesondere die Schlucht von Mascún ist ein Erlebnis, das süchtig machen kann. Doch auch für Wanderer bietet die Sierra eine außerordentlich faszinierende, spektakuläre und abwechslungsreiche Kulisse. Seit den 60er Jahren erlebt die Gegend eine starke Entvölkerung, womit auch die Beweidung rückläufig ist. Das Land renaturiert sich seitdem weitestgehend selbst und so kommt man auf den Wanderungen auch hin und wieder an verlassenen Siedlungen vorbei, die allmählich verfallen. Die jahrhunderte alte Kultur wird mit viel Engagement hingegen im historischen Dorf Alquézar erhalten, welches wir ebenfalls auf unserer Reise besuchen. Es liegt am östlichen Ende des Parks auf einer felsigen Anhöhe in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen, ca. 50 km westliche von Huesca.

Barcelona

Barcelona liegt im Nordosten der iberischen Halbinsel direkt an der Mittelmeerküste und zählt zu den meistbesuchten Städten Europas. Mit 1,6 Millionen Einwohnern ist es die zweitgrößte Stadt Spaniens sowie Hauptstadt und wirtschaftliches, kulturelles und politisches Zentrum der autonomen Region Kataloniens, der wirtschaftsstärksten Region Spaniens. Das Bruttoinlandsprodukt liegt hier deutlich über dem EU-Durchschnitt. Barcelona ist auch ein internationaler wichtiger Wirtschaftsstandort. Dienstleistungen in Bildung, Gesundheit, Handel und Tourismus sind die herausragenden Sektoren, aber auch wichtige Industriebereiche sind in und um Barcelona angesiedelt. Touristisch hat die Stadt ebenfalls einiges zu bieten: Römische Ruinen und architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt, wie z. B. die Kathedrale der heiligen Eulàlia, auf der einen Seite, die Moderne der Gegenwart auf der anderen. Die Flaniermeile La Rambla, die noch unvollendete Kirche Sagrada Família, an der seit 1882 gebaut wird, sowie der Hausberg Montjuïc, erreichbar über die Hafenseilbahn und mit phantastischem Blick über den Hafen und die Stadt, sind weitere lohnenswerte Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Kann ich von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, wenn Du einen anderen Abflughafen bevorzugen würdest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wieviel Gepäck kann ich für diese Reise mitnehmen?

Es ist ein Freigepäckstück bis 20 kg (nach dem Weight Concept) oder 23 kg (nach dem Piece Concept) erlaubt. Manche Fluggesellschaften gewähren sogar 30 kg Freigepäck. Genaue Angaben dazu findest Du auf Deinem Flugticket. Zusätzlich zum Aufgabegepäck kannst Du ein Handgepäckstück, in der Regel bis 8 kg, mit in die Flugzeugkabine nehmen. ☝️Die Gepäckbestimmungen findest Du auf der Webseite der durchführenden Fluggesellschaft. Weiteres Gepäck oder Sportgepäck (z. B. Ski) muss am Flughafen zusätzlich gezahlt werden.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.
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