Wandern in den spanischen Pyrenäen
Geführte Wanderreise nach Katalonien und Aragonien im Norden Spaniens


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Wanderreise Spanien Espot9 Estany Barbs
Wanderreise Spanien Espot10 Gipfelanstieg
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Wanderreise Spanien Sierra Guara Mascun1 Wegweiser
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Wanderreise Spanien Sierra Guara Rodellar1 Kirche
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Wanderreise Spanien Sierra Guara Rodellar4 Kalandraka
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Wanderwoche in den Pyrenäen - im Norden der iberischen Halbinsel

Die landschaftliche Vielfalt dieser Tour ist beeindruckend! Vier National- und Naturparks mit unterschiedlichen Szenerien, die immer wieder ins Staunen versetzen, sowie kulturelle Abstecher ins historische Alquézar und moderne Barcelona. Das alles in nur einer Woche! Wir bringen Dich in die spanischen Pyrenäen und ihre Ausläufer, genauer gesagt in die Regionen von Montserrat, Congost de Mont-Rebei, d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici und der Sierra y Cañones de Guara. Es erwarten Dich eindrucksvolle Wanderungen durch Sand- und Kalksteingebirge mit imposanten Pfeilern, zerklüfteten Felsen und phantastischen Ausblicken, türkisfarbene Seen, Flüsse und tiefe Schluchten sowie schroffe Berggipfel, die in den Hochpyrenäen über 3.000 m aufragen. Zahlreiche Raubvogelarten, insbesondere Geier und Adler haben hier ihren Lebensraum und sind immer wieder am Himmel zu beobachten.

 

Touren "Highlights"

  • Naturpark Montaña de Montserrat
  • Naturpark Congost de Mont-Rebei
  • Nationalpark d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici
  • Naturpark de la Sierra y Cañones de Guara
  • historisches Dorf Alquézar und Río Vero
  • Stadtbesichtigung Barcelona
  • Hin- und Rückflug ab/bis München
  • kleine Gruppe mit max. 8 Teilnehmern
  • deutscher Bergwanderführer während der gesamten Reise

Anforderungen

Die täglichen Gehzeiten bei der Wanderwoche in den Pyrenäen liegen zwischen 3 - 8 Stunden. Die teils steilen Passagen sowie langen Strecken setzen Ausdauer und gute Kondition voraus. Die Wanderpfade führen gelegentlich über ausgesetzte Abschnitte an steil abfallenden Hängen entlang und es gibt einige Passagen, die bei Nässe rutschig sein können. Dies erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und Trittsicherheit. Der in die steile Felswand gehauene Weg durch die Mont-Rebei Schlucht setzt etwas Schwindelfreiheit voraus, ist jedoch drahtseilversichert und problemlos zu meistern. Die Gipfelanstiege im Nationalpark d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici erfordern ebenfalls Trittsicherheit. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen der Wanderungen die Fortbewegung erleichtern. Die Wanderreise in die Pyrenäen ist in der unteren Schwierigkeit anzusiedeln, Erfahrung im Wandern solltest Du jedoch bereits mitbringen.

 

Geringe Alpine Erfahrung | Einfache alpine Unternehmung

  • Einfache Bergwege BLAU, überwiegend mittelschwere Bergwege ROT
  • Gute Kondition für Wanderungen mit 8 Stunden Gehzeit
  • Bis 1.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg
  • Geringe Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Wandererfahrung
  • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

Ausführliche Information zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren

Reiseprogramm

Tag 1: Barcelona

Von München geht es per Flug in die Hauptstadt Kataloniens. Dort gelandet fahren wir zunächst in unser zentral gelegenes Hotel. Nach kurzer „Akklimatisierung“ machen wir einen kurzen Strandspaziergang, erkunden ein wenig die Umgebung unseres Hotels und genießen das spanische Flair am Abend bei einem guten katalanischen Abendessen in einem der vielen Restaurants der Stadt.

 

Tag 2: Montserrat

Nach dem Frühstück brechen wir auf und erreichen nach etwa einer Stunde Fahrt den Naturpark Montserrat, der sich im hügeligen Hinterland Barcelonas bis auf über 1.200 m erhebt und von imposanten, pilzförmigen Felsen geprägt wird. Wir umwandern vom Coll de Can Maçana die Spitzen des westlichen Montserrat, hinauf zur Portella bis zum Refugi Vincenç Barbé, wo wir eine kleine Pause einlegen. Über den Coll de Porc, den Hauptgrat des Montserrat, folgen wir dem Weg unterhalb der Nordwände der Agulles und vorbei an der Roca Foradada, einem durchlöcherten Felsen, zurück zum Ausgangspunkt. Wir genießen immer wieder wunderbare Ausblicke über die katalonische Ebene, bei gutem Wetter sogar bis zu den Pyrenäen. Im Anschluss fahren wir weiter nach Balaguer, wo wir den Tag gemütlich in unserem Hotel ausklingen lassen.

Gz 3 h / ↑↓ 350 Hm

 

Tag 3: Mont-Rebei-Schlucht

Heute steht eine weitere eindrucksvolle Wanderung auf unserem Programm, die so ganz anders ist als die vom Vortag: der eindrucksvolle Congost de Mont-Rebei, eine der wildesten und zugleich unbekanntesten Schluchten Europas. Vom Fluss Noguera Ribagorçana in Jahrmillionen durch das Kalksteinmassiv des Montsec gegraben, bildet die Schlucht die Grenze zwischen Katalonien und Aragonien. Von der Ermita de la Mare de Déu de la Pertusa genießen wir bereits einen beeindruckenden Blick auf den türkis schimmernden Stausee Pantà de Canelles. Von hier wandern wir nördlich in ständigem, teils steilem Auf und Ab, vorbei an der Font de la Pardina und Mauerresten ehemaliger Bauernhöfe, hinauf zum Portell del Montsec. Atemberaubende Ausblicke auf den Stausee linker Hand begleiten uns, vor uns die mächtigen, immer enger werdenden Felswände Aragoniens am linken und Kataloniens am rechten Ufer, die teilweise bis zu 500 m senkrecht aufragen. Vorbei an der kleinen Hütte Mas de Carlets gelangen wir zum Pont i Embarcador de Seguèr. Links besteht die Möglichkeit zur Hängebrücke über die Schlucht abzusteigen. Von dort kann man über die Holztreppen, die direkt in die  Felswand gebaut sind, auf aragonischer Seite aufsteigen. Wir folgen aber dem Weg rechts, der direkt in die spektakuläre Schlucht Mont-Rebei führt. Der schmale Weg ist direkt in den Fels weit oberhalb des Flusses geschlagen und mit einem Drahtseil versichert. Die Holzbänke, die direkt an die Felskante gebaut wurden, laden zum Rasten, Genießen und Fotografieren ein. Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach Espot in den Hochpyrenäen, unserer Basis für die nächsten Tage, die ganz im Zeichen des Nationalparks Aigüestortes i Estany de Sant Maurici stehen.

Gz 7 h / ↑↓ 800 Hm

 

Tag 4: Tuc de Ratera (2.862 m)

Mit dem Landrover-Taxi fahren wir von Espot direkt in den Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, da die Zufahrt mit normalen Pkw nicht gestattet ist. Entlang des Seeufers des Estany de Sant Maurici (1.915 m) geht es durch den Wald, vorbei an einem Wasserfall und weiter zum Estany de Ratera. Wir folgen dem Weg durch eine schöne Bachlandschaft zum sehr idyllisch gelegenen Estany de les Obagues de Ratera. Vor uns sehen wir bereits den Pass, der links vom Tuc de Ratera überragt wird - unser heutiges Ziel. Durch das schöne Tal folgen wir dem Pfad, zunächst flach ansteigende, dann steil hinauf zum Estany del Cap del Pòrt de Ratera und zum Pass, dem Pòrt de Ratera (2.594 m). Wenige Meter rechts ums Eck verbirgt sich ein kleiner See, der oft bis in den Sommer hinein vereist ist. Vom Pass machen wir uns nun an den Gipfelanstieg zum Tuc de Ratera. Über die Südflanke geht es in engen, steilen Serpentinen dem Gipfel entgegen. Am winzigen, zur Nordseite abbrechenden Sattel befindet sich rechter Hand ein Vorgipfel. Wir halten uns aber links und es geht in einfacher Kraxelei über den Grat auf den Gipfel des Tuc de Ratera (2.862 m). Von hier genießen wir ein atemberaubendes Panorama über die Gipfel des Nationalparks. Im Abstieg folgen wir dem Weg über das Refugi d'Amitges, passieren dabei den wunderschön gelegenen Estany del Barbs, und gelangen über den Zufahrtsweg der Hütte wieder zu unserem Ausgangspunkt am Estany de Sant Maurici. Mit dem Landrover-Taxi geht es zurück nach Espot, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Gz 7 h / ↑↓ 950 Hm

 

Tag 5: Pic del Portarró (2.734 m)

Auch heute lassen wir uns wieder bequem mit dem Landrover-Taxi in den Nationalpark bringen, um direkt auf die nächste Gipfeltour zu starten. Diesmal gehen wir links um den Estany de Sant Maurici, folgen dem Weg durch den Wald und steigen in den Barranco del Portarró auf. Wir wandern durch das Tal bis zum Pass, dem Portarró d'Espot (2.427 m), der die beiden Sektoren des Nationalparks Aigüestortes und Estany de Sant Maurici trennt. Links geht es zum Aussichtspunkt Mirador del Portarró (2.460 m), ein guter Platz für eine ausgedehnte Pause und mit wunderbarem Ausblick in das Maurici Tal und auf die wilden Amitges Gipfel. Zurück am Portarró d'Espot folgen wir nun dem steil ansteigenden Pfad durch das Schrofengelände hinauf zum Gipfel des Pic del Portarró (2.734 m). Die Mühen des Aufstiegs werden mit einem phantastischen Rundblick belohnt. Der Abstieg erfolgt zunächst über die Aufstiegsroute, wir zweigen dann aber ab zum Mirador de l'Estany (2.170 m) und gelangen über den Estany de Ratera zurück zum Ausgangspunkt. Das Landrover-Taxi bringt uns wieder zurück nach Espot und ein weiterer genialer Wandertag neigt sich dem Ende.

Gz 6 h / ↑↓ 900 Hm

 

Tag 6: Alquézar

Wir verlassen Espot und fahren nach Alquézar, ein altes spanisches Dörfchen, das auf einer felsigen Anhöhe am Ausgang einer Schlucht des Río Vero in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen liegt. Wir erkunden den alten Ortskern mit seinen Häusern aus Naturstein und engen Gassen sowie die Kirchenfestung Santa María la Mayor. Von Alquézar folgen wir der Ruta de las Pasarelas, die uns einen wunderbaren Einblick in den letzten Abschnitt des Canyons am Río Vero erlaubt. Der Weg führt uns durch die beeindruckende Natur hinab zum Flussbett und zur Picamartillo Höhle. Über einen direkt an der Felswand gebauten Steg gelangen wir zum alten Wasserkraftwerk von Alquézar. Im türkisfarbenen Wasserbecken können wir uns erfrischen, bevor wir zwischen den Olivenhainen zurück nach Alquézar wandern. Von Alquézar fahren wir weiter in den Naturpark Sierra y Cañones de Guara, wo wir übernachten.

Gz 2,5 h / ↑↓ 200 Hm

 

Tag 7: Mascún-Schlucht

Von Rodellar steigen wir ab in die Mascún-Schlucht und durchwandern diese. Beeindruckende Felswände ragen rechts und links des Weges auf und bilden ein außergewöhnliches Landschaftsbild. Nicht nur Kletterer aus aller Welt zieht es hier in die Vertikale, auch Wanderer kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Wir lassen die Kletterfelsen hinter uns und wandern weiter entlang des trockenen Flussbettes. Zahlreiche Felszacken, steile Wände und Felsformationen bilden ein faszinierendes Landschaftsbild. Der Weg führt uns steil Bergauf zur Ciudadela, die zur Rast mit fantastischen Ausblick über den gesamten Canyon einlädt. Weiter geht es bis zum verlassenen Dorf Otín. An der Kirche folgen wir nicht dem Weg nach Otín, sondern biegen links ab auf einen Bergpfad, der uns zum Dolmen de Losa Mora führt. Dieser Weg ist schöner und ein wenig kürzer als der Hauptweg. Vom Dolmen geht es durch den Seral und vorbei an den Kletterfelsen von Andrebot zurück zum Mascún, von wo wir dem Weg zurück nach Rodellar folgen. Am Ende der Wanderung lädt die Berghütte Kalandraka, oben auf den Felsen von Rodellar gelegen, zu einem erfrischenden Getränk ein, das für die Anstrengungen des Tages belohnt. Wer auch die müden Beine abkühlen möchte, macht am späten Nachmittag noch einen kurzen Abstecher zum idyllischen Schluchteingang am Alcanadre, wo sich das Wasser gut staut und eine einladende Badestelle bietet.

Gz 8 h / ↑↓ 800 Hm

 

Tag 8: Barcelona

Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Barcelona. Am Nachmittag haben wir Zeit, die Stadt zu erkunden. Unseren letzten Abend lassen wir in einem der Restaurants bei einem Glas katalanischem Rotwein ausklingen.

 

Tag 9: Rückflug

Am frühen Morgen heißt es Abschied nehmen vom sonnigen Spanien. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück nach München, wo unsere Wanderreise endet.

 

Wichtiger Hinweis: Die Touren werden an das Wetter angepasst und können sich witterungsbedingt ändern.

Leistungen & Zusatzkosten

Leistungen inklusive

  • 9 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer
  • Übernachtung mit Frühstück im Doppelzimmer
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm
  • Wandertaxi im Nationalpark
  • Hin- und Rückflug ab/bis München
  • Fluggepäck 23 kg + Handgepäck 8 kg

Reiseoptionen

  • Tourpreis ohne Flug
  • Rail and Fly mit der Deutschen Bahn
  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag 28 €

Leistungen exklusive

  • Mittag- und Abendessen
  • Getränke
  • Eintrittspreise Museen und anderer Einrichtungen
  • Hafenseilbahn Barcelona
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise
  • individuelle Trinkgelder
  • Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Wichtige Hinweise & Tipps

Pass- und Visa-Erfordernisse

Für diese Bergreise benötigen Angehörige aus dem deutschsprachigem EU-Raum und der Schweiz lediglich einen gültigen Personalausweis oder eine gültige ID-Karte. Für Kinder ist ein eigener Kinderausweis erforderlich. Angehörige aus einem anderen Teil der Welt wenden sich am Besten an ihr zuständiges Konsulat.

 

Impfungen:

Grundsätzlich empfehlen wir für weltweite Bergreisen eine Immunisierung gegen Polio, Diphterie, Keuchhusten und Tetanus. Für weiterführende Informationen zur Reisemedizin empfehlen wir das Centrum für Reisemedizin (CRM).

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab Erreichen der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Reiseveranstalter ist Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Versicherungen

Soweit im Reisepreis keine entsprechenden Versicherungen beinhaltet sind, empfehlen wir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen. Darüber hinaus profitierst Du von ermäßigten Preisen auf den Alpenvereinshütten.

 

Weiterführende Informationen

Bitte beachte folgende Links

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

 

Beschreibung der Region

Naturpark Montaña de Montserrat

Im Hinterland Barcelonas erhebt sich schier aus dem Nichts das ca. 10 km lange und 5 km breite Bergmassiv der Montaña de Montserrat. Mit seinen Zacken und Zinnen ist es bereits aus weiter Entfernung sichtbar. Pinien, Steineichen, aber insbesondere die seltsamen, pilz- und fingerförmigen Felsen aus Konglomeratgestein bestimmen die Landschaft und bilden eine wunderschöne Szenerie. Wanderwege unterschiedlicher Länge ziehen sich durch den geologisch einzigartigen Naturpark und auch Kletterer zieht es an die steilen Wände des Sandsteingebirges. Der höchste Gipfel ist der Sant Jeroni mit 1.236 Metern. Im Osten des Massivs liegt das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat, das das bekannteste Kloster Kataloniens und der touristische Magnet der Region ist. Wir erkunden auf unserer Eingehtour dieser Reise den weniger besuchten nordwestlichen Teil.

 

Congost de Mont-Rebei

Das 600 Hektar große Naturschutzgebiet um den Montsec de Mont-Rebei in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen ist nahezu unberührt und vermittelt ein schieres Gefühl von Wildnis. Keine Straßen oder Bahntrassen sind in der Nähe, nicht einmal eine Hochspannungsleitung erinnert an die Zivilisation. Entsprechend vielfältig sind Flora und Fauna, vor allem viele Greifvogelarten wie Bart- und Gänsegeier sowie Steinadler sind hier heimisch und häufig am Himmel zu beobachten. Die Schlucht, die der Fluss Noguera Ribagorçana hier durch Kalksteinmassiv des Montsec gegraben hat, trennt Katalonien von Aragonien. An einigen Stellen ist die Schlucht nur 20 Meter breit, ihre Wände aber fallen bis zu 500 m senkrecht ab. Um die Schlucht dem Tourismus zugänglich zu machen, wurde ein Weg weit oben in die Felswand gehauen und mit Drahtseil versichert. Über eine Hängebrücke und Holztreppen direkt in der Felswand gelangt man außerdem auf die aragonische Seite. Wir erkunden diese einzigartige Region über den zwar weiteren, aber weitaus schöneren und weniger begangenen Wanderweg ab Corçà.

 

Nationalpark d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici

Der Name Aigüestortes geht auf die Mäander des Riu de Sant Nicolau zurück und bedeutet so viel wie „gewundene Gewässer“. Der Estany de Sant Maurici ist der katalanische Name eines Bergsees innerhalb des Nationalparks. Der Hochgebirgsraum d'Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, der 1955 zum Nationalpark erklärt wurde, liegt in den zentralen Pyrenäen in der Provinz Lleida und umfasst die Gemeindegebiete von Espot und Barruera. Der Ort Espot liegt bereits auf 1.300 Metern Höhe, die höchsten Gipfel des Nationalparks ragen bis auf über 3.000 Meter Höhe auf. Zahlreiche Seen, Nadelwälder sowie schroffe und karge Felsen bilden die Szenerie der höheren Lagen. Der Nationalpark ist schwer zugänglich, was nicht zuletzt dazu beiträgt, dass Flora und Fauna weitestgehend unberührt geblieben sind. Im Westen des Nationalparks herrscht ein atlantisch geprägtes Hochgebirgsklima, dessen Niederschläge schließlich in den Noguera Ribagorçana abfließen. Der Osten wird eher von einem kontinentalen Klima geprägt.

 

Naturpark de la Sierra y Cañones de Guara

Die Sierra de Guara befindet sich in der autonomen Region Aragonien, nördlich der Stadt Huesca, und ist eine Gebirgskette der spanischen Vorpyrenäen. Sie ist durchzogen von zahlreichen Schluchten, Höhlen und Grotten sowie bizarren Felsformationen. Der Tozal de Guara ist mit 2.077 Metern Höhe der höchste Gipfel der Region. Bedingt durch die Lage zwischen Pyrenäen und Ebro-Tal schwankt das Klima zwischen atlantisch und mediterran. Als größter geschützter Naturraum Aragoniens ist die Sierra de Guara gleichzeitig eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete, da zahlreiche Raubvogelarten, darunter ebenfalls Bart- und Gänsegeier sowie Steinadler, in den zerklüfteten Felsen ihre Brutgebiete haben. Insbesondere unter Felskletterern ist die Region weit über die Grenzen Spaniens hinaus bekannt und bildet eines der großartigsten Klettergebiete Europas. Insbesondere die Schlucht von Mascún ist ein Erlebnis, das süchtig machen kann. Doch auch für Wanderer bietet die Sierra eine außerordentlich faszinierende, spektakuläre und abwechslungsreiche Kulisse. Seit den 60er Jahren erlebt die Gegend eine starke Entvölkerung, womit auch die Beweidung rückläufig ist. Das Land renaturiert sich seitdem weitestgehend selbst und so kommt man auf den Wanderungen auch hin und wieder an verlassenen Siedlungen vorbei, die allmählich verfallen. Die jahrhunderte alte Kultur wird mit viel Engagement hingegen im historischen Dorf Alquézar erhalten, welches wir ebenfalls auf unserer Reise besuchen. Es liegt am östlichen Ende des Parks auf einer felsigen Anhöhe in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen, ca. 50 km westliche von Huesca.

 

Barcelona

Barcelona liegt im Nordosten der iberischen Halbinsel direkt an der Mittelmeerküste und zählt zu den meistbesuchten Städten Europas. Mit 1,6 Millionen Einwohnern ist es die zweitgrößte Stadt Spaniens sowie Hauptstadt und wirtschaftliches, kulturelles und politisches Zentrum der autonomen Region Kataloniens, der wirtschaftsstärksten Region Spaniens. Das Bruttoinlandsprodukt liegt hier deutlich über dem EU-Durchschnitt. Barcelona ist auch ein internationaler wichtiger Wirtschaftsstandort. Dienstleistungen in Bildung, Gesundheit, Handel und Tourismus sind die herausragenden Sektoren, aber auch wichtige Industriebereiche sind in und um Barcelona angesiedelt. Touristisch hat die Stadt ebenfalls einiges zu bieten: Römische Ruinen und architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt, wie z. B. die Kathedrale der heiligen Eulàlia, auf der einen Seite, die Moderne der Gegenwart auf der anderen. Die Flaniermeile La Rambla, die noch unvollendete Kirche Sagrada Família, an der seit 1882 gebaut wird, sowie der Hausberg Montjuïc, erreichbar über die Hafenseilbahn und mit phantastischem Blick über den Hafen und die Stadt, sind weitere lohnenswerte Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Unterkünfte während der Reise

Informationen zur Unterkunft

  • Übernachtung in komfortablen, landestypischen Hotels mit Frühstück
  • Doppelzimmer mit Dusche/WC
  • Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich

Hinweise zur Organisation

Weitere Abflughäfen

Für diese Wanderreise nach Spanien organisieren wir Dir den Flug ab/bis Flughafen München. Gerne unterbereiten wir Dir ein tagesaktuelles Flugangebot vom Flughafen Deiner Wahl auf Anfrage.

 

Sondergruppe

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Auf Anfrage ermöglichen wir Dir gerne eine Sondergruppe zu dieser Reise.

inkl. ab 1.720,00 €
exkl. ab 1.520,00 €
Tourdauer:
9 Tage
Teilnehmer:
min. 5, max. 8
Land:
Spanien
Alpine-Erfahrung:
Anforderungen:
Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
1.9
Tourtermine:
14.09. - 22.09.2019
inkl. 1.720,00 €
exkl. 1.520,00 €
Bergführer: Alpine Welten Profi
21.09. - 29.09.2019
inkl. 1.720,00 €
exkl. 1.520,00 €
Bergführer: Andreas Maier
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Antworten zu häufig gestellten Fragen findest Du hier in den Themenbereichen: